Neues Technisches Zentrum in Hamm

Das Sanierungsunternehmen POLYGONVATRO aus Olpe hat im Herbst 2021 sein drittes Technisches Zentrum eröffnet.
Mit rund 30 Jahren Erfahrung als Sanierungsunternehmen ist POLYGONVATRO aus Olpe für die Kunden ein zuverlässiger und kompetenter Partner. Dabei ist das aus Polygon und VATRO entstandene weltweite Unternehmen mit Umsätzen von mehr als 520 Millionen Euro und 2.500 Mitarbeitern der deutsche Marktführer in der Brand- und Wasserschadensanierung. Seit mindestens 20 Jahren gehört man außerdem zu den führenden Trocknungs- und Sanierungsunternehmen Europas.

Potenzial für die Zukunft

Mit über 75 Niederlassungen in Deutschland, dem Kunden-Service-Center in Olpe und den Technischen Zentren in Wenden-Gerlingen, Magdeburg und Hamm kann POLYGONVATRO dabei schnell und professionell auf kleine und große Schadenfälle reagieren. Das Technische Zentrum in Hamm eröffnete kürzlich im Herbst 2021 seine Pforten. Auf einer Gesamtfläche von mehr als 3.000 qm bietet man hier die Sanierung, Instandsetzung und Reparatur für Maschinen und technische Anlagen nach Schadenereignissen an. „Die schnelle Sanierung von Maschinen und Anlagen ist ein entscheidender Faktor, denn für viele Unternehmen bedeutet der Ausfall von nur wenigen Produktionstagen einen langfristigen Wettbewerbsnachteil“, so Geschäftsführer Andreas Weber, der das Unternehmen 1992 gegründet hat. „Seit über 20 Jahren sind wir mit unseren Technischen Zentren in der Lage, in kürzester Zeit Maschinen und technische Anlagen zu sanieren und anschließend wieder in ihre Produktionsprozesse einzufügen." Sven Meyerdierks, ebenfalls Geschäftsführer, ergänzt: „Das neue Technische Zentrum in Hamm eröffnet dabei ein enormes Potenzial für die Zukunft. Zusammen mit unseren anderen beiden Technischen Zentren können wir dank der optimalen geografischen Abdeckung noch schneller und flexibler auf die vielfältigen Bedürfnisse unserer Kunden reagieren."

Ein besonderer Service: Technische Sanierung

Das Portfolio von POLYGONVATRO ist vielfältig: Die Sanierung von Brand- und Wasserschäden, Leckageortung und Klimatisierung und Beheizung sind nur einige der Dienstleistungen, die das Unternehmen anbietet. Eine wichtige Rolle spielt jedoch auch der Bereich der Technischen Sanierung – ein Wettbewerb, der in Deutschland nicht immer geleistet werden kann. „Obwohl es in Deutschland viele Brand- und Wasserschadensanierer gibt, haben nur wenige davon die Kapazität, diesen Service zu leisten“, erklärt Florian Schönauer, der Abteilungsleiter für Marketing. „Als Beispiel: Um eine große Maschine zu transportieren, auseinanderzunehmen und zu sanieren, benötigt man entsprechende Logistik und ausreichend geschultes Personal. Und dann benötigt man anschließend auch noch die speziellen Ingenieure, um die Maschine auch wieder zusammensetzen zu können. In Deutschland gibt es daher außer uns nicht viele Unternehmen, die diese Dienstleistung in diesem Umfang anbieten können."

Ein weltweites Netzwerk

Das Jahr 2021 war durch das Hochwasser im Westen Deutschlands im Juli auch für POLYGONVATRO besonders. „Das hat es in unserer 30-jährigen Geschichte noch nicht gegeben, was das Ausmaß des Schadens anbelangt. Die enorme Zerstörung und das enorme Leid, was z.B. im Kreis Ahrweiler vorhanden war, das war auch für uns eine Herausforderung“, meint Andreas Weber. Deshalb wurden kurzfristig zwei Interims-Notniederlassungen in diesen Regionen eröffnet, um die Situation vor Ort koordinieren zu können. Passenderweise hat POLYGONVATRO kurz vor der Hochwasserkatastrophe mehrere neue Firmen übernommen. „Das kam alles zu einem guten Zeitpunkt, weil wir mehr Manpower und mehr Geräte hatten; dadurch konnten wir direkt davon profitieren“, betont Sven Meyerdierks. „Durch unsere gestiegene Manpower konnten wir noch mehr Schäden bearbeiten als viele andere Sanierer zu dem Zeitpunkt." Dabei spielte auch das Netzwerk von POLYGONVATRO als Teil der weltweiten Polygon-Gruppe eine entscheidende Rolle. „Wir konnten uns auch auf die anderen Polygon-Länder verlassen, weil wir aus anderen Ländern Mitarbeiter zur Verfügung gestellt bekommen haben, um noch mehr Schäden abwickeln zu können“, ergänzt Andreas Weber. „Wir können uns auf die anderen Länder verlassen und diese können sich auf uns verlassen." Spätestens seit der Hochwasserkatastrophe sieht man es bei POLYGONVATRO als wichtigen Trend in der Branche an, sich auf Umweltkatastrophen durch den Klimawandel einzustellen, zumal die Brandgefahr im Sommer höher ist. „Wir sind ein sehr krisensicherer Arbeitsplatz, weil die Schäden nicht weniger werden, sondern leider mehr", sagt Florian Schönauer.

Die POLYGONVATRO-Familie

Rund 1.000 eigene Handwerker beschäftigt POLYGONVATRO in Deutschland. Die Mitarbeiter werden durch interne und externe Schulungen weitergebildet, dafür wurde dieses Jahr in Olpe ein neues Schulungszentrum eröffnet. Für die unterschiedlichen Berufsgruppen – Führungskräfte, IT-Mitarbeiter, Bürokräfte oder Handwerker wie Fließenleger, Maler oder Trockenbauer – werden so individualisierte Schulungen angeboten. Florian Schönauer erklärt die Unternehmenskultur folgendermaßen: „Wir fühlen uns als POLYGONVATRO-Familie. Jedes Unternehmen wirbt mit einem tollen Teamgefühl und einer guten Atmosphäre, aber bei uns ist es tatsächlich so, dass man das Gefühl hat, dass man zu einer Familie dazugehört. Denn viele Mitarbeiter sind außerhalb des Unternehmens befreundet."

Als Unternehmen weiterentwickeln

Das Ziel von POLYGONVATRO für die Zukunft ist es, immer weiter zu wachsen und mit den Dienstleistungen immer mehr Menschen helfen zu können. „Der Dienstleistungsgedanke steht an erster Stelle und auch die Erweiterung des Dienstleistungsangebotes ist immer eine wichtige Agenda“, betont Sven Meyerdierks. „Wir werden uns nicht auf etwas ausruhen, sondern wollen immer etwas Neues erfinden." Als Beispiel führt man die Corona-Pandemie an, als man letztes Jahr gerade damit anfing, Hochleistungsluftreiniger zu vermieten. „Das ist ein Bereich, der vorher keine große Rolle gespielt hatte – aber plötzlich war es wichtig, Hochleistungsluftreiniger zu finden, die einen ganz bestimmten Filter haben, um Corona-Viren aus der Luft zu filtern“, erläutert Schönauer. „Im Prinzip führt jede Entwicklung – ob es jetzt gesellschaftlich ist oder auch Entwicklungen wie der Klimawandel – dazu, dass wir uns als Unternehmen weiterentwickeln und immer die passende Reaktion auf die Marktentwicklung bieten können. Daher werden wir unser Dienstleistungsangebot auch in Zukunft stetig weiterentwickeln."

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Ausgabe 05/2021

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