Unternehmerinitiative Bundesstraße 67: Happy End

Fertigstellung der Bundesstraße 67 steht bevor
Bürgermeisterin Lisa Stremlau, Landrat Dr. Kai Zwicker, Heinrich-Georg Krumme (Sprecher Unternehmerinitiative B67n), NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr und Joachim Brendel (IHK Nord Westfalen) (v.l.)
Bürgermeisterin Lisa Stremlau, Landrat Dr. Kai Zwicker, Heinrich-Georg Krumme (Sprecher Unternehmerinitiative B67n), NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr und Joachim Brendel (IHK Nord Westfalen) (v.l.)

50 Jahre ist es her, dass der Neu- und Ausbau der Bundesstraße 67 von Isselburg über Bocholt bis nach Dülmen für den ersten Bundesverkehrswegeplan angemeldet wurde. Der Spatenstich für das letzte Teilstück der B67n ist nun in greifbarer Nähe: „Das Baurecht liegt unwiderruflich vor“, sagt Heinrich-Georg Krumme, Sprecher der Unternehmerinitiative B67n. „Geschafft!“ steht deshalb auf den neuen Plakaten, die die Initiative entlang der Straße in der Umgebung von Merfeld (Dülmen) aufgestellt hat. Dass es gegen den Planfeststellungsbeschluss für das letzte Teilstück von Reken bis Dülmen keine Klagen gab, „ist ein Verdienst der guten Planung durch Straßen NRW sowie der Unternehmerinitiative“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst beim Ortstermin in Dülmen-Merfeld. Wüst lobte die Initiative von über 120 Unternehmen, die vor 14 Jahren mit Unterstützung der IHK Nord Westfalen gegründet worden war. Von Beginn an habe die Initiative laut Krumme den engen Schulterschluss mit Politik, Kreis- und Straßenbauverwaltung, aber auch mit der von der Planung besonders betroffenen Landwirtschaft gesucht. Der intensive Austausch mit der Landwirtschaft und ein klug durchgeführtes Flurbereinigungsverfahren hätten letztendlich dazu geführt, dass der Planfeststellungsbeschluss nicht beklagt worden sei. „Dazu hat die Unternehmerinitiative ihren Beitrag geleistet“, so Krumme. Die Landräte der Kreise Borken und Coesfeld wiesen noch einmal auf die Bedeutung der B67n für die Region hin. „Die Anziehungskraft für Unternehmen wird mit der durchgängigen Befahrbarkeit von der niederländischen Grenze bis zur A43 kurz vor Münster nochmals kräftig steigen“, betonte Dr. Christian Schulze Pellengahr (Kreis Coesfeld). Bevor es mit den Bauarbeiten losgeht, müssen mit der Verabschiedung des Bundeshaushalts die Mittel für den Bau des letzten Teilstücks freigegeben werden.

Ausgabe 05/2018