„Wir bauen den digitalen Zwilling von Schaltschränken“, veranschaulicht Nicolas Marks, Geschäftsführer der RMI Automation in Rheine. Was technisch klingt, ist in Wahrheit das Herzstück moderner Industrieautomation. Hier entstehen die intelligenten Steuerungen, die Maschinen zum Leben erwecken – von Robotern in der Automobilindustrie bis zu Biogasanlagen in der Energiewirtschaft.
Permanente Weiterentwicklung
1987 gründete Marks‘ Vater das Unternehmen mit drei Mann. Heute beschäftigt RMI Automation 12 hochspezialisierte Mitarbeiter und hat in Rheine bereits vier Mal den Standort gewechselt – immer aus Platzgründen. „Wir haben den Wandel mit den neuen Technologien permanent mitgenommen – von der manuellen Fertigung bis zur teilautomatisierten Produktion“, betont Marks, der seit 1998 im Unternehmen ist und es seit 2017 gemeinsam mit seiner Frau Nicole führt.
Das Erfolgsrezept: frühzeitige Digitalisierung. Bereits 1994 wurden Schaltschränke mit Digitalkameras dokumentiert, ab 2015 startete konsequent die papierlose Fertigung. Heute erfolgt die Konstruktion in 3D-CAD-Systemen, Stücklisten und Beschriftungsdateien werden automatisch generiert. „Aus dem CAD-System laufen die Daten direkt zum Bearbeitungszentrum“, erklärt Marks den durchgängig digitalisierten Prozess.
Das Hirn und Nervensystem der Maschine
Die Kundenbasis ist breit gestreut – vom Maschinenbau über die maritime Industrie bis zur Landwirtschaft. „Wir sind Zulieferer von Maschinenbauern und können Maschinen komplett automatisieren“, sagt Marks. Ob Verpackungsmaschinen, Fertigungsanlagen für die Ziegelindustrie oder Steuerung von LED- Systemen in der Arena München – RMI Automation entwickelt individuelle Lösungen. „Wir sind quasi das Hirn vom Körper und das Nervensystem mit den Kabeln.“
Warum beauftragen Kunden ein mittelständisches Unternehmen und keinen Großkonzern? „Weil wir weitaus flexibler sind. Wir können schneller agieren“, antwortet Marks. „Wenn Kunden bei uns anrufen, haben sie kein Support-Ticketsystem, sondern einen direkten Kontakt.“ Viele Mitarbeiter sind über 20 Jahre im Unternehmen – das schafft enge Partnerschaften mit den Kunden.
Diese Kontinuität zahlte sich besonders während der Corona-Krise aus. „Wir haben sehr viel in Eigenregie gemeistert – ohne finanzielle Hilfen“, berichtet Marks. Materialmangel, blockierte Transportwege – RMI Automation navigierte erfolgreich durch die Krise.
Weiter auf Wachstumskurs
Im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen plant RMI Automation den Ausbau personeller Ressourcen und räumlicher Kapazitäten am Standort. Nicolas und Nicole Marks legen größten Wert auf die fortlaufende Qualifizierung des Personals, insbesondere im Bereich Konstruktion und Digitalisierung. Ziel ist es, mittelfristig das Team und auch den Umsatz zu erweitern. Der Bedarf an Fachkräften besteht fortlaufend, da neue Technologien und individuelle Kundenlösungen ein hohes Maß an Flexibilität verlangen. „Wir möchten unser Wachstum schrittweise fortsetzen“, so Marks. Fast 40 Jahre Erfahrung, modernste Technologie und die Flexibilität eines inhabergeführten Mittelständlers – diese Kombination macht RMI Automation zum verlässlichen Partner für industrielle Steuerungslösungen.
RMI-Automation
Jacksonring 30
48429 Rheine
Ein Porträt des Unternehmens und weitere Informationen zu RMI-Automation finden Sie HIER
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