WESTFA Flüssiggas: Wachstum im Einklang mit dem Klima

Die Hagener WESTFA-Gruppe liefert ab Januar 2020 CO2-neutrales Gas
(Foto:  Christoph & Thomas Meinschäfer)
(Foto: Christoph & Thomas Meinschäfer)
Nachhaltiges Handeln und wirtschaftlicher Erfolg können Hand in Hand gehen, dafür ist die WESTFA Flüssiggas GmbH ein gutes Beispiel. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Hagen konnte die Zahl seiner Mitarbeiter in den letzten sechs Jahren verdreifachen, gehört mit einem Jahresumsatz (2018) von 38 Millionen Euro zu den Großen der Region. 88 Menschen sind in Hagen und den verschiedenen Standorten beschäftigt, die ganze WESTFA-Gruppe umfasst 325 Mitarbeiter. Saubere und umweltfreundliche Energie an private Haushalte, vor allem aber mittelständische Unternehmen zu liefern, ist ihr Geschäft – ein Business, in dem Zuverlässigkeit und Service so wichtig sind wie sonst kaum irgendwo. Dazu Wilhelm Müllenbach, Prokurist bei der WESTFA Flüssiggas GmbH: „Wenn ich mir die positiven Rückmeldungen unserer Gewerbekunden ansehe, dann wird immer wieder betont, dass wir Sicherheit vermitteln. Direkt natürlich, weil unsere höchsten Standards für den Betrieb von Flüssiggas-Anlagen ja sogar schon ausgezeichnet wurden, darüber hinaus aber einfach, weil wir eine Liefer-Sicherheit gewährleisten. Unsere Anlagen sind mit modernen IoT-Lösungen (Internet of Things) zur Fernüberwachung von Füllständen ausgestattet, die automatisch melden, wenn der Tankinhalt zur Neige geht und wir bieten durch unsere außerordentlich dezentrale Aufstellung eine große Nähe zum Kunden.“ Bundesweit gibt es in jeder Region eine eigene Niederlassung der WESTFA-Gruppe, ein eigener Innendienst betreut das System der vorbeugenden Instandhaltung. Gerade die Kunden aus dem Bereich der Industrie wissen diesen Service zu schätzen. Vielfältig einsetzbar ist das Flüssiggas, wenn es fehlen würde, stünde die Produktion still. „Einmal, im Sommer, da hatte ein großer Kunde von uns ein Problem mit seinen Gabelstaplern“, erinnert sich Wilhelm Müllenbach, „in der Nacht sind noch Tankwagen zu ihm gefahren. So etwas geht natürlich nur, wenn man – wie wir – einen eigenen großen Fuhrpark und überall Lager und Raffinerien zur Verfügung hat.“ Die Einsatzmöglichkeiten von Flüssiggas sind so vielfältig, dass immer mehr Unternehmen auf diese Energieform umsteigen. Man kann Wärme erzeugen, Motoren antreiben, viele Zulieferer der Automobil-Industrie oder auch Landmaschinenhersteller setzen darauf. Gas ist umweltfreundlich, es entsteht unter anderem bei der Erdöl-Förderung. Weil der Kohlenstoffgehalt in Flüssiggas geringer ist als der in Heizöl, wird beim Verbrennen auch gut 15% weniger CO2 freigesetzt. Doch in Sachen Klimafreundlichkeit geht die WESTFA-Gruppe noch einen Schritt weiter. Für den Kunden kostenfrei: Klimaneutral ins neue Jahr Wenn Flüssiggas immer als die „umweltfreundlichere Alternative“ zu anderen Brennstoffen bezeichnet wird, kommt damit gleichzeitig zum Ausdruck, dass es per se noch nicht klimaneutral ist. Die WESTFA-Gruppe gleicht nun genau diesen letzten noch fehlenden Teil zur Neutralität aus. Wilhelm Müllenbach: „Ab dem ersten Januar 2020 liefern wir klimaneutrales Gas aus, das keinen ökologischen Fußabdruck auf unserer Erde mehr hinterlässt. Nachhaltigkeit ist uns ein echtes Anliegen, daher berechnen wir die Kosten für die entsprechenden Klima-Zertifikate eben auch nicht an unsere Kunden weiter.“ Regenerative Energien werden so gefördert, da kann beispielsweise in Indien ein Windpark entstehen, wo früher ein Kohlekraftwerk geplant war, Projekte für die Nutzung der Solarenergie werden nach unterstützt oder Wälder aufgeforstet. Das globale Problem des Klimawandels wird durch diese Kompensation entschärft. Das selbstgegebene Leitbild des Unternehmens steht unter der Schlagzeile „Energie fürs Leben“. Damit ist eben auch das Leben der nachfolgenden Generationen gemeint. Nachhaltigkeit ist immer im Mittelpunkt, neben den drei Säulen „Partnerschaft, Innovationsgeist und Flexibilität“. Eine eigene Abteilung von Ingenieuren sichert nicht nur die gleichbleibend hohe Qualität des Produkts, die ja vor allem für die Industrie so wichtig ist, sondern projektiert und plant auch neue Anlagen, gleich welcher Dimension. Um langfristig und nachhaltig wachsen zu können, muss man eben sehr breit aufgestellt sein.

Traditionsunternehmen unter Familienführung

Das 70-jährige Bestehen konnte die WESTFA vor drei Jahren feiern, ganz am Anfang stand eine Firma, die zunächst alles vertrieben hatte, was Industrie- und Privathaushalte damals in der Nachkriegszeit benötigten. Die „WESTFA Westfälische Apparatebau- und Vertriebs-GmbH“ war das Unternehmen der beiden befreundeten Ingenieure Johann Brand und Gustav Engel. Die Zeichen der neuen Zeit erkennend und sehend, dass hier die Zukunft liegt, errichtete man 1952 das erste Flüssiggaslager und startete ein Jahr später mit dem aktiven Vertrieb. Das war der Grundstein für das heutige Kerngeschäft. Bis heute wächst dieser Markt. Die Gründe im Einzelnen sind bei den verschiedenen Branchen unterschiedlich. „Da ist zum Beispiel das Brennschneiden“, erläutert Wilhelm Müllenbach, „mit dieser Form des thermischen Schneidens sind Ergebnisse möglich, die man sonst nicht erzielt. Oder Gabelstapler: Die Vorteile von Elektroantrieb und Diesel werden hier miteinander vereint. Im Gegensatz zum Dieselfahrzeug darf in der Halle gefahren werden, gleichzeitig ist die Kraft aber so groß wie bei einem Dieselstapler und auch auf unwegsamem Gelände hat man keine Probleme mehr.“ Nicht ohne Grund sind die Gasmotoren ja auch in der Automobil-Branche wieder im Kommen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Neuzulassungen auf das Doppelte gestiegen. Natürlich ist die aktuelle Steuerbegünstigung ein zusätzlicher Anreiz, aber selbst bei vollem Steuersatz fährt man mit einem gasbetriebenen Fahrzeug günstiger als mit Benzin und Diesel. Auf die richtige Energiequelle hatten die Unternehmensgründer frühzeitig gesetzt, die Erfolgsgeschichte der WESTFA Unternehmensgruppe gibt ihnen Recht. Bis heute sind Nachfahren von Johann Brand führend im Unternehmen engagiert. Auch ihnen ist das Thema „Partnerschaft“ erklärtermaßen die wichtigste Säule des eigenen Leitbildes. Zuverlässiger Partner für die Industrie zu sein in erster Linie und – gerade mit dem neuen klimafreundlichen Engagement im neuen Jahr – Partner für unser aller Zukunft.

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Ausgabe 09/2019

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