Alfes und Sohn: Grabenlose Rohrerneuerung

Innovatives Verfahren für nachhaltige Kanalsanierung, ohne zu graben.
 TIP-Verfahren
TIP-Verfahren
Gerade als Unternehmer muss man immer den Spagat zwischen Arbeitszeit und Effektivität bewerkstelligen und sich so täglich mit der Lösung verschiedener Probleme auseinandersetzen. Wenn dann Problematiken hinzukommen, die auf den ersten Blick gar nicht sichtbar sind, somit also gerne mal nicht gesehen werden wollen, liegt die Priorität ihrer Lösung erst einmal ganz hinten. Abflussrohre gehören zweifelsfrei in diese Kategorie. Lange scheut man die möglicherweise längst überfällige Sanierung der unterirdischen Rohre, weil die dazu bisher notwendigen Erdarbeiten den Betriebsablauf empfindlich stören könnten. Mitunter hat das am Ende fatale Folgen, denn intakte Kanalsysteme sind wichtig. Das Wendener Unternehmen Alfes + Sohn GmbH hat sich daher auf ein Verfahren spezialisiert, das es ermöglicht, Rohre quasi minimalinvasiv – ohne die Erde aufreißen zu müssen – zu ersetzen. Damit gehört das Unternehmen bundesweit zu einer der wenigen Firmen, die diese grabenlose Erneuerung anbieten.

Lange Lebensdauer der neuen Rohre

In einer Gesellschaft, die im Alltag auf den Ge- bzw. Verbrauch von Wasser angewiesen ist, ist es wichtig, die Versorgungsrohre langlebig durchgängig und widerstandsfähig zu halten. Doch wie sieht es mit den Abwasserrohren aus, die ebenso enormen Belastungen standhalten müssen? Die von der Firma Alfes + Sohn GmbH verlegten PP-HM-Rohre wurden unter entsprechenden Bedingungen getestet und konnten in der Alterungssimulation eine beeindruckende Nutzungsdauer von mindestens 100 Jahren erreichen. Sogar Chemikalien und problematische Flüssigkeiten können hier einfach abgeleitet werden. Einer der größten Ansprüche des Unternehmens ist es, dem Sanierungsstau unserer Kanalnetze entgegenzuwirken, dabei aber die betroffenen Unternehmen nicht durch die Bauarbeiten zu behindern oder sogar für Stillstand zu sorgen. Geschäftsführer Diplom-Ingenieur Gerhold Alfes erklärt das Verfahren genauer: „Bei der grabenlosen Erneuerung kommt vor allem das sogenannte TIP-Verfahren zum Einsatz. Hierbei wird das Altrohr als Verlegehilfe genutzt, um eine Führungshülse (Kalibrierkopf) mit anhängendem Neurohr einzuziehen. So kann durch das neue Rohr, das nun eng am Inneren (tight in pipe) des alten Rohres anliegt, das Kreisprofil wiederhergestellt werden. Je nach Ausgangslage können dabei während des Einbaus auch extreme Deformationen oder Versatzbildungen ausgeglichen werden. Bestehende Zuläufe können ebenso grabenlos übernommen werden.“ Oft haben die bestehenden Kanalnetze aber nicht nur im Laufe der Jahre gelitten, sondern sind auch zu klein geworden, weil die Unternehmen gewachsen sind und die Gebäude vergrößert wurden. Auch in solchen Fällen gibt es eine Lösung, die sich quasi nur im Untergrund abspielt. „Hier wenden wir das Berstlinig-Verfahren an“, so Gerhold Alfes. „Damit können wir den Rohrquerschnitt um bis zu zwei Nennweiten vergrößern.“ Egal welches Verfahren vor dem eigenen Firmengelände das Richtige ist: Die Firma Alfes + Sohn GmbH ist nicht nur kompetenter Partner bei der Erneuerung des Kanalnetzes, sondern hilft auch im Vorfeld, Schäden und damit tickende Zeitbomben unter der Erde zu entdecken. Einen Grund, etwas nicht sehen zu wollen, gibt es somit nicht mehr.

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Ausgabe 04/2019

Kontakt

Alfes und Sohn

Adresse:
Am Daßenborn 9,
57482 Wenden
Telefon:+49 2762 7446

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