SIHK: Hat E-Mobility Zukunft?

SIHK-Ausschuss: Vortrag zu aktuellen Entwicklungen
Professor Dr.-Ing. Andreas Nevoigt (2.v.l.) und die Mitglieder des Regionalausschusses MK Süd im Labor für Fahrwerktechnik
Professor Dr.-Ing. Andreas Nevoigt (2.v.l.) und die Mitglieder des Regionalausschusses MK Süd im Labor für Fahrwerktechnik

Aktuelle Entwicklungen in der Fachhochschule Südwestfalen und im Bereich individueller Mobilität waren die Themen des SIHK-Regionalausschusses Märkischer Kreis Süd. Professor Dr.-Ing. Claus Schuster, Rektor der Fachhochschule Südwestfalen, und Professor Dr.-Ing. Andreas Nevoigt, Prorektor für Forschung und Technologietransfer und gleichzeitig auch Leiter des Labors für Fahrwerktechnik der Fachhochschule Südwestfalen, begrüßten die Mitglieder des Regionalausschusses MK Süd der SIHK zu Hagen am FH-Standort in Iserlohn. Professor Dr.-Ing. Nevoigt sprach zu den aktuellen Entwicklungen im Bereich individueller Mobilität und ging dabei besonders auf die Punkte „Elektromobilität“ und „automatisiertes Fahren“ ein: Mobilität mittels Elektroantrieb werde auch deshalb unumgänglich, da die Grenzwerte der CO2-Gesetzgebung für den Flottenverbrauch mit den klassischen Verbrennungsmotoren in Zukunft nicht mehr erreicht werden können. Nevoigt berichtete weiter, dass sich die Anzahl der Elektroautos im Gesamtfahrzeugbestand in Zukunft erheblich vergrößern werde. Er unterstützte seine These mit der Entwicklung neu zugelassener Elektroautos in Deutschland in der Zeit von 2010 bis 2017, in der sich die Zahl von 541 auf 25.056 Fahrzeuge erhöht habe. Professor Dr.-Ing. Claus Schuster stellte die Fachhochschule Südwestfalen anhand einiger aktueller Kennzahlen vor. An fünf Standorten mit 55 Studiengängen in sechs verschiedenen Studienbereichen sowie rund 13.800 Studierenden und 2.500 Absolventen pro Jahr sowie 896 Mitarbeitern sei die Fachhochschule Südwestfalen inzwischen die drittgrößte Fachhochschule in Nordrhein-Westfalen.

Ausgabe 06/2018