Krohne Messtechnik: Stadtspitze bei Krohne Messtechnik

4.000 Fachkräfte und Aktivitäten in über 50 Ländern
Wirtschaftsdialog mit Stadtdirektor Martin Murrack, Oberbürgermeister Sören Link, den Krohne-Geschäftsführern Attila Bilgic, Ingo Wald, Michael Rademacher-Dubbick, Andree Schäfer und Ralf Meurer (v.l.) Foto: Uwe Köppen
Wirtschaftsdialog mit Stadtdirektor Martin Murrack, Oberbürgermeister Sören Link, den Krohne-Geschäftsführern Attila Bilgic, Ingo Wald, Michael Rademacher-Dubbick, Andree Schäfer und Ralf Meurer (v.l.) Foto: Uwe Köppen
Der Krohne-Konzern steht für komplexe Messlösungen im prozessindustriellen Bereich: von der Durchflussmessung bei der Trinkwassergewinnung in Sanddünen über die Schlammspiegelmessung in einer Grundwasseraufbereitungsanlage bis hin zur Biogas-Messung für die Versorgung eines Blockheizkraftwerks. Kürzlich empfing Krohne Duisburgs Stadtspitze sowie Andree Schäfer und Ralf Meurer von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GFW) Duisburg zum Wirtschaftsdialog. Krohne ist inhabergeführt, feiert 2020/2021 seinen hundertsten Geburtstag, ist in über 50 Ländern aktiv und beschäftigt rund 4.000 Mitarbeiter, davon rund 800 allein in Duisburg. Die meisten sind Ingenieure, doch ohne Kaufleute, Techniker, Zerspanungsmechaniker, Mechatroniker, Fachinformatiker oder gar Glasbläser hätte der Konzern nicht seine Spitzenposition erreicht. Allein im Jahr 2018 steigerte der Nischenanbieter sein Wachstum um 15 Prozent und alle zehn Jahre verdoppelt das innovative Traditionsunternehmen seinen Umsatz. „Roboter werden auch künftig nicht das übernehmen können, was unsere Fachkräfte leisten, werden bei uns doch mehr oder weniger Einzelanfertigungen durchgeführt“, so Ingo Wald, Managing Director bei der Krohne Messtechnik GmbH. Bezahlte Englischkurse, berufsbegleitende Studienoptionen, Gesundheitsmanagement und flexible Arbeitszeiten sind für Krohne selbstverständlich, um Mitarbeiter zu rekrutieren und zu binden. Bei Krohne haben die Beschäftigten große Eigenverantwortung, sagt Walds Counterpart Dr. Ing. Attila M. Bilgic: „Für uns ist ein guter Zerspanungsmechaniker, der sein Handwerk versteht, Gold wert, bedient er doch Hightech-Maschinen, die im Anschaffungspreis sechsstellig sind. Aber auch wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir bei der Suche nach Auszubildenden mittlerweile unsere Erwartungshaltung zurückschrauben müssen.“ Jährlich werden etwa 30 junge Leute ausgebildet.
Ausgabe 03/2019