Landesregierung NRW

Impulse für das Ruhrgebiet
NRW-Ministerpräsident Laschet und Stephan Holthoff-Pförtner, für die Ruhr-Konferenz zuständiger Minister für Bundes- und Europa-Angelegenheiten sowie Internationales (v.l.) Foto: Land NRW
NRW-Ministerpräsident Laschet und Stephan Holthoff-Pförtner, für die Ruhr-Konferenz zuständiger Minister für Bundes- und Europa-Angelegenheiten sowie Internationales (v.l.) Foto: Land NRW
Die Landesregierung NRW hat bei ihrer Kabinettsitzung am 5. November die weitere Umsetzung der Ruhr-Konferenz beschlossen. In fünf zentralen Handlungsfeldern sollen 74 Projekte unter dem Leitmotiv „Chancenregion Ruhr“ dem Ruhrgebiet neue Impulse geben. Die fünf Bereiche, in denen die Landesregierung Schwerpunkte setzt, sind Mobilität und Verkehr, Wirtschaft und Arbeit, gelebte Vielfalt und Zusammenhalt, Energie, Klima und Umwelt sowie Bildung und Forschung. Die gemeinsame Arbeit an der Zukunft der Region ist aus Sicht von Ministerpräsident Armin Laschet ein Erfolgsrezept. Dabei gehe es um die Chancen für das Ruhrgebiet selbst und die mehr als fünf Millionen Menschen, die dort leben, „aber auch um die Chancen für uns alle“, sagt Laschet. „Wer Investoren anziehen und die klugen Köpfe zum Bleiben motivieren will, wer attraktiv sein will für Gründer, wer die Olympischen Spiele holen will, der muss in allen Lebensbereichen punkten“, so Laschet weiter. Die vernetzte Mobilität müsse selbstverständlich sein, die Wirtschaft erfolgreich und die Arbeitsplätze attraktiv; Sicherheit und Zusammenhalt seien unverzichtbar, ebenso eine funktionierende Energiewende und eine gesunde Umwelt. Und nicht zuletzt gelte es, das Versprechen Aufstieg durch Bildung einzulösen und beim Thema Forschung und Exzellenz ein neues Level zu erreichen. In den kommenden Jahren sollen weitere Projekte unter dem Dach der Ruhr-Konferenz verwirklicht werden, wenn sie in einem der fünf Handlungsfelder Wirkung erzielen und die Finanzierung gesichert ist. „Unsere Kabinettentscheidung ist ein wichtiger Meilenstein“, so Laschet, „der Prozess der Ruhr-Konferenz geht weiter“.
Ausgabe 08/2019