Krankikom

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RM: Herr Kranki, Sie sind die Digitalagentur Nr. 1 in der Region. Warum sitzt ein bundesweit und darüber hinaus aktives Unternehmen dieser Branche ausgerechnet in Duisburg?

AK: Wir haben uns bewusst für das Ruhrgebiet entschieden und gegen Städte wie Köln oder Düsseldorf. Das haben wir nicht bereut, es gibt hier günstige Büromieten und motivierte Mitarbeiter. Und im Ruhrgebiet war der Duisburger Innenhafen einer der coolsten Standorte – vor 26 Jahren genau wie heute.

RM: Vor 26 Jahren waren Sie Pioniere der neuen Digitalbranche. Woher kam die Idee für Ihr Unternehmen?

AK: Als Ingenieure haben wir die Möglichkeiten gesehen, die das Internet bietet, weit über bunte Webseiten hinaus. Wir kamen nicht aus der Werbung, wir kannten das Geschäft unserer Kunden und seine Herausforderungen und haben von Anfang an digitale Lösungen und Geschäftsmodelle konzipiert.

RM: Wer waren Ihre ersten Kunden?

AK: Der erste war der Flughafen Düsseldorf, dessen jahrzehntealte Software wir onlinefähig gemacht haben. Dann kam die UCI Kinowelt, für die wir bis heute das gesamte digitale Produktspektrum betreuen, Website, Ticketing, ein Kundenbindungsprogramm, CRM, E-Mail-Marketing – das volle Programm.

RM: Waren Sie damals die Einzigen, die so etwas konnten?

AK: Nicht die Einzigen, aber die meisten Agenturen hatten früher vor allem die glänzende Oberfläche im Blick. Es gab wenig Wettbewerber auf Augenhöhe.

RM: Heute sind es sicher mehr?

AK: Ja klar, was vor 20 Jahren Hightech war – etwa ein Onlineshop –, können dank der Entwicklung von Standard-Softwares mittlerweile viele. Aber das Rad hat sich auch schon wieder weitergedreht. Heute liegt die Kunst in der Vernetzung von Marketing und Unternehmensprozessen, in der Integration der dazu eingesetzten Software-Systeme. Hier sind wir in der glücklichen Lage, über viel Erfahrung zu verfügen.

RM: Weshalb ist das wichtig?

AK: Jedes Unternehmen arbeitet heute in Marketing, CRM, Logistik, Produktion und Entwicklung mit einer Vielzahl von Softwares. Alles tolle Programme, aber sie sprechen nicht miteinander. Auch hochdigitalisierte Firmen bestehen in der Regel aus „digitalen Inseln“, die nur rudimentär vernetzt sind. Ganz viel Potenzial bleibt dadurch ungenutzt. Das geht besser.

RM: Wie?

AK:Wer sehr viel Geld und auch Zeit hat, kann versuchen, seine gesamte Software-Plattform aus einem Guss neu bauen zu lassen – ein teures Vorhaben, das oft genug ganz misslingt. Wir empfehlen einen anderen Ansatz: etablierte und gut funktionierende Software mittels einer „Integration Platform“ zu verbinden. Das ist billiger, geht meist schneller und funktioniert meist sogar besser.

RM: Was bieten Sie Ihren Kunden konkret an?

AK: Einen ganzheitlichen Blick auf die Dinge. Umfassende Digitalisierungserfahrung, vom Business-Konzept über seine Umsetzung in Applikationen bis zu deren Betrieb. Für unsere Kunden ist es wichtig, dass wir das alles aus einer Hand können, ohne auf ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung festgelegt zu sein – wir entwickeln komplexe Schnittstellen, aber auch Apps mit herausragender Usability und schicke Websites, die alle auf dieselben Prozesse und Logiken zugreifen. Digitalisierung ist ein komplexes Thema, und es fängt gerade erst an! Um wirklich weiter zu denken als der Wettbewerb, braucht man Überblickswissen, Detailwissen und Spezialwissen – all das zusammen! Das erfordert natürlich eine gewisse Größe, es ist nichts, was eine Werbeagentur mal eben nebenher macht. Deshalb beschäftigen wir 100 feste Mitarbeiter.

RM: Sind mittelständische Kunden da nur noch eine Nummer?

AK: Nein, so groß sind wir auch wieder nicht. Wir kennen unsere Kunden persönlich, auch die kleineren. Wir sind vier Geschäftsführer, jeder von uns ist auch operativ in Projekten tätig, bringt seine Erfahrung mit ein und steht als Ansprechpartner zur Verfügung. Insgesamt haben wir einige Handvoll Kunden, nicht Tausende wie die großen Player der Branche. Aber wir können dieselbe Art Lösungen umsetzen wie die, mit sehr viel mehr Bodenhaftung und Engagement. Und unsere Entwickler sitzen in der Region, nicht in Mumbai. „Groß genug und zugleich klein genug“ ist unser Slogan – groß genug, um auch komplexe Software-Projekte professionell durchzuführen, aber klein genug, um ein guter Partner für ein mittelständisches Unternehmen zu sein.

RM: Was für Kunden sind das heute zum Beispiel, aus welchen Branchen kommen sie?

AK: Das geht quer durch die Bank. Nach wie vor Kinoketten wir UCI oder Cineplex, aber auch Automotive Companies wie SEAT und Pharma-Unternehmen wie UCB, Orthomol oder Dr. Wolff. Große Platzhirsche im B2B-Geschäft wie 3M oder Siemens genau wie B2C-Spezialisten wie die HUK Autowelt oder die Lufthansa. Einen besonderen Schwerpunkt haben wir auch im Bereich der Online-Prüfungen.

RM: Das ist eine bunte Mischung! Wer sind Ihre Ansprechpartner im Unternehmen?

AK: Das kommt aufs Thema an, potenziell alle, weil Digitalisierung überall stattfindet. Wenn es um die Entwicklung digitaler Strategien geht, beraten wir CEOs, in der Umsetzung arbeiten wir oft eng mit Marketing- und IT-Abteilungen und deren Leitern zusammen. Manchmal kommt der „Project Owner“ aber auch aus anderen Bereichen, zum Beispiel aus der HR.

RM: Letzte Frage: Warum geht man zu einer Agentur, statt inhouse zu entwickeln?

AK: Weil die Agentur kurzfristig mehr Ressourcen bereitstellen kann. Weil die Entwicklung schneller ist und weil sie am Ende auch billiger kommt. In der Digitalwelt besteht ein immenser Teil der Arbeitszeit daraus, sich weiterzubilden, auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Wenn Spezialisten in der Agentur sich dieses Wissen einmal aneignen, können sie es danach immer wieder anwenden. Ein Inhouse-Entwickler muss dasselbe Wissen in seinem Kopf haben, kann es aber nur einmal einsetzen. Das ist teuer, und im Zweifelsfall passiert es deshalb nicht – dann bleibt die Qualität der Eigenentwicklung hinter den Möglichkeiten einer Agentur zurück.


Info

Wie die Digitalisierung das Marketing auf den Kopf stellt

Früher schien Marketing einfach: Ein schickes neues Corporate Design oder eine kreative Kampagne konnten das Image eines Unternehmens nachhaltig verbessern, so, wie man einem alten Gebäude mit einer renovierten Fassade zu neuem Glanz verhelfen kann. Dann kam die erste Welle der Digitalisierung, weniger Geld wurde für TV- oder Radio-Spots, Print-Produkte und Postwurf-Sendungen ausgegeben, mehr Budget floss in Websites, an Google, Facebook oder YouTube – aber sonst blieb alles beim Alten: Das Marketing kümmerte sich um das Bild der Firma nach außen, hatte aber wenige Schnittstellen ins Unternehmen hinein. Marketing-Studenten lernen seit vielen Jahren, dass das falsch ist, aber erst jetzt ändert es sich – dafür aber mit Macht: Die Digitalisierung stellt alles noch einmal auf den Kopf. Sie verändert Kundenerwartungen massiv. Wer online einen Katalog hat, aber keine Bestellmöglichkeit, verliert Umsatz. Wer Lieferzeiten nicht vor der Bestellung nennen kann, enttäuscht Interessenten. Die erwarten auch, dass individuelle Besonderheiten bei Bestellungen online konfiguriert werden können und dass sie einen Wartungstermin auch abends um zehn vom Sofa aus vereinbaren können. Das bedeutet: Marketing, Vertrieb, Produktion, Logistik, sogar Entwicklung, fast alle Unternehmensbereiche müssen digital zusammenwachsen. Und dazu müssen sie neu digital gedacht werden. Es reicht nicht, vorhandene Prozesse mit Software abzubilden, man muss stattdessen überlegen, wie ein durch Software unterstützter Prozess idealerweise aussehen würde – einschließlich Lösungen für neu entstehende Konflikte, etwa zwischen Direktvertrieb und etablierter Händlerstruktur. Daraus entstehen dann auch neue Angebote und Dienstleistungen für die Kunden und neue Geschäftsmodelle, die Wachstum für das eigene Unternehmen generieren.

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Telefon:0203 30597-0
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Krankikom: Digitalisierung fängt gerade erst an!
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