Wer den Namen NOVUM Objekt- und Büroeinrichtung liest, denkt zunächst an einen klassischen Büroausstatter – doch heute geht es hier kaum noch um Möbel. Geschäftsführer Michael Rövenstrunk hat das Unternehmen zu einem Spezialisten für Systemtrennwände und Glaswände entwickelt, der Räume strukturiert und akustisch optimiert. „Ich weiß gar nicht mehr, wann ich den letzten Schreibtisch verkauft habe“, sagt er.
Schon in den Anfangsjahren lag der Schwerpunkt eher auf Trennwänden in Werkhallen als auf Schreibtischen: Hallenbüros, Meisterbüros, abgetrennte Arbeitsbereiche. Mit der Digitalisierung wurden diese robusten Betriebstrennwände seltener, während der Bedarf an hellen Glaslösungen in Büros und Verwaltungen wuchs. Heute arbeitet NOVUM für mittelständische Unternehmen, öffentliche Auftraggeber sowie Architekten und Planer, die flexible, transparente Raumkonzepte suchen. Auch Arztpraxen, Rechtsanwaltskanzleien und Banken gehören zum Kundenkreis.
Rövenstrunk kam über seinen Schwiegervater in die Welt von ersten Trennwandsystemen. Das Interesse an der Verbindung von Technik, Architektur und spürbaren Verbesserungen im Arbeitsalltag führte dazu, dass er 1996 NOVUM gründete. „Mich reizt, dass man mit durchdachten Wandsystemen echte Verbesserungen für die Menschen im Alltag schafft“, unterstreicht der Geschäftsführer. Bis heute arbeitet NOVUM bewusst mit einer sehr schlanken Struktur: Rövenstrunk ist Ansprechpartner für alles – vom ersten Gespräch über Planung und Angebot bis zur Baustellenbetreuung. Die Montage übernehmen Fachmonteure, sein Sohn unterstützt beratend und mit Prokura. Das reduziert Schnittstellen, ermöglicht schnelle Entscheidungen und hält die Kostenstruktur schlank. „Unsere Kunden bekommen kurze Wege und einen Ansprechpartner, der den Überblick behält – vom ersten Entwurf bis zur letzten Silikonfuge.“
Angenehme Akustik
Das zentrale Kundenproblem ist fast immer dasselbe: zu viel Lärm. Ob Servicecenter, Beratung oder offene Bürolandschaften – es braucht Rückzugsräume, ohne Teams komplett zu trennen. NOVUM setzt auf vollverglaste Systemtrennwände und Akustikelemente, die Sichtbeziehungen erhalten, aber die Schallübertragung deutlich reduzieren. „Wir ermöglichen bessere Arbeitsbedingungen – gerade dort, wo viel telefoniert wird“, beschreibt Rövenstrunk.
Der Projektweg beginnt mit einem Bedarfsgespräch und einem präzisen Aufmaß vor Ort. Anschließend entstehen individuelle Planungen, die mit dem Bauherrn, Architekten und angrenzenden Gewerken abgestimmt werden. Über 1.200 realisierte Projekte sorgen für Routine im Umgang mit Schallschutz, Deckenanschlüssen oder Bodenaufbauten – und dafür, dass sich die Wände bei Bedarf auch wieder demontieren und neuen Flächenkonzepten anpassen lassen.
Auf die Frage nach Wettbewerbsvorteilen bleibt Rövenstrunk bescheiden, betont jedoch: „Die Kunden können sich sicher sein, dass ich mich in jedem Projekt mit voller Verantwortung engagiere.“ Während in größeren Organisationen Ansprechpartner wechseln können, bleibt bei NOVUM die Verantwortung vom ersten Angebot bis zur Abnahme an einer Stelle gebündelt.
Diese persönliche Konstanz schafft Vertrauen – gerade bei komplexeren Vorhaben mit öffentlichen Auftraggebern oder Konzernen. NOVUM hat im Laufe der Jahre zahlreiche Projekte für namhafte Unternehmen und Städte realisiert, bleibt aber in der Ausrichtung bodenständig. Entscheidend ist für Rövenstrunk, dass am Ende Ruhe, Struktur und ein fester Ansprechpartner bleiben: „Wenn etwas nicht klappt, sage ich es – und dann wird eine Lösung gefunden.“
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