VIA Consult: Arbeit neu definieren

Die Unternehmensberatung VIA Consult stellte Projekte und Untersuchungsergebnisse rund um die Zukunftsthemen Digitalisierung und Fachkräftemangel vor.
Um „Digitalisierung und Fachkräftemangel“ ging es am 9. Oktober beim VIA Blickpunkt in der Olper Stadthalle. Vor einem hochrangigen Publikum der Wirtschaft in Südwestfalen präsentierte die Unternehmensberatung VIA Consult die Ergebnisse ihrer Untersuchungen und Projekte zu den Themen Digitalisierung und Fachkräftemangel. Die Unternehmensberatung unterstützt mit 20 Beratern mittelständische Unternehmen aus ganz Südwestfalen. Sie ist Teil des VIA-Verbundes, einer Kooperation mittelständischer und inhabergeführter Automobilzulieferer. Mit dem umfangreichen Leistungsspektrum Managementberatung mit integrierter Geschäftsplanung, Managementsysteme, Fabrikplanung sowie Prozessberatung ist VIA Consult der führende Anbieter von Beratungsleistungen der Region. Noch Luft nach oben Hat der Mittelstand die Digitalisierung und den Fachkräftemangel verschlafen? „Ganz klar nein“, so der Geschäftsführer der VIA Consult, Werner Schmidt, in seiner Ansprache. Es müsse aber noch viel getan werden. Das zeigen auch die drei Praxisprojekte zur Digitalisierung in der Zulieferkette, im Produktionsprozess und im Zusammengang mit dem deutlich werdenden Fachkräftemangel, die von den Beratern der VIA Consult, Mathias Gloger, Dr. Hanni Koch und Sascha Kreis vorgestellt wurden. Unterstützung können regionale Unternehmen dabei in Form unterschiedlicher Förderungsmöglichkeiten erhalten. Guido Solbach zeigte, dass die Förderziele häufiger als erwartet mit den Unternehmenszielen vereinbar sind. Selbst aktiv werden Als ausgewiesener Experte für die Arbeit der Zukunft konnte Professor Dr. Dieter Spath gewonnen werden, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO sowie des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart. Er ist sicher: Die klassische Arbeit bleibt erhalten – aber sie definiert sich neu. Diese Zukunftsperspektive wurde auch von den hochrangigen Teilnehmern der Podiumsdiskussion bestätigt. Andreas Volprecht, Geschäftsführer der LEWA in Attendorn, zeigt, dass sowohl in der Ausbildung als auch beim Service der hergestellten und weltweit im Einsatz befindlichen Anlagen digitale Techniken eingesetzt werden. Geschäftsführender Gesellschafter der KRAH Elektronische Bauelemente GmbH in Drolshagen, Christian Hermann, berichtet als Vertreter der Automobilzuliefererindustrie, dass sie ebenfalls bereits seit vielen Jahren diverse Rationalisierungsmöglichkeiten und Automatisierungsmöglichkeiten einsetzen. Aber auch im Gesundheitswesen spielt die Digitalisierung eine bedeutende Rolle für die weitere Entwicklung, so Markus Feldmann, Geschäftsführer der GFO Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe. Hier stehen fehlende Standards und hohe Dokumentationsanforderungen einer durchgängigen Nutzbarkeit der Daten entgegen. Werner Schmidt, Geschäftsführer der VIA Consult, der VIA Oberflächentechnik und gleichzeitig der Koordinator des VIA Verbundes, einer Kooperation mehrerer, mittelständischer, inhabergeführter Automobilzulieferer aus Südwestfalen, mahnt an, dass es jetzt gelte, die neuen Möglichkeiten und Werkzeuge der Digitalisierung und für die Nutzung von Daten noch besser einzusetzen. Es müsse jedoch auch bedacht werden, dass die Möglichkeiten für Geschäftsmodellveränderungen aufgrund der Position vieler Unternehmen in der Wertschöpfungskette tatsächlich sehr begrenzt seien. Umrahmt wurde die Veranstaltung von einer Ausstellung virtueller Anwendungen des Kompetenzzentrum Mittelstand, der Effizienz-Agentur NRW, des Fraunhofer IML und der LEWA Attendorn. Die Veranstaltung in der Stadthalle war der Auftakt für weitere geplante VIA Blickpunkte.

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Ausgabe 08/2018

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