Middel Büroeinrichtungen: Mehr Erfolg mit dem perfekten Büro

Büromöbelhersteller Middel bietet individuelle Lösungen für Unternehmer.
Geschäftsführer Jörg Middel mit Indra Frigger und Detlef Deike (v.l.) (Foto: Christoph & Thomas Meinschäfer)
Geschäftsführer Jörg Middel mit Indra Frigger und Detlef Deike (v.l.) (Foto: Christoph & Thomas Meinschäfer)
Immer schon weisen die Hersteller von Büromöbeln darauf hin, dass sich ein angenehmes Arbeitsklima, ein gutes Umfeld, positiv auf die Produktivität der Mitarbeiter auswirkt. Nie waren ihre Argumente aber wohl so bedeutsam wie heute. Nahezu alle Branchen in Deutschland klagen über Fachkräftemangel. Wer gut ausgebildete Mitarbeiter sucht, der muss sich anstrengen und dem Arbeitnehmer etwas bieten. Erfolgreiche Unternehmer haben das erkannt und setzen vermehrt auf Partner wie die Firma Middel. Umgekehrt ist es qualifizierten Bewerbern heute bewusst, dass sie gefragt sind und sich ihren Arbeitsplatz aussuchen können. Wer acht Stunden am Tag und fünf Tage die Woche arbeitet, verbringt nach Abzug von Feiertagen, Urlaub und Fortbildungen immerhin stolze 1.680 Stunden pro Jahr im Büro. Es ist wichtig, dass die Atmosphäre stimmt. Wie man das erreicht, dazu hat Jörg Middel, der die gleichnamige Firma schon in der dritten Generation führt, ganz viele Ideen. „Beim Planen der Arbeitsplätze in einem Büro haben wir einen ganzheitlichen Blick auf das Geschehen. Wer muss wen schnell erreichen können, wo wird Ruhe gebraucht, wo gibt es Zentren für Kommunikation? Arbeitswege, Kabelmanagement, Verfügbarkeit von Medien, da gibt es viele Faktoren, die wir berücksichtigen. 42 Meter lang war die längste Theke, die wir mal gebaut haben. Alles ist möglich, wir produzieren ja selbst. Über 270 verschiedene Oberflächen sind im Standardprogramm, dazu ist aber im Grunde alles realisierbar, was der Kunde haben möchte. Ganz bewusst haben wir das Wachstum unseres Unternehmens immer wach im Blick behalten. Mit dieser langen Firmengeschichte konnten wir uns einen Namen erarbeiten, der für qualitativ hochwertige Möbel steht, trotzdem sind wir aber mit unseren insgesamt 31 Mitarbeitern noch klein und flexibel genug, die Nische der Sonderanfertigungen zu bedienen.“ Über Fachhändler liefert das Sauerländer Unternehmen deutschlandweit, quasi von Flensburg bis nach Rosenheim. Kunden aus der Region von Brilon bis Meschede kommen allerdings auch schon mal direkt zu ihrem Fachmann in Bestwig. Vor Ort gibt es quasi eine lebende Ausstellung. „Klar, wenn einheimische Unternehmer anklopfen, öffne ich schon mal die Tür“, erklärt Jörg Middel. „Schließlich lässt sich in unserem Büro sehr viel davon sehen und erahnen, wie es später beim Kunden aussehen könnte. Immer wieder werden unsere Arbeitsplätze neu ausgestattet und gestaltet, viele neue Ideen kommen auch bei uns zur Anwendung.“ Bodenständigkeit und Zukunftsgewandtheit kennzeichnen die Firma Middel. Auf dem 10.000 Quadratmeter großen Gelände befindet sich ein großer Maschinenpark; Schreiner, Tischler, Betriebswirte, Außendienstmitarbeiter und Innenarchitektinnen bilden ein großes Team. Jedes Jahr werden Techniker und Kaufleute im Unternehmen ausgebildet. Auch für Jörg Middel ging es mal in der Werkstatt los. Als Jugendlicher waren seine Ferien ganz dem elterlichen Betrieb gewidmet.

Familienbetrieb mit fast 100-jähriger Tradition

Geboren im Sauerland, war sein Großvater Josef Middel Anfang des 20. Jahrhunderts als Schreiner in Düsseldorf und Krefeld tätig gewesen, sah sich aber durch die Wirtschaftskrise gezwungen, nach Holland auszuwandern. 1925, mit nur 26 Jahren, gründete er dann gemeinsam mit seiner Ehefrau sein eigenes Unternehmen. Küchen, Wohnmöbel und Schlafzimmer baute er überwiegend. Möbel also, bei denen es mehr aufs Wohlfühlen ankommt. Als dann 1946 alle in den Niederlanden ansässigen Deutschen wieder zurückkehren mussten, ging es für die Familie direkt heim ins Sauerland. Mit dem, was er dort vorfand, begründete Josef Middel schließlich sein Büromöbelwerk: In ehemaligen RAD-Baracken, die er erwerben konnte, begann er mit der Herstellung von Schreibtischen für den Bergbau. Zwölf Jahre später zog die Firma dann in eine massive Halle um. 1959 übernahmen die drei Söhne den Betrieb, erweiterten und rationalisierten ihn. Großaufträge für Post- und Finanzämter kamen rein, die Technik wurde weiter verfeinert und Büromöbel von Middel erarbeiteten sich einen bundesweiten guten Ruf. Für Jörg Middel, der das Unternehmen 1998 übernahm, ging es dann darum, den nun rasant schnell verlaufenden Fortschritt auf diversen technischen Gebieten ins unternehmerische Handeln einzubeziehen. Büros veränderten sich schneller, als das in den Jahrzehnten davor geschehen war. Eigentlich ein Glücksfall für jemanden, dessen Vorfahren sehr solide gebaut hatten. „Da gab es Kunden, die hatten Möbel von uns, die stammten noch aus den frühen Siebzigern. Vom Zustand her waren sie aber so gut in Schuss, dass man sie nicht hätte ersetzen müssen. Nun sollten jedoch moderne PCs darin Platz finden, Kabelverteilerschläuche integriert sein und überhaupt der Zugriff auf sämtliche modernen Kommunikationsmittel einfach und intelligent verpackt möglich werden.“ Überhaupt hat sich das Erscheinungsbild von Büros sehr gewandelt. Riesige Aktenschränke sind nicht mehr notwendig, weil immer mehr Dokumente digitalisiert werden. Gegen Großraumbüros spricht schon lange nicht mehr, dass sie hellhörig sind. „Was die Akustik in einem Raum angeht, da gibt es heute so viele Möglichkeiten“, erläutert Jörg Middel. „Wir integrieren Schallschutzelemente an den richtigen Stellen, machen moderne Kommunikationsmittel für jeden im Büro leicht zugänglich, statten Konferenzräume mit der neuesten Technik aus und haben aber auch schon mal eine Art Telefonzelle mitten in ein Großraumbüro gesetzt. Die individuellen Bedürfnisse der Kunden stehen bei uns natürlich im Mittelpunkt.“

Blumenkästen im Büro und samtig weiche Oberflächen

Weil man Büros ja nicht alle paar Jahre mal komplett erneuert, staunen die Kunden oft, was so alles möglich ist. Angesagte Trends wie begrünte, mit Moos bewachsene Wände oder Blumenkästen zwischen den Schreibtischen haben verschiedene Funktionen. Sie schlucken Schall und sie verändern wahrnehmbar die Atmosphäre im Büro. Mit Raumgliederungswänden aus Glas lassen sich verschiedenste Effekte erzielen. Wie angenehm man ein Büro empfindet, das hängt von ganz vielen Kleinigkeiten ab. „Momentan sehr gefragt sind unsere Oberflächen aus sogenanntem ‚Feelwood‘. Da spürt man richtiges Holz, es ist so, als würde man über einen richtig schönen massiven Eichentisch fassen. Tatsächlich ist das aber eine Nachbildung, beim Hinfassen nicht zu unterscheiden. Synchronporen, also synchron zum Dekorbild verlaufende Strukturen, erwecken diesen Eindruck. Im Gegensatz zu echtem Holz sind die Oberflächen aber viel strapazierfähiger.“ Auch Soft Touch ist eine neue Entwicklung im Bereich der Oberflächen. Haptisch erscheint einem das Möbelstück, als sei es mit feinem Samt überzogen. Tatsächlich steckt dahinter aber ein innovatives Material, bei dem mithilfe mehrerer übereinanderliegender Schichten eine Oberfläche entstanden ist, die kratz- und säurefest sowie gegen Gebrauchsspuren weitestgehend resistent ist und dazu keine Fingerabdrücke annimmt, also mit Antifingerprinteigenschaft. Sich wohlfühlen und gesund und fit bleiben, ganz nebenbei und während der Arbeit, das geht dank moderner Technik. Tische sind schon fast standardmäßig höhenverstellbar dank integrierter Elektromotoren, Stühle sind mittlerweile immer ergonomisch angepasst und individuell auf ihren Besitzer einzustellen. TV-Bildschirme kommen plötzlich aus Schränken hervor, Möbelstücke sind multifunktional geworden. „Dank moderner 3D-Virtualisierung können wir das Ergebnis unserer Planungen dem Kunden schon zeigen, bevor die einzelnen Möbel gebaut sind. Wir finden das auch ganz wichtig, sich vorab im neuen Büro umsehen zu können. Man erneuert ein Büro nicht oft – dank unseres hohen Qualitätsstandards hält es ja auch sehr lange –, umso wichtiger ist es, sich hier für eine Lösung zu entscheiden, die einen langfristig glücklich macht“, so Jörg Middel.

Große Auswahl – namhafte Kunden

Über 320.000 verschiedene Varianten bietet die Firma Middel ohnehin an, dazu kommen aber diverse Sonderanfertigungen. Über 6.000 Schreibtische und 8.000 Büroschränke verlassen jedes Jahr die Produktionsstätte in Bestwig. Möbel von Middel findet man auch in den Beneluxländern, der Schweiz, ja sogar in Übersee. Mitarbeiter der Veltins-Brauerei sitzen an Büromöbeln von hier, die Dalli-Werke in Eschweiler hat Middel ausgestattet, die Uniklinik Münster, alle Forstämter von Baden-Württemberg und noch viele weitere Unternehmen und Behörden. Gerade wenn es um ganz persönliche Erfordernisse und Lösungen geht, kann Middel punkten: „Wir unterstützen im großen, aber auch im kleinen Stil bei der Planung.“

Anforderungen an das Büro von heute

USB-Anschlüsse sind heute eine Grundausstattung von Schreibtischen. Nachrüstungen sind aber oft nicht sinnvoll. Kabel müssen so verlegt sein, dass man sie einerseits leicht erreichen kann, sie aber im Alltag gut verborgen sind. Höhenverstellbare Schreibtische erfordern Kabel an Monitoren, die so lang sind, dass der Bildschirm nicht herunterkippt, wenn der Tisch hochgeht. „Das mag lustig klingen, doch meine Erfahrung zeigt, dass der Teufel hier im Detail steckt. Aus diesem Grund sind ja unsere Möbel intelligent gebaut worden. Wir bzw. unsere Fachhändler schicken Experten zu den Kunden, die das Gesamtbild und sämtliche Erfordernisse im Blick haben.“ Seine eigene Begeisterung für Büros hat der Firmenchef in all den Jahren nicht verloren, im Gegenteil, wenn man ihn nach seinen Projekten fragt, kommt er ins Schwärmen. Sauerländer Unternehmergeist zeigt sich hier schon in der dritten Generation. Und Middel hat selbst zwei Kinder. Drängen würde er sie niemals, aber hineingeboren in dieses Traditionsunternehmen stehen ihnen alle Türen offen. Intelligente Büromöbel, die man sogar streicheln möchte, werden heute schließlich dringender gebraucht als je zuvor. Daniela Prüter | redaktion@regiomanager.de

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Ausgabe 07/2019

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