Auf den Regalen liegen Walzen, Führungsprofile und Bauteile. Drei große Wickelmaschinen mit massiven Dreharmen und Gehäusen stehen in der Halle. Daneben verschiedene Folienarten, gelocht, dehnbar und nachhaltig. Beim Betreten der Halle wird schnell klar, worum es bei COEMO Industrieservice geht: hochwertige Verpackungssysteme zur Ladungssicherung.
Warum Stretchfolie über Sicherheit entscheidet
Nahezu alle Branchen setzen beim Transport auf Paletten, egal, ob Getränke, Pharmazie, Lebensmittel, Mischwarenlogistik oder Stahl. Fast jede dieser Waren benötigt neben einer guten Produktverpackung eines: eine stabile Wicklung. „Rund 30 Prozent der Ladungssicherung hängen von der richtigen Stretchfolie und deren Verarbeitung ab. Wir versuchen daher, die Ware mit der Palette zu verheiraten“, erklärt Adalbert Hallmann, Gründer und Inhaber der COEMO Industrieservice. Wenn der voll beladene Lkw bremst, entscheiden Spannung, Vordehnung und präzise Wicklung der Folie, ob die Ware auf der Palette hält. Die Herausforderung dabei? Kartons werden dünner und PET-Flaschen fragiler. „Um hohe Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten, setzen wir auf Innovationen und einen klaren Fokus auf Nachhaltigkeit“, so Adalbert Hallmann.
Spezialisten für knifflige Fälle
Dass sich dieser Ansatz auszahlt, zeigt der Erfolg: Seit über 18 Jahren ist COEMO in ganz Deutschland und darüber hinaus tätig; über 400 Industriekunden vertrauen auf die Lösungen des Unternehmens.
„Unsere Kunden kommen in der Regel rein auf Empfehlung. Wer ein Problem hat, meldet sich einfach bei uns“, bestätigt Arien Hallmann, Sohn des Unternehmerpaares und technischer Zeichner bei COEMO. „Der Ersttermin ist selbstverständlich kostenlos. Wir fahren hin, analysieren Hallenklima, Produktarten, Palettenhöhen sowie Transportketten und erstellen ein Angebot.“
Service weitergedacht
Dennoch ist der Maschinenverkauf nicht das Kerngeschäft des Unternehmens. Der eigentliche Wert liegt im Service. „Die meisten Anlagen wickeln hunderttausende Paletten pro Jahr ab. Das hinterlässt Spuren“, so Adalbert Hallmann. Um Stillstandszeiten zu minimieren und die Lebensdauer zu erhöhen, kooperiert COEMO daher eng mit Maschinen- und Folienherstellern, testet neue Rezepturen und optimiert Anlagen, damit sie mit minimalem Materialeinsatz stabile Ergebnisse liefern.
Ein weiterer Schwerpunkt ist Nachhaltigkeit. Alte Bauteile prüft und repariert COEMO und kombiniert sie bei Bedarf mit passenden Komponenten. „Wir möchten Ressourcen sinnvoll nutzen und Maschinen so lange wie möglich stabil am Laufen halten.“
Innovation aus der Praxis
Besonders stolz ist COEMO auf eine Entwicklung, die derzeit den Weg zum Patent geht: ein neues Führungsprofil, das einen entscheidenden Schwachpunkt vieler Hochgeschwindigkeitswickler löst. „In der Getränkeindustrie etwa drehen Anlagen bis zu 55 Umdrehungen pro Minute. Herkömmliche Metallprofile verschleißen da in wenigen Monaten.“
COEMO hat das Problem erkannt, eine Lösung entwickelt, mehrere Prototypen gebaut und diese ausgiebig getestet. Das Ergebnis ist ein neuartiges Kunststoffprofil, das die Belastungen großflächig aufnimmt und sich präzise einstellen lässt. In Tests lief es bereits über 30 Kilometer ohne nennenswerte Abnutzung. Eine kleine Komponente, die in der Praxis einen großen Unterschied macht.
Ein Team, das überall unterwegs ist
Kein Wunder also, dass COEMO in seiner Nische praktisch konkurrenzlos ist. „Wir sind ein eingespieltes Team und unterstützen einander, ob bei einer Montage, einer Reparatur oder einer kompletten Optimierung“, sagt Arien Hallmann. Für seinen Vater ist genau das der Kern des Unternehmens. „Jeder bringt sein Fachwissen ein und ist bereit, voneinander zu lernen. So finden wir gemeinsam die passenden Lösungen, ohne dass der Spaß bei der Arbeit zu kurz kommt.“
COEMO Industrieservice
Wierlings Kamp 16
48249 Dülmen
Ein Porträt des Unternehmens und weitere Informationen zu COEMO Industrieservice finden Sie HIER
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