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TIPP OIL: Nachhaltiges Rebottle-System

Bergkamener Unternehmen TIPP OIL produziert hochwertiges Schmieröl. Weltweit erstes Pfandsystem für Kunststoffbehälter eingeführt.

TIPP-OIL-Chef Sebastian Maier (© Holger Bernert)
TIPP-OIL-Chef Sebastian Maier (© Holger Bernert)

In Deutschland fallen jährlich über fünf Millionen Tonnen Plastikmüll an. Weltweit sind es mehr als 400 Millionen Tonnen. Damit dieser gigantische Berg nicht noch größer wird, hat das in Bergkamen ansässige Unternehmen TIPP OIL Manufacturer Ltd. das erste Pfandsystem für die Kunststoffbehälter seines hochwertigen Schmieröls auf den internationalen Markt gebracht. „Von Anfang an war uns klar, dass wir einen aktiven Beitrag gegen die weltweit grassierende Umweltbelastung durch Kunststoffmüll leisten müssen“, erklärt Geschäftsführer Sebastian Maier, der 2018 als selbstständiger Rohstoffhändler sein Unternehmen gründete. Mit „Rebottle“ hat der Hersteller von hochwertigen Schmierstoffen ein innovatives Pfandsystem geschaffen, das für Kunden und Händler ohne große Mehrbelastung direkt umsetzbar ist. „Beim Einkauf zahlen unsere Kunden lediglich 25 Cent Pfand für Behälter mit ein bis fünf Liter Fassungsvermögen sowie einen Euro für 20-Liter-Kanister“, so der TIPP-OIL-Chef weiter. „Bei der Rückgabe wird der Wert gutgeschrieben. Unsere Händler vermerken dies auf einem Retourenschein, der dann gemeinsam mit den leeren Behältern an uns zurückgesendet wird. So einfach geht das.“ Die leeren Flaschen und Kanister werden nach der Rücksendung gründlich gereinigt und anschließend neu befüllt. Dieses Kreislaufsystem vermindert die Produktion von Plastikmüll und schont wertvolle Ressourcen. Sebastian Maier: „Wir achten sehr penibel darauf, dass keine Rückstände des Altöls in den Behältern verbleiben. Beschädigte Behältnisse werden aussortiert und dem Recyclingprozess zugeführt. Aus technischen Gründen müssen in diesem Prozess lediglich die Deckel und Verschlusskappen neu produziert werden.“ Nur so seien der gefahrlose Transport sowie eine mindestens dreijährige Haltbarkeit gewährleistet. Diese ebenso einfache wie effektive Methode der Plastikmüllvermeidung hat schon etliche Händler im Ausland überzeugt.

Umfangreiches Portfolio

Die Produktpalette von TIPP OIL umfasst Qualitätsschmieröle für Pkw, Lkw, Motorräder sowie Bau- und Landmaschinen. Das umfangreiche Portfolio wird durch Zwei- und Viertaktöle, Marineöle, Hydrauliköle, Turbinenöle, Kompressoröle und Spezialöle ergänzt. „Die Bezeichnung ‚made in Germany‘ ist für uns keine Marketingfloskel, sondern Anspruch und Berufung gleichzeitig“, so der 37-jährige Unternehmensgründer weiter. „Wir verarbeiten nur die besten Rohstoffe, die wie unsere Schmieröle ständig kontrolliert und in speziellen Laboren untersucht werden. Nur so können wir im Sinne unserer Kunden den sehr hohen Qualitätsanspruch aufrechterhalten.“ Neben der Produktionsstätte und der Abfüllanlage in Düsseldorf plant Maier fürs kommende Jahr eine weitere Abfüllanlage in Lünen. Die Jahresproduktion beläuft sich auf insgesamt 800.000 Behälter mit einem Fassungsvermögen zwischen einem und zwanzig Liter sowie 209-Liter-Fässer. Um das Sortiment für den Kunden noch interessanter zu machen, hat TIPP OIL jetzt auch Frostschutzmittel als Konzentrate und Fertiggemische im Angebot. So könne jeder Kunde sein passendes Produkt finden. Darüber hinaus unterstützen Sebastian Maier und sein Team auch den Endverbraucher mit entsprechenden Produkt- und Anwendungsinformationen. „Dies geschieht zum Beispiel auf unserem Youtube-Kanal. Dort gibt es nicht nur Informationen zu unseren Produkten, sondern auch einfache Erklärvideos.“ TIPP OIL hat für seine B2B-Kunden sehr interessante Konditionen erarbeitet. So werden individuell zusammengestellte Bestellungen ab einer CP3-Palette geliefert. Darüber hinaus erfolgt die internationale Auslieferung in Überseecontainern, um eine sicherere Ankunft im Zielland garantieren zu können. Die hauseigene Grafikabteilung sorgt darüber hinaus für individuell abgestimmte Etiketten. Diese umfangreichen Serviceleistungen gehören zum attraktiven Rundumpaket von TIPP OIL. TIPP OIL Manufacturer Ltd. Co. KG ist darüber hinaus durch den TÜV Nord nach ISO 9001 zertifiziert.

Ausgezeichnete Qualität

Der Plattform-Betreiber hat kleine und mittlere Unternehmen erstmals zur Teilnahme am digitalen Mittelstands-Award „DIMA“ aufgerufen. Diesem Aufruf sind knapp 80 Betriebe aus dem deutschsprachigen Raum nachgekommen. Mit dem Preis sollen zukunftsorientierte „Hidden Champions“ der B2B-Branche in den Fokus gerückt werden. In der Kategorie „Nachhaltigkeit“ ging der Preis an TIPP OIL. Auf internationaler Ebene darf sich das Bergkamener Unternehmen auf den Gewinn des „European Enterprise Award“ freuen. „Der Preis ist für uns umso wichtiger, weil wir als einziges deutsches Mineralölunternehmen ausgezeichnet wurden“, freut sich der Diplom-Kaufmann. Schließlich gilt der grenzen- und branchenübergreifende „European Business Award“ als einer der größten und renommiertesten Unternehmenswettbewerbe weltweit. Besonders erfreut zeigt sich der Geschäftsführer über den Gewinn des „German Business Awards“. Für Sebastian Maier ist die Verleihung gerade in diesen Zeiten von Unsicherheit und Einschränkungen Lob und Motivation zugleich. „Daher wollen wir unseren eingeschlagenen Weg des Erfolgs mit noch mehr persönlichem Engagement weitergehen. Sämtliche Auszeichnungen machen unsere Arbeit und unsere Produkte für den Kunden transparenter. So können wir Schritt für Schritt Vertrauen aufbauen, neue Kunden gewinnen und weiterwachsen.“ Derzeit läuft der Vertriebsaufbau im Irak auf Hochtouren. Dort hat das deutsche Unternehmen einen Exklusivvertrag mit der Fraction Oil Company in Erbil geschlossen. Die Vertriebsvereinbarung sichert TIPP OIL das Recht, das gesamte Produktsortiment im Irak zu vertreiben. Dazu gehören Handel, Werkstätten und Tankstellen. Mittlerweile bilden über 50 Länder in Südamerika mit 20 Prozent, Asien (35 Prozent), Afrika (30 Prozent) und Osteuropa mit 15 Prozent den hohen Exportanteil des Unternehmens. Jetzt sucht TIPP OIL noch Handelspartner für das „Rebottle-System“ in Deutschland. Dies können neben Tankstellen und Werkstätten auch Fuhrparkunternehmen oder Baumärkte sein.
Holger Bernert | redaktion@regiomanager.de

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Ausgabe 06/2021

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