Marketing/Vertrieb in Südwestfalen

Südwestfalen Agentur: Grünes Licht des NRW- Wirtschaftsministeriums:

Mit der „Arbeitgeber-Schmiede Südwestfalen“ gegen den Fachkräfte-Mangel

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von Regiomanager 27.10.2023 Anzeige
Die Jury des NRW-Wirtschaftsministeriums hat sich für das Projekt der Südwestfalen Agentur GmbH ausgesprochen. Die Freude bei Marie Ting (Leiterin Regionalmarketing Südwestfalen, links) und Saskia Haardt-Cerff (Projektmanagerin, Regionalmarketing Südwestfalen, rechts) von der Südwestfalen Agentur GmbH ist groß!

Neues Kooperationsprojekt der Südwestfalen Agentur GmbH stärkt die Profilierung Südwestfalens als Top-Arbeitgeber-Region – 30 Institutionen stehen hinter dem Antrag.

Der Mangel an Fachkräften nimmt auch in Südwestfalen zu und stellt eines der größten Risiken für die Wirtschaftskraft dieser industriestarken Region dar. Um Südwestfalen als attraktive Arbeitgeber-Region bekannter zu machen und Unternehmen zu helfen, Mitarbeitende zu gewinnen und bewährte Kräfte zu halten, hat die Südwestfalen Agentur GmbH im Verbund mit regionalen Partnern das Projekt „Arbeitgeber-Schmiede Südwestfalen“ entwickelt. Jetzt gibt es grünes Licht für die Umsetzung: Das Vorhaben hat sich für eine Finanzierung im Rahmen des Programms „Regio.NRW-Transformation“ qualifiziert – die Freude ist groß.

Träger des Projekts sind neben der Südwestfalen Agentur GmbH sechs weitere Institutionen der Region, die sich mit ihren Kompetenzen einbringen. Ab Januar 2024 kann voraussichtlich mit der Projektumsetzung begonnen werden. „Wir sind begeistert, den Zuschlag für ein solch innovatives Vorhaben mit überregionaler Strahlkraft erhalten zu haben“, freut sich Marie Ting, Leiterin des Regionalmarketings der Südwestfalen Agentur GmbH. Mit einem Bündel von Maßnahmen soll die Weltmarktführer- und Wirtschaftsregion Südwestfalen als Top-Arbeitgeber-Region in vielen Branchen – von der Industrie bis zum Gesundheitssektor – bekannt und gestärkt werden.

Standortbestimmung, Online-Plattform und Impuls-Labore als Herzstück

Aufbauend auf den Erkenntnissen einer Standortbestimmung soll ein überregionales „Transformations- und Change-Netzwerk“ alle Akteure der Region, die an dem Thema arbeiten, an einem Tisch versammeln und gemeinsam an der Stärkung der Arbeitgeberregion Südwestfalen arbeiten. Dazu entsteht außerdem eine zentrale Anlaufstelle für Unternehmen in Form einer Online-Plattform: „Ziel ist es dabei, Arbeitgeber der Region exakt die passgenauen Angebote und Austauschformate zu zeigen, die ihnen weiterhelfen können, neue Maßnahmen des Arbeitgebermarketings kennenzulernen und in ihren Betrieben umzusetzen“, erläutert Saskia Haardt-Cerff vom Regionalmarketing der Südwestfalen Agentur GmbH.
Herzstück der „Arbeitgeber-Schmiede“ sind innovative „Impuls-Labore“, in denen praxisbezogen neue Modelle für mehr Arbeitgeberattraktivität entwickelt, erprobt und umgesetzt werden. Die Ergebnisse der Impuls-Labore stärken die Kompetenzen von Arbeitgebern in hochaktuellen Fragen wie beispielsweise der Gewinnung und Integration internationaler Fachkräfte oder bieten Anregungen und Umsetzungshilfe, wenn es darum geht, die „NextGen“, also die neue Generation von Auszubildenden, für die eigene Firma zu gewinnen.

„Wenn sich traditionelle Familienunternehmen und moderne Arbeitsformen verbinden, wächst in Südwestfalen eine höchst attraktive Wirtschaftsregion für alle Generationen – dazu wollen wir mit der Arbeitgeber-Schmiede beitragen und freuen uns auf den Start“, unterstreicht Maik Rosenberg, Vorsitzender des Vereins „Wirtschaft für Südwestfalen“, in dem knapp 400 Unternehmen versammelt sind, die das südwestfälische Regionalmarketing vorantreiben.

Die „Arbeitgeber-Schmiede“ ist ein echtes Gemeinschaftsprodukt: Koordiniert von der Südwestfalen Agentur GmbH tragen sechs Partner – die Wirtschaftsförderungen der Kreise Siegen-Wittgenstein und Soest, die FH Südwestfalen, die Hochschule Hamm-Lippstadt, die Universität Siegen sowie die agentur mark – über die Impuls-Labore eigene Maßnahmen und Bausteine zum Gesamtprogramm bei. Außerdem haben 25 südwestfälische Institutionen bereits im Vorfeld formal ihre Kooperation in Aussicht gestellt, darunter Arbeitgeberverbände, Kammern, Regionalagenturen, Tourismusverbände und Ausbildungseinrichtungen. So werden lokal erprobte Lösungen gestärkt, in die Fläche getragen und gemeinsame neue Antworten auf die Herausforderungen vor Ort entwickelt.

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