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Gluszak: Unternehmergeist trifft Leidenschaft

Wie man mit Blechverarbeitung eine Erfolgsgeschichte schreibt.
Mit dem Prokuristen Damian Kwiska und Geschäftsführer Carsten Kownatzki (v.l.)  plant die Techno-Metall GmbH ihre weitere erfolgreiche Entwicklung in Castrop-Rauxel
Mit dem Prokuristen Damian Kwiska und Geschäftsführer Carsten Kownatzki (v.l.) plant die Techno-Metall GmbH ihre weitere erfolgreiche Entwicklung in Castrop-Rauxel
Der Name Gluszak ist seit 70 Jahren bekannt, auch weit über die Region um Marl hinaus. Stahl-, Aluminium- oder Messingbleche, die präzise geformt und weiterverarbeitet wurden, zieren Gebäude und Anlagen in ganz Deutschland. Derzeit werden hier Bleche für die Fassade eines großen Verlagshauses in der Hauptstadt gefertigt. Hinter Gluszak verbirgt sich zwar immer noch ein inhabergeführtes Unternehmen mit familiärer Arbeitsatmosphäre, der Chef aber ist Metallbaumeister Nils Amerkamp, der bereits im zarten Alter von 15 Jahren hier als Schüler in den Ferien jobbte. Seitdem hat ihn dieses kühle, harte und doch so formbare Material nicht mehr losgelassen. Mit modernsten Maschinen ist er in der Lage, auch Auftragsvolumen von über tausend Teilen zu bewältigen, gerade aber in der Entwicklung von neuen Projekten, bei Sonderanfertigungen, hat das Unternehmen seine Kernkompetenz. „Wir sehen uns durchaus als Problemlöser“, so Amerkamp. „Wenn unsere Kunden aus den Bereichen Anlagenbau, der Automobilindustrie oder dem Baugewerbe besondere Herausforderungen haben, sind wir die richtigen Ansprechpartner. Wir wissen, was möglich ist und auf welche Weise man das gewünschte Ergebnis erreicht. Auch die Oberflächenbearbeitung wie das Glasperlenstrahlen, Pulverbeschichten oder Lackieren bieten wir mit an.“ Für die Zukunft ist das Unternehmen bestens aufgestellt. Was Amerkamp in seinem speziellen Programm am PC in 3D entwickelt, wird über den Server direkt auf die große Maschine in der Werkhalle übertragen.

Digitalisierung hebt Handwerkskunst auf neues Level

Es ist eine sehr große Investition gewesen, doch sie macht sich jetzt schon bezahlt. Kantteile von bis zu vier Metern Länge werden in der neuen Maschine mit einer Kraft von 220 Tonnen geformt. Bis zu zweieinhalb Tonnen schwere Baugruppen können montiert werden. „Natürlich müssen die Maschinen immer besser werden, wenn es immer schwerer wird, Fachkräfte zu finden“, erläutert Nils Amerkamp. „Abgesehen davon war es mir aber wichtig, auch für die Zukunft bestens aufgestellt zu sein. Daher bilden wir hier auch aus. So wie ich schon als Jugendlicher von der Vielseitigkeit dieses Materials fasziniert war, versuche ich jetzt, die Leidenschaft für diesen Handwerksberuf weiterzugeben.“ Zehn Mitarbeiter hat die Firma Gluszak, auf dem 4.000 Quadratmeter großen Werksgelände mit über 1.000 Quadratmetern Hallenfläche gibt es auch ausreichende Lagerkapazitäten. „Gehäusebau aus Stahl, Edelstahl und Aluminium sind ein Schwerpunkt bei uns, wir sind sehr breit aufgestellt und für verschiedene Industriezweige Partner.“ Wer ins Fitnessstudio Durst kommt, zapft sein Wasser womöglich aus einer Getränkeanlage, deren Metallgehäuse von Gluszak stammt. Eng mit den anderen Gewerken zusammenarbeiten zu können und dabei immer im Blick zu haben, welche Herausforderungen mit dem Material verbunden sind, dafür steht das Unternehmen. Sogar weltweit liefert Amerkamp im Bereich der Schüttgut-Industrie. Das heißt, man verwendet speziell gefertigte Metalltrichter, um Abraum beim Tunnelbau abzutransportieren. Sogar beim Bau der Pariser Metro wurden gefertigte Teile aus dem Marler Betrieb verwendet. Die Rechnung, bei der man Sachkunde – der Geschäftsführer ist ja selbst Metallbaumeister und Schweißfachmann – mit Leidenschaft und unternehmerischem Mut zusammenbringt, ist hier ganz offensichtlich aufgegangen.

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Ausgabe 09/2019

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Gluszak

Gluszak

Adresse:
Daimlerstr. 12,
45770 Marl
Telefon:02365/9899-0
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