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Warsteiner Music Hall: Event-Chamäleon mit Atmosphäre

Veranstaltungslocations in denkmalgeschützten Industriehallen? Derartige Zeugen vergangener Montanindustrie gibt es im Ruhrgebiet zahlreich. Doch die „Warsteiner Music Hall“ gilt unter ihnen zurzeit noch als atmosphärisch-flexibler Geheimtipp – Hochofen-Einblicke inklusive.
Foto: Jan Schmitz
Foto: Jan Schmitz
In den Brennkesseln des ehemaligen Hütten-Standorts Phoenix-West wurde in Dortmund-Hörde noch bis ins Jahr 1998 Stahl gekocht. Dann kam der regionale Strukturwandel und mit ihm wurden herausragende Landmarken der Industriekultur wie Phoenix-West zum denkmalgeschützten Gebäude-Ensemble. Während die einstige Nachbarhütte Phoenix-Ost demontiert und nach China transportiert, ihr Areal geflutet und zum noblen Phoenix-See gewandelt wurde, denkt ein Objektentwickler gerade darüber nach, in den rostigen Brennkammern von ehemals Phoenix-West exklusive Hotelzimmer einzurichten. Das ist fantasievolle Zukunftsmusik, aber schon heute können Ruhr-Touristen auf einem Skywalk hoch über den ehemaligen Industrieanlagen spazieren gehen, Blicke in die alten Hochöfen werfen und dabei die Industriekultur aus vollkommen neuen Perspektiven kennenlernen. Bei einem dieser Perspektivwechsel läuft man hoch über das Dach der Warsteiner Music Hall und fragt sich, wann man eine andere Tagungs- oder Kongresslocation schon mal so von oben gesehen hat. Mit Sicherheit noch nie! Beeindruckend atmosphärisch stellt sich auch der Eindruck dar, wenn man die Halle am Dortmunder Phoenixplatz betritt. Beleuchtete Stahlstützen mit einer alten Kranbahn unter der Decke, Backsteinwände mit ein wenig Graffiti-Kunst und ein Betonboden mit Vintage-Optik: „Es sind die besonderen Proportionen der Halle, die aus diesen Einzelelementen das besondere Raumerlebnis entstehen lassen“, sagt Torsten Sickert, der die Warsteiner Music Hall seit Sommer 2019 als Betriebsleiter managt: „Hier ist das ganze Paket weit mehr als die Summe seiner Einzelteile!“ Herausforderungen, die Spaß machen Die offizielle Eröffnung fand im April 2018 mit einem Konzert der Band „Die Fantastischen Vier“ statt. Schon damals dabei war Carla Albrecht, die heute bei allen Veranstaltungen die gastronomische Versorgung der Gäste koordiniert. In den knapp zwei Jahren hat sie seither viele nationale und internationale Top-Acts im historischen Phoenix-Gemäuer erleben dürfen. „Neben den etablierten Konzertlocations in Köln, Düsseldorf oder Oberhausen haben wir hier recht schnell unsere Eigenständigkeit beweisen können“, freut sie sich. Die Lage in der Westfalenmetropole Dortmund spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle. „Unsere Konzertlocation mit Platz für bis zu 3.600 Zuschauern hat in der Region eine echte Marktnische gefunden“, ergänzt Torsten Sickert, der sich viele Jahre intensiv mit der Livemusik-Szene beschäftigt hat. Über berufliche Stationen bei der „Zeche Bochum“ oder dem „Casino Zollverein“ kam er im vergangenen Jahr mit engagierten Plänen nach Dortmund. „Die Flexibilität und Vielfalt, die in diesen Mauern möglich ist, die findet man in kaum einer anderen Location der Region.“ Gestern ein Rockkonzert, morgen eine Produktpräsentation für 2.000 oder eine Tagung für 200 Gäste und am nächsten Wochenende eine kleine Messeveranstaltung mit 1.000 Besuchern – der Hallenzuschnitt und die logistischen Möglichkeiten, die Halle umzuwandeln, machen all das möglich. „Für unser sehr gut kooperierendes Team sind das tolle Herausforderungen, die viel Spaß machen“, ist Sickert sehr zufrieden mit dem bisher Erreichten. In den vergangenen Monaten wurde dafür viel in die technische Infrastruktur, die Ausstattung und die Raumlogistik investiert. Fest installierte Traversensysteme mit permanenter Verkabelung machen seither sehr schnelle Umbauten möglich. Mit Vorhangsystemen kann der Raum verkleinert oder nach den Wünschen der Kunden in verschiedene Segmente eingeteilt werden. Die Versorgung mit Getränken ist von von drei autarken Stationen variabel möglich, und die Bühne lässt sich je nach Art der Veranstaltung flexibel auf- oder auch ganz abbauen. Torsten Sickert: „Wir haben hiermit die besten Voraussetzungen, um auch außergewöhnlichen Kundenwünschen zu entsprechen, und zudem ist die Halle in jeder Konstellation auch akustisch ein wirkliches Erlebnis.“ Das Kompetenzpaket aus einer Hand Bei jeder exklusiven Veranstaltung sind die gastronomischen Anforderungen immer ein ganz wesentlicher Teil der Planung, weiß das Team der Warsteiner Music Hall aus vielen Jahren Erfahrung. Von der Tisch-Bestuhlung mit exklusiven Dekorationen bei Gala-Events mit gesetztem Essen über imposant inszenierte Buffet-Präsentationen bis hin zu den Backstage-Möglichkeiten für die Vorbereitung der kulinarischen Erlebnisse der Veranstaltungsgäste – der Vielfalt sind auch hier keine Grenzen gesetzt. Da die Warsteiner Music Hall im Food-Bereich nicht exklusiv gebunden ist, können sich alle Veranstalter ganz individuell mit dem Event-Caterer ihres Vertrauens so einrichten, wie es ihren Ideen entspricht. „Bei den Getränken können sie sich aber ganz auf unser eingespieltes Team verlassen“, ergänzt Carla Albrecht. „Hier sind wir optimal auf alle Wünsche vorbereitet.“ „Wir haben aber oft auch Anfragen von Veranstaltern, die kein Partner-Netzwerk oder keine Agentur mitbringen“, berichtet Torsten Sickert. „Hier sind wir gerne als Full-Service-Anbieter der Kontakt, bei dem sie das ganze Event aus einer Hand und in allen Bereichen optimal aufeinander abgestimmt buchen können: Licht, Ton, Präsentationstechnik, Bestuhlung, Catering, Dekoration oder ein Unterhaltungsprogramm – bei der Warsteiner Music Hall macht ein kompetentes Team alles möglich.“ Und auch ausreichende Hotel-Kapazitäten finden sich nach wenigen Minuten Fahrtzeit in ausreichender Zahl und Vielfalt. Beste Voraussetzungen also für ein erfolgreiches Firmen-Event an diesem ganz besonderen Ort, am Dortmunder Phoenixplatz. Emrich Welsing I redaktion@regiomanager.de

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Ausgabe 02/2020

Kontakt

Warsteiner Music Hall

Adresse:
1 ,
45555 Essen
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