Stadtwerke Iserlohn: Eine Marke, die Zeichen setzt

„Heimatversorger“ überzeugte die Jury als Marke, die Kundenorientierung und nachhaltigen Wandel beweist
Mehr als 160 „Hidden Champions“ zählt Südwestfalen. Und wer gewinnt den 28. Südwestfälischen Marketingpreis? Ein kommunales Unternehmen, das weder wirtschaftlichen Reichtum noch internationale Gewinne anstrebt. Die Stadtwerke Iserlohn aka „Der Heimatversorger“ sind ein ungewöhnlicher Preisträger, aber kein unverdienter!

Ein David, der gegen viele große Goliaths punktet, indem er für seine außergewöhnliche Werbestrategie ausgezeichnet wird? Wenn man am 21. Januar der Preisverleihung beiwohnt und dem Geschäftsführer der Stadtwerke Iserlohn aufmerksam zuhört, wird schnell klar, dass dem Unternehmen solche Gedanken gar nicht erst kommen. Zu sehr unterscheidet sich das Unternehmensziel des Energieversorgers von jenen der Größen aus der freien Wirtschaft. „Wir gehören den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Iserlohn“, betont Reiner Timmreck bei der Preisverleihung vor rund 300 Gäste im Saal der SIHK Hagen. Gemeinsam mit seinem zwischenzeitlich aus dem Unternehmen ausgeschiedenen Geschäftsführerkollegen Dr. Klaus Weimer hat Reiner Timmreck den „Heimatversorger“ in der Region etabliert. Am 21. Januar begleitet ihn Marketingleiter Mike Kowalski auf die Bühne. Gemeinsam zeichnen sie eine Geschichte nach, die den erfolgreichen Wandel bestätigt: Die Geschichte eines traditionellen kommunalen Energieversorgers zu einem modernen und innovativen Wirtschaftsunternehmen.

Diese Entwicklung wurde über die Jahre von einem kreativen Marketing begleitet, das sich heute auszahlt: „Der Heimatversorger ist seit diesem Jahr jedenfalls dem gesamten Marketing Club Südwestfalen ein Begriff“, scherzt Mike Kowalski und fügt hinzu: „Was uns aber richtig ehrt, ist, dass die Iserlohner Bürgerinnen und Bürger die Marke so gut angenommen haben.“ Die jüngsten Face-to-Face-Befragungen im Einzugsgebiet der Stadtwerke Iserlohn aus November und Dezember 2019 hatten eine Markenbekanntheit des Heimatversorgers von mehr als 90 Prozent ergeben.“

Die Heimatbezogenheit kommt bei den Iserlohnerinnen und Iserlohnern offenbar richtig gut an. Hervorgegangen ist die Marke aus der im Jahr 2016 gestarteten Kampagne „10 Gründe für den Heimatversorger“. Seitdem begleitet der Untertitel die Stadtwerke Iserlohn in ihrem gesamten Außenauftritt – und in den Werten, die das Unternehmen intern lebt. Als MarkenbotschafterInnen sind deshalb ganz selbstverständlich auch die Heimatversorger-MitarbeiterInnen unterwegs, die selbst fest in Iserlohn oder dem Sauerland verwurzelt sind. Das spüren letztlich auch die Kunden, bei denen der Heimatversorger als authentische und nahbare Marke ankommt.

Energie neu denken

In Zeiten der Energiewende rückt neben Versorgungssicherheit und fairen Preisen auch ein weiteres Thema in den Kundenfokus: Klimaschutz und nachhaltige Erzeugung sind immer mehr BürgerInnen wichtig. „Energie neu zu denken wird die große Herausforderung aller Versorger in den kommenden Jahren und Jahrzehnten sein“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Reiner Timmreck und fügt hinzu: „Der Begriff „Heimatversorger“ bekommt dann noch einmal eine ganz andere Bedeutung“. Unter dem Titel „PowerSharing“ entwickeln die Stadtwerke Iserlohn derzeit ein Konzept zur regionalen Energieerzeugung, -bündelung und -speicherung. Unter powersharing.de können alle Interessierten diesen Prozess begleiten und sich über Themen der Energiewende informieren.

„Wir werden zielstrebig daran arbeiten, Zukunftsthemen zu gestalten und unseren Kunden auf nachhaltige und erschwingliche Weise zugänglich zu machen“, so Reiner Timmreck. Die Marke „Heimatversorger“ wird diesen Weg konsequent weiter begleiten.

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Ausgabe 01/2020

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