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Bürgermeister Michael Grossmann, Martin Kanein (Bernhard Heckmann GmbH) und Hans Joachim Schneider (Hugo Schneider GmbH) (v.l.n.r) Unterzeichnung des 14 Millionen schweren Vertrages im Rathaus in Werl. Danach Schlüsselübergabe zum Eingangstor des Baugebiets Werler Stadtwald (Foto: ©Soester Anzeiger Gerald Bus)

Heckmann

Aussichtsturm statt Militärgebäude

Wiederaufforstung im Stadtwald von Werl beschlossen



Die 65 Jahre alten Militärgebäude im Stadtwald von Werl sind bald Geschichte: Im Rathaus der Stadt unterzeichneten Bürgermeister Michael Grossmann sowie Hans Joachim Schneider von der Hugo Schneider GmbH und Martin Karnein von der Bernhard Heckmann GmbH & Co. KG das Vertragswerk über ein 14 Millionen Euro schweres Bauprojekt, das den Abriss der Gebäude und die Wiederaufforstung des Waldstückes vorsieht. Zudem wird ein Landschaftshügel errichtet, den als „Sahnehäubchen“ ein 35 Meter hoher Aussichtsturm zieren soll.
Der Turm soll aus den Materialien der abgerissenen Kasernen errichtet werden, die umwelttechnisch unbedenklich für eine Wiederverwendung sind. Diese Unbedenklichkeit wird ebenso wie die des Erdaushubs von Gutachtern geprüft. Den Abriss, der im Herbst beginnt und voraussichtlich bis Mitte 2019 dauern wird, werden ökologische Maßnahmen für die Tier- und Pflanzenwelt begleiten.
Als Bietergemeinschaft hatten die beiden Bauunternehmungen Schneider und Heckmann ihr Angebot eingereicht; nun wird das Projekt in einer Arbeitsgemeinschaft verwirklicht. Aus diesem wurde eine eigenständige Firma mit gegenseitiger Haftung gegründet. Für die beiden Firmen war der Entwurf nicht zuletzt deswegen reizvoll, weil der Werler Wald durch das Bauprojekt jetzt für sie und auch andere Firmen die Möglichkeit bietet, Erdaushub zu lagern bzw. der geplanten Hügelbildung im Stadtwald zuzuführen.

Ausgabe 07/2018