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Hans-Peter Langer, IHK-Geschäftsführer

IHK Siegen

Schwerlastroute ins südliche Siegerland verlängert

IHK-Vorschlag wird nun von Länderseite umgesetzt



Die verlässliche Schwerlastroute von Kreuztal zu den Binnenhäfen Gelsenkirchen und Duisburg ist offiziell bis Wilnsdorf verlängert worden. Damit profitieren nun auch Unternehmen aus dem südlichen Siegerland von einem garantierten Zugang zu den beiden Häfen für Schwertransporte bis 299 Tonnen Gesamtgewicht und 4,60 Meter Höhe. Das Landesverkehrsministerium hat die verlängerte Route den Bezirksregierungen bereits in einem entsprechenden Erlass bekannt gegeben. Damit hat das Land einen Vorschlag umgesetzt, den die Industrie- und Handelskammer (IHK) Siegen gemeinsam mit betroffenen Unternehmen ausgearbeitet und dem Ministerium erst im Dezember zugeleitet hatte. „Dass dieser Vorschlag in gerade einmal eineinhalb Monaten über den Jahreswechsel geprüft, vollständig aufgenommen und planerisch umgesetzt wurde, zeigt uns, dass NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und seine Fachleute die Probleme der Unternehmen in unserer Region mit den Großraum- und Schwertransporten in ihrer Dringlichkeit erfasst haben. Für uns ist das ein wichtiges und hoffnungsvolles Signal für den weiteren Weg zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für diese Transporte“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Gräbener. Seit diesem Jahr fördert das Land Umbauarbeiten, die auf kommunalen Straßen für Schwertransporte notwendig werden. Für die gesamte Schwerlastroute gilt, dass sie bei künftigen Straßenplanungen besonders berücksichtigt wird. „Für uns ist besonders wichtig, dass die Schwerlastroute bei Bauarbeiten nicht unterbrochen wird. Wenn Baustellen notwendig werden, ist eine leistungsfähige Umfahrung sicherzustellen“, ergänzt IHK-Geschäftsführer Hans-Peter Langer.

Ausgabe 03/2018