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Harmuth Entsorgung

Abbrucharbeiten mit eigenem Entsorger

Seit über 50 Jahren hat sich die Harmuth Entsorgung GmbH mit Sitz in Essen einen Namen in der Entsorgungsbranche gemacht.



Das anfangs kleine Unternehmen ist mit den Jahren immer größer geworden und kann sich heute als mittelständisches Familienunternehmen mit 170 Mitarbeitern sehen lassen. Die Verwaltung, der Fuhrpark und auch das Betriebsgelände sind seit dem Umzug 2007 von Mülheim an der Ruhr nach Essen immens gewachsen. Zusätzlich zum Alltagsgeschäft hat sich Harmuth in neuen Geschäftszweigen etabliert und das Leistungsspektrum ständig erweitert.

Ausgefeilte Planungsprozesse

Seit nun fast 20 Jahren hat Harmuth eine eigene Abteilung, die sich neben Abbrucharbeiten auch mit Erd- und Tiefbauarbeiten befasst. Unter der Führung von Projektleiter Frank Rennings rücken die Bagger aus. Ob Wohnhäuser, Lagerhallen, Garagen oder Anbauten – nichts ist sicher vor dem Baustellenteam der Firma Harmuth Entsorgung. Doch vom ersten Kontakt bis zur Abnahme der Baustelle ist es ein langer Weg. Das Abbruchobjekt muss mehrmals besichtigt werden, gemeinsam mit dem Bauherrn und dem Architekten. Erst nach Annahme des Angebots geht es langsam in Richtung Abbruch. Stoffströme müssen koordiniert, LKW disponiert und Sonderabfälle separiert werden. Bis die Bagger anrücken, bedarf es Zeit und Geduld. Denn vorher müssen Behördenauflagen eingehalten und Gutachten erstellt werden.

Für alles gewappnet

Doch selbst große Baustellen bereiten Frank Rennings und seinem siebenköpfigen Team keine Probleme. So zählen zu den aufwändigsten Projekten unter anderem die Herrichtung des Betriebsgeländes, auf dem heute die Essener Entsorgungsbetriebe ansässig sind und der Abriss des Bäderhauses am Reckhammerweg, wo heute das Thurmfeldbad steht. Auch die Bodenaufbereitung und der anschließende Baugrubenaushub für das Gebäude des Finanzamts Essen stellten kein Problem dar. Aber auch die Abbrissabteilung bleibt nicht von Problemen insbesondere mit Flügeln und Federn verschont. 2013 wurde der Firma Harmuth ein Wanderfalke zum Verhängnis: Ein Windrad sollte auf dem 132.000 Quadratmeter großen Betriebsgelände gebaut werden, doch der Vogel hatte seinen Nistplatz unweit vom Betriebsgelände. Auch heute können Vögel und insbesondere Fledermäuse einen Abbruch hinauszögern. Sie brüten in Dachstühlen und machen somit einen sofortigen Abriss unmöglich.

Zwei Container mit einer Klappe

Dadurch, dass bereits im Vorfeld die Entsorgung geplant wurde, stellt der Abtransport des entstehenden Abfalls kein Problem dar. Die Materialien werden vor Ort getrennt und später gezielt in den einzelnen Fraktionen entsorgt, um sie danach weiterzuverwenden. So dient beispielweise der Bauschutt, der zuvor auf der Baustelle abgeholt wurde, nach einem Besuch in der Bauschuttbrechanlage möglicherweise als Verfüllmaterial für eine entstandene Baugrube. Auf diese Weise schließt sich letzten Endes der Kreislauf.

Ausgabe 05/2018