Gründergeist Wettbewerb: Refined Laser Systems mit bestem Businessplan

Start-up gewann ersten Wettbewerb dieser Art im Münsterland
Dr. Tim Hellwig, Dr. Max Brinkmann, Dr. Eva Döpker und Christoph Seidenstücker haben mit ihrem Start-up Refined Laser Systems den Gründergeist Wettbewerb gewonnen. Klaus Ehling (Vorstand des Münsterland e.V., l.), und Laudatorin Jeannine Budelmann (r.) gratulierten Foto:  Münsterland e.V.
Dr. Tim Hellwig, Dr. Max Brinkmann, Dr. Eva Döpker und Christoph Seidenstücker haben mit ihrem Start-up Refined Laser Systems den Gründergeist Wettbewerb gewonnen. Klaus Ehling (Vorstand des Münsterland e.V., l.), und Laudatorin Jeannine Budelmann (r.) gratulierten Foto: Münsterland e.V.
Eine Innovation mit einem immens großen Markt, vielfältigem Kundennutzen und einer detailliert analysierten Wettbewerbssituation: Das Start-up Refined Laser Systems aus Münster hat den besten Businessplan des Münsterlandes – und gewann damit Ende Januar den Gründergeist Wettbewerb, den ersten Businessplan-Wettbewerb in der Region. Das Team mit Dr. Max Brinkmann, Dr. Tim Hellwig, Dr. Eva Döpker und Christoph Seidenstücker hat ein innovatives Lasersystem entwickelt, das insbesondere für den medizinischen Bereich von Bedeutung ist. Das Preisgeld von 10.000 Euro können sie nun in die nächsten Schritte investieren. „Im Businessplan zeigt das Team sehr aussagekräftig, wie hervorragend die Vernetzung und Ressourcennutzung durch die Ausgründung aus dem Excellenzcluster Cells in Motion der WWU Münster ist und wie überzeugend die Zusammensetzung des Teams anhand ihrer beruflichen Qualifikationen ist“, sagte Jurymitglied Jeannine Budelmann in ihrer Laudatio. Fünf Finalisten hatten um den Sieg und insgesamt 18.000 Euro Preisgeld gekämpft. Veranstalter des Wettbewerbs war das regionale Verbundprojekt „Gründergeist@Münsterland“ unter Federführung des Münsterland e.V. Eine zehnköpfige Expertenjury hatte die Businesspläne bereits im Vorfeld bewertet. Den letztendlichen Ausschlag über die Platzierungen gaben jedoch die Live-Pitches der fünf Finalisten, die zu einem Fünftel in die Gesamtwertung mit einflossen. „Mit unserem Businessplan-Wettbewerb wollen wir das Image des Geschäftsplans verbessern und zeigen, dass er mehr als bloßes Zahlenwerk ist“, erklärte Projektleiterin Monika Leiking vom Münsterland e.V. Rund 60 Gründer und Gründerteams, die kaum unterschiedlicher in ihren Ideen, ihrer Branche und ihrer Persönlichkeit sein können, haben beim Wettbewerb mitgemacht. Platz 2 belegte die Münsteraner Firma Prachtburschen, ein Kosmetikstudio für den Mann, Platz 3 holte das Start-up what-a-bird (Wasseraufbereitungssystem für wasserarme Regionen) in Havixbeck, Platz 4 erreichte Eike Siebels mit seiner Nottulner Tischlerei Signatur Echtholz und Platz 5 belegte das Institut für Chinesische Medizin in Borken.
Ausgabe 01/2019