Gebhardt-Stahl

Erweiterung der Produktionsfläche auf historischem Boden
Vertragsunterzeichnung zwischen Gebhardt-Stahl und Kettler: Dirk Thörner, Dominik Hoffmann, Daniel Kettler und Ralf Neuhaus (von links)
Vertragsunterzeichnung zwischen Gebhardt-Stahl und Kettler: Dirk Thörner, Dominik Hoffmann, Daniel Kettler und Ralf Neuhaus (von links)
Die Firma Gebhardt-Stahl, einer der führenden Anbieter für kaltgewalzte Profile, bezieht eine in Werl historisch gewachsene Produktionsfläche. Das von der Kettler Freizeit GmbH betriebene Werk 2 in Sönnern, wird ab 01. September 2020 zur Produktionsfläche von Gebhardt-Stahl gehören. Der Mietvertrag wurde am 17. Juni 2020 durch die Geschäftsführung unterschrieben und die Mitarbeiter informiert. Das Werler Unternehmen ist stolz darauf eine solch geschichtsträchtige Fläche wieder mit Leben zu füllen. Die, über die Heinz-Kettler Stiftung, angemietete Fläche beträgt ca. 9000 Quadratmeter. Zu Anfang 2021 können die ersten Profile in der neuen Halle gefertigt werden. Natürlich wird nicht sofort die komplette Fläche zu Produktionszwecken genutzt werden, sondern große Teile auch als Lagerfläche dienen. Mit dem Kauf einer neuen Profiliermaschine, hat Gebhardt-Stahl bereits den Grundstein für die Produktion in der neuen Halle gelegt. Eine weitere kommt kurzfristig noch hinzu. Die Maschinen sollen vor allem Spezialprofile fertigen, womit sich das Unternehmen weiter als Spezialist beweisen und für die Zukunft aufstellen möchte. „Wir sehen große Chancen im Spezialprofilbereich“, betont die Geschäftsführung. Das Unternehmen produziert dann auf individuellen Kundenwunsch gefertigte Profile, die als Baumaterial oder Konstruktionswerkstoff sowie als Designelement in der modernen Architektur eingesetzt werden. Das Geschäft des Mittelständlers erlebte in den vergangenen Jahren eine große Entwicklung. Derzeit arbeiten 180 Mitarbeiter für das Familienunternehmen in Werl, das noch Tochterfirmen in Polen und Alzenau besitzt.
Ausgabe 03/2020