Westfälische Wilhelms-Universität Münster: Erstes münstersches Gründungszentrum

WWU erhält 20 Millionen Euro Fördermittel
NRW-Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (3.v.r.) überreicht dem WWU-Team mit Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels (2.v.l.) und Projektleiter Prof. Dr. Thorsten Wiesel (5.v.l.) die Urkunde Foto: Ralph Sondermann
NRW-Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (3.v.r.) überreicht dem WWU-Team mit Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels (2.v.l.) und Projektleiter Prof. Dr. Thorsten Wiesel (5.v.l.) die Urkunde Foto: Ralph Sondermann
Großer Erfolg für die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU): Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die WWU-Pläne für das erste münstersche Gründungszentrum mit gut 20 Millionen Euro. Mit dem Konzept „ESC@WWU“ (Exzellenz Start-up Center) zur Stärkung der Gründungsexzellenz ist die WWU als eine von sechs Gewinnerinnen aus der Initiative „Exzellenz Start-up Center.NRW“ des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie hervorgegangen. „Die WWU kann ihre Gründungsinitiativen nun deutlich ausweiten und zu einem Zentrum der regionalen Start-up-Ökosysteme heranwachsen. Damit arbeitet die Landesregierung mit den Universitäten an einer erfolgreichen neuen Gründerzeit in Nordrhein-Westfalen“, betonte Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart bei der Prämierungsfeier. Ziel des Wettbewerbs sei es, bestehende Gründungsinitiativen zu professionell agierenden „Exzellenz Start-up Centern“ auszubauen und weiterzuentwickeln. Insgesamt stehen den sechs Universitäten in den nächsten fünf Jahren rund 150 Millionen Euro als Anschubfinanzierung zur Verfügung – für die Verstetigung sind danach die Universitäten verantwortlich. „Wir haben schon lange mit der Universität Twente über die Gründung eines solchen Zentrums nachgedacht. Daher kam die Ausschreibung des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums jetzt zum perfekten Zeitpunkt. Wir freuen uns sehr über diesen fantastischen Erfolg“, sagte Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels. Die WWU greift auf einen großen Erfahrungsschatz zurück: Die „Arbeitsstelle Forschungstransfer“ bietet seit 2002 Gründungsberatung sowie spezifische Lehrveranstaltungen an und moderiert den (Wissens-)Transfer zur Wirtschaft mit diversen Veranstaltungen. Einer der Indikatoren für die Effektivität der Gründungsberatung ist die Zahl der seit 2007 eingeworbenen sogenannten „EXIST-Gründerstipendien“ – die WWU rangiert dabei in NRW hinter der RWTH Aachen auf Platz 2.
Ausgabe 01/2019