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v.l.n.r. Björn Stein (Dispoleiter), Christoph Dahlmann (Geschäftsführer), Tobias Rahmann (Vertriebsleiter)
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Der Mensch steht im Mittelpunkt

Digitalisierung – ja, Entmenschlichung – nein: A.L.S. setzt auf betriebliches Gesundheitsmanagement.



Das Thema Digitalisierung ist allgegenwärtig. So auch im Speditions- und Logistikbereich. Christoph Dahlmann, Geschäftsführer der Allgemeinen Land- und Seespedition (A.L.S.), bekommt beinahe täglich neue Angebote für die Technik. Regelmäßig tätigt er große Investitionen im Bereich IT und EDV, „trotzdem steht für uns nach wie vor der Mensch im Mittelpunkt“. Diese Philosophie lebt Christoph Dahlmann. Das wird schnell deutlich, wenn es um seine A.L.S.-Mannschaft geht. Um diese nachhaltig zu fördern und zu motivieren, legt er Wert auf ein betriebliches Gesundheitsmanagement. „Wir sind 24 Stunden für den Kunden erreichbar, da wir in drei Zeitzonen unterwegs sind und jeder Kunde bei uns einen persönlichen Ansprechpartner hat. Unsere Disponenten müssen schnell reagieren und täglich sehr viele Entscheidungen treffen. Motivation ist also sehr wichtig. Leistungsstarke Mitarbeiter sind die Basis für unseren Erfolg.“ Gezieltes Rückentraining in der Physiotherapiepraxis Trimed in Neheim steht dem A.L.S.-Team dabei ebenso zur Verfügung wie die hochwertigen Trainingsgeräte im neuen hauseigenen Fitnessraum. Den ganzen Tag über steht frisches Obst bereit und wer mag, trainiert abends im Team für die Teilnahme an unterschiedlichen Firmenläufen in der Region. Das hilft, um gesund zu bleiben, und stärkt gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl. „Wir haben Mitarbeiter, die schon über 20 Jahre bei uns sind. Außerdem setzen wir auf den Nachwuchs: Wir bilden aus und bieten unseren Auszubildenden im Anschluss berufliche Perspektiven.“ Der Erfolg gibt A.L.S. recht: Als innovatives mittelständisches Unternehmen erhielten Christoph Dahlmann und sein Team die Auszeichnung „Top Innovator 2017“. Sowohl für normale Wirtschaftsgüter, als auch Güter der Kategorie „Lang-Hoch-Breit-Schwer“ wird neben dem Transport auch die Lagerung angeboten. „Bislang hatten wir in Werl 1.000 Quadratmeter Lagerfläche. Aufgrund der großen Kundennachfrage kommen im April noch mal weitere 2.000 Quadratmeter hinzu“, so Christoph Dahlmann weiter. Natürlich kommt auch hier die Digitalisierung wieder ins Spiel. „Aktuell planen wir die Implementierung eines neuen IT-Systems, welches die Schnittstellen zwischen dem Lager, der Disposition und dem Kunden optimiert. Somit werden sämtliche Transport- und Lagerprozesse transparenter und für den Kunden schneller greifbar.“

Ausgabe 02/2018