Schmitz Bedachung-Zimmerei: Fachunternehmen mit Zukunftsperspektive

Klimaschutz, Ökologie, Rohstoffknappheit, neue Technologien und immer individuellere Anforderungen prägen das moderne Handwerk. Fachunternehmen, die sich auf diese Herausforderungen einlassen, bieten anspruchsvolle Leistungen und ihren Mitarbeitern eine spannende Zukunftsperspektive.

Herbert Schmitz, Ewa Kalinowska-Zütphen, Geschäftsführer Marc Schmitz und Katrin Schmitz-Weidkamp (v.l.) (© Gerd Lorenzen)
Herbert Schmitz, Ewa Kalinowska-Zütphen, Geschäftsführer Marc Schmitz und Katrin Schmitz-Weidkamp (v.l.) (© Gerd Lorenzen)

Die Schmitz Bedachung-Zimmerei GmbH ist ein Handwerksunternehmen, das von seinem Standort in Oberhausen überwiegend Kunden aus öffentlicher Hand und der Industrie mit einem sicheren Dach über dem Kopf versorgt. Mit rund 45 Mitarbeitern macht sich das Unternehmen in NRW und darüber hinaus bereits in fünfter Generation einen Namen.

Mehr als nur ein Dachdecker

Das Oberhausener Unternehmen bietet seinen Kunden Handwerksleistungen rund um das Dach aus einer Hand an. „Wir haben ein umfassendes Fachwissen und jahrzehntelange Erfahrungen im eigenen Unternehmen“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Marc Schmitz. „Aber wir arbeiten auch in einem Partner-Netzwerk aus Unternehmen mit anderen Handwerkern, aus Statikern und Architekten.“ Manche früher unabhängige Berufe verschmelzen mittlerweile mit dem Dachdeckerhandwerk. Während sich in anderen Regionen Deutschlands der Spengler um Dachrinnen und Fallrohre kümmert, ist das in Nordrhein-Westfalen eine Aufgabe des Dachdeckers. Die Zunahme der Photovoltaikanlagen auf Dächern und die elektrische Fernsteuerung von Dachfenstern verlangt Grundkenntnisse aus dem Elektrohandwerk. Holzkonstruktionen beschränken sich nicht mehr nur auf das Errichten von Dachstühlen. Ganze Gebäude, wie z.B. Außengebäude von Kindergärten, werden von der Schmitz Bedachung-Zimmerei GmbH in Ständerbauweise errichtet. „Wir haben schon vor Jahren die Kompetenz in der Zimmerei durch entsprechend ausgebildete Mitarbeiter in unser Unternehmen geholt“, so Schmitz, „weil das Handwerk des Zimmermanns in Oberhausen und im Ruhrgebiet fast verschwunden ist.“ Im Unternehmen kommen die Zimmerleute u.a. auch in der Fassadenisolierung bei der Installation von Strohholzfassaden zum Einsatz.

Stroh als isolierender Rohstoff

Die wärmedämmende Wirkung von Stroh ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Verschiedene Gründe sprachen jedoch in der Vergangenheit gegen einen entsprechenden Einsatz. In moderner Aufbereitung ist es ein rasch nachwachsender Rohstoff für eine ökologische Wärmedämmung. Stand der Technik sind Holz-Stroh-Systeme, bei denen zunächst ein Holzrahmen auf Maß gefertigt wird. In diesen Rahmen wird eine Strohfachung mit einer festgelegten Dichte maschinell eingepresst. „Für die Erstellung der Holz-Stroh-Elemente arbeiten wir mit einem spezialisierten Fachunternehmen zusammen“, so Schmitz. „Unsere Zimmerleute verbauen die Elemente dann vor Ort.“ Aufgrund dieser Bauausführung werden optimale U-Werte erreicht (ein Maß der Wärmedämmung, das so niedrig wie möglich liegen sollte). Stroh als Rohstoff kann vollständig zurückgebaut und recycelt werden. Die gesamte Holz-Stroh-Konstruktion bindet bereits während des Wachstums der Rohstoffe CO². Nach außen wird die Dämmung mit Holz verkleidet. „Wir haben Fassadendämmungen mit Holz-Stroh-Elementen zuletzt für die Emschergenossenschaft gebaut“, führt der Geschäftsführer aus. „Einige unserer Mitarbeiter sind entsprechend spezialisiert.“

Ein Garten auf dem Dach

Eine weitere naturnahe und ökologische Art der Wärmedämmung von Dächern bietet die Schmitz Bedachung-Zimmerei GmbH mit den schön länger üblichen Gründächern an. Hierbei ist zunächst die Tragfähigkeit der Unterkonstruktion von Statikern zu klären. „Auf die Abrichtung eines Flachdaches bringen wir zunächst eine Folie auf“, berichtet Herbert Schmitz, Prokurist des Unternehmens. Diese Folie verhindert, dass später die Wurzeln des Bewuchses die Abdichtung angreifen. Auf der Folie wird anschließend eine wasserspeichernde Platte verlegt. „Erst auf diesen Unterbau verteilen wir die Erde“, fährt Herbert Schmitz fort. „Wir verwenden eine Mischung aus Granulat, Ton und Mutterboden. Darin werden dann die Sprösslinge der Pflanzen gepflanzt.“ Gründächer haben nicht nur eine wärmedämmende Wirkung. Sie binden auch Wasser bei Starkregen und wirken so als Pufferspeicher für die Kanalisation. Bei der Gestaltung von Gründächern setzt nur die Statik Grenzen. „Wir haben schon Anlagen mit kleinen Teichen gebaut“, so Herbert Schmitz. „Manche Kunden nutzen Gründächer auch zur Entspannung für die Mitarbeiter in den Pausen.“

Gefragte Leistungen und sichere Arbeitsplätze

Ein modernes Unternehmen, das sich mit Dächern und Fassaden beschäftigt, bietet seinen Mitarbeitern einen spannenden, vielseitigen und abwechslungsreichen Beruf. Neben neuen Isolationstechniken kommen auch immer mehr moderne Arbeitsmittel zum Einsatz. „Wir setzen beispielsweise häufig Drohnen ein, um Dachflächen zu vermessen und Daten zur Projektplanung zu ermitteln“, erklärt Marc Schmitz. „Die zum Betrieb der Drohnen notwendigen Bescheinigungen und Berechtigungen haben wir natürlich.“ Auch Material- und Werkstoffkenntnisse kann jeder Mitarbeiter bei dem Oberhausener Unternehmen erwerben und vertiefen. „Wir gehen mit rund 10.000 verschiedenen Artikeln um“, so Schmitz. „Das verlangt Wissen aufseiten der Mitarbeiter, aber es sorgt auch für eine abwechslungsreiche Tätigkeit.“ Die Sicherheit steht bei Dacharbeiten naturgemäß im Vordergrund. Die Schmitz Bedachung-Zimmerei GmbH verfügt nicht nur über entsprechende Zertifikate. „Wir legen ausgesprochen viel Wert auf die Arbeitssicherheit“, betont Marc Schmitz. „Zur Sicherheit unserer Mitarbeiter bestehen wir auf die Nutzung eines Gerüstes, weil das geringere Unfallgefahren als der Gebrauch einer Leiter mit sich bringt. Zudem durchlaufen sämtliche elektrischen Arbeitsgeräte bei uns alle sechs Monate einen E-Check, um ihre sichere Funktion zu gewährleisten.“ Ein Betriebsarzt behält ergänzend die Gesundheit der Mitarbeiter im Auge. Die Schmitz Bedachung-Zimmerei GmbH ist eine gute Wahl für Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen. Gewissenhafte Arbeit auf Basis der Erfahrung aus fünf Generationen sorgt für zufriedene Kunden und einen Auftragsbestand auch über die Winterzeit. Moderne Arbeitsmethoden und Technologien garantieren den Kunden Leistungen auf dem Stand der Technik und den Mitarbeitern langfristig einen sicheren und zukunftsträchtigen Arbeitsplatz.

Markus Spiecker | redaktion@regiomanager.de

Fotostrecke

Ausgabe 03/2022

Suche