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Für die Dauer der Ausbildung arbeitet SCHUBERT eng mit den Berufsschulen und der SIHK zusammen
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Schubert Maschinen- und Anlagenbau

Die Auszubildenden im Blick

Die SCHUBERT Group ist nicht nur Spezialist im Maschinenbau, sondern engagiert sich auch stark für seine Nachwuchskräfte.



Anfang der Neunzigerjahre noch von Reinhard Schubert als Einmannbetrieb gegründet, ist der Maschinenbauspezialist SCHUBERT Group aus Ennepetal mittlerweile auf vier Firmen mit insgesamt 100 Beschäftigten angewachsen. Das Unternehmen entwickelt und stellt Maschinen für die Umformindustrie her. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Bereich Automotiv und anderen Wirtschaftszweigen. Reinhard Schubert, Geschäftsführer der SCHUBERT Group, legt insbesondere viel Wert auf die Ausbildung seiner Nachwuchskräfte. Von den 100 Mitarbeitern befinden sich jedes Jahr in der Regel fünf bis acht in der Ausbildung. „Wir bilden schon seit Jahren erfolgreich in den verschiedensten kaufmännischen und gewerblichen Berufen aus“, erklärt Schubert. Industriekaufleute, Mechatroniker, Elektroniker und technische Produktdesigner sind nur wenige Beispiele für die Berufe, die Auszubildende bei dem Ennepetaler Unternehmen erlernen können. Derzeit beschäftigt das Familienunternehmen mehrere Auszubildende. Dazu gehören u.a. eine Industriekauffrau, ein Elektroniker für Betriebstechnik sowie zwei Industriemechaniker. Um talentierten Nachwuchs zu finden, geht das Unternehmen unterschiedliche Wege. „Im vergangenen Jahr haben wir zum ersten Mal mit der ,Flüchtlingshilfe Sprockhövel‘ zusammengearbeitet und aus einer Vielzahl von Bewerbern einen Flüchtling aus Syrien eingestellt, der bisher ebenfalls sehr gute Leistungen erzielt“, erklärt Schubert.

Auch (ältere) Quereinsteiger sind willkommen

Und die Firma stellt zunehmend auch Auszubildende ein, die bereits älter sind. So steht auch Quereinsteigern eine Ausbildung bei dem Ennepetaler Unternehmen offen. Von den aktuellen Auszubildenden sind einige deutlich über 20 Jahre und haben bereits eine Ausbildung bzw. ein Studium angefangen. „Diese Nachwuchskräfte bringen durch ihre Erfahrungen schon einiges an Know-how mit, sodass viele die Lehre bei uns auch verkürzen können“, sagt Schubert. Für die gesamte Dauer der Ausbildung arbeitet die Firma eng mit den Berufsschulen und der Südwestfälischen Industrie- und Handwerkskammer (SIHK) zusammen. Darauf legt Schubert auch sehr viel Wert. „Wir haben mit dieser fundierten Grundausbildung in Zusammenarbeit mit der SIHK immer gute Erfahrungen gemacht. Was wir jedoch generell als Ausbildungsbetrieb vermissen, sind mehr Möglichkeiten für Jugendliche, Praktika in Schulen zu absolvieren, damit sie sich bei der Berufswahl besser orientieren können. Das ist noch ausbaufähig.“ Seine eigenen Auszubildenden unterstützt der Maschinenbauspezialist mit umfangreichen Maßnahmen in allen Theorie- und Praxisphasen. Daher verbringen die Auszubildenden der Firma das erste Lehrjahr komplett im Blockunterricht bei der SIHK und lernen dort die betrieblichen Grundlagen kennen. „Gerne finanzieren wir unsere Auszubildenden in dieser Ausbildungsphase, um sie optimal auf die Praxisphase im Betrieb vorzubereiten.“ Die nächsten Lehrjahre verbringen sie dann im Betrieb und der Berufsschule. Während der gesamten Ausbildung lernen die Auszubildenden unterschiedliche Bereiche des Unternehmens kennen. „Da richten wir uns auch nach dem Ausbildungsplan und den Interessen des Betriebes.“ Und um den Nachwuchs bestmöglich auf die Prüfungen Teil 1 und 2 der Ausbildung vorzubereiten, finanziert der Maschinenbauer ihm außerdem spezielle Vorbereitungskurse bei der SIHK. Für die nächsten Ausbildungsjahre suchen Schubert und sein Team interessierte Auszubildende und ausbildungswillige Bewerber, um dem Anspruch an Fachpersonal gerecht zu werden. Die Fachausbilder sind schon jetzt hoch motiviert, um die Azubis auf ihr Berufsleben vorzubereiten.

Ausgabe 03/2018