Apetito:

Über eine Milliarde Umsatz trotz Corona-Krise
Guido Hildebrandt, Vorstandssprecher der Apetito AG, und Andreas Oellerich, Geschäftsführer Apetito Catering (v.l.) (© Apetito)
Guido Hildebrandt, Vorstandssprecher der Apetito AG, und Andreas Oellerich, Geschäftsführer Apetito Catering (v.l.) (© Apetito)
Die Apetito Firmengruppe hat im Jahr 2020 trotz der Corona-Lage am Erfolg festhalten können. Die Umsätze blieben mit 1.030 Millionen Euro etwa auf Vorjahresniveau. Damit kann das international tätige Familienunternehmen mit Hauptsitz in Rheine den Erfolgskurs halten. „Die Diversität in unserem Portfolio hat dazu geführt, dass wir wiederholt die Grenze der eine Milliarde Euro Umsatz überschritten haben – zum zweiten Mal in der Geschichte der Firmengruppe. Vor dem Hintergrund der Pandemie ist das eine beachtliche Leistung“, sagte Apetito Vorstandssprecher Guido Hildebrandt anlässlich der Bilanzpressekonferenz Mitte Mai. Was sich pandemiebedingt deutlich verändert hat, sind die Anteile der Geschäftssegmente an Umsatz und Ergebnis. Während die B2B-Märkte sehr viel schwächer abgeschnitten haben als ursprünglich geplant, haben sich die B2C-Märkte – z.B. die Verpflegung von Senioren zuhause – sehr viel stärker entwickelt. In 2020 waren insgesamt 11.789 Mitarbeiter für die Unternehmen der Apetito Firmengruppe tätig. Rund 5 Millionen Euro investierte der apetito AG Konzern 2020 in Digitalisierungsprojekte. Die Weiterentwicklung digitaler Angebote und Möglichkeiten gewann im Berichtsjahr erheblich an Dynamik. Schon in den Vorjahren war Digitalisierung für die apetito AG Konzerngesellschaften ein Fokusthema. „Unsere Online-Shops, unser Kundenportal und unsere Apps verzeichnen so hohe Umsatz- und Nutzerzahlen wie nie zuvor. Mit unseren Online-Shops für die Verpflegung von Senioren zuhause haben wir unseren Umsatz 2020 verdoppelt“, berichtet der Vorstandssprecher. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Apetito AG Konzerns sind konkrete Ziele definiert worden, die einen relevanten Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten. „Für dieses Jahr haben wir uns unter anderem vorgenommen, in Rheine zu 100 Prozent klimaneutral zu kochen“, umreißt Hildebrandt eines der Ziele.
Ausgabe 02/2021