Die Mächtigsten im Ruhrgebiet

Weniger ist mehr? Gegenüber dem letzten Ranking der 100 mächtigsten Manager im Ruhrgebiet wurde deutlich Personal abgebaut. Anstatt 1.044.749 werden nun nur noch 992.857 Mitarbeiter beschäftigt. Dies ist ein Rückgang um 51.892 Personen oder -4,9 Prozent. Der Umsatz der Unternehmen mit Hauptsitz im Ruhrgebiet und ohne innerdeutsche Muttergesellschaft sank ebenfalls – jedoch nur marginal um 0,3 Prozent auf 422,7 Milliarden Euro. An der Tabellenspitze hat Aldi Süd RWE von Platz 1 verdrängt. Es folgt ThyssenKrupp auf Rang 3.

Das Ranking
Es werden nur Unternehmen berücksichtigt, die ihren Hauptsitz in der Region haben und keine deutsche Muttergesellschaft aufweisen. Beispiel: Sitzt ein Global Player mit Hauptsitz in der Region, so werden seine weltweiten Umsatz- und Mitarbeiterzahlen berücksichtigt. Schließlich ist das Management für das gesamte, weltweit aktive Unternehmen samt Tochtergesellschaften verantwortlich. Hat hingegen ein ausländisches Unternehmen seine Deutschland-Niederlassung in der Region, so werden nur die Zahlen dieser Deutschland-Gesellschaft berücksichtigt. Gibt es innerhalb Deutschlands eine übergeordnete Einheit, so wird das Unternehmen als Tochterunternehmen gewertet und entsprechend nicht im Ranking berücksichtigt. Gerankt wird a) nach Umsatz und b) nach Mitarbeitern. Die einzelnen Ränge werden mit Faktoren 0,7 (Umsatz) und 0,3 (Mitarbeiter) gewichtet, sodass die Umsätze deutlich stärker ins Gewicht fallen als die Mitarbeiter. Hierdurch ergeben sich in der Tabelle immer wieder Sprünge, welche mitunter verwirrend sein können, aber bei mehr als einem Ranking-Kriterium unvermeidbar, ja sogar gewollt sind. Bitte beachten Sie: Sofern der Vorstand/die Geschäftsführung eine Vorsitzende/ einen Vorsitzenden bzw. Sprecher/ in aufweist, so wird nur diese Person abgebildet.

Zum Ranking geht es hier.
Ausgabe 08/2018

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