Wirtschaft für Duisburg:

Bald fünfjähriges Jubiläum des Masterplans Wirtschaft

Christian Kleff und Alexander Kranki von Wirtschaft für Duisburg sowie Peter Trapp und Johannes Franke von Startport (v.l.) (© Juliane Heßmann)
Christian Kleff und Alexander Kranki von Wirtschaft für Duisburg sowie Peter Trapp und Johannes Franke von Startport (v.l.) (© Juliane Heßmann)
Im März 2022 jährt sich die Unterzeichnung des Masterplans Wirtschaft für Duisburg zum fünften Mal. Stadt, IHK und Unternehmerverband waren damals die Initiatoren. Im Rahmen des Masterplans ist unter anderem der Verein Wirtschaft für Duisburg entstanden, ein Zusammenschluss Duisburger Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich für die Stadt einsetzen. Das Jubiläum war eines der zentralen Themen der Mitgliederversammlung. „Fünf Jahre sind eine lange Zeit, in der sich viel verändert hat, zuletzt gerade auch durch Corona“, sagt Alexander Kranki, seit Gründung der Vorstandsvorsitzende von Wirtschaft für Duisburg. „Wir haben gemeinsam viel erreicht, das hat für ein festes Vertrauensfundament zwischen Wirtschaft und Stadt gesorgt. Jetzt wollen wir nach vorne schauen“, so Kranki. „Wir möchten aus Sicht der Wirtschaft mit unseren Partnern aus Verwaltung und Politik zentrale Themen definieren und sie dann gemeinsam angehen“, erklärt Kranki, „mit klar definierten Zielen, Zeitplänen und Zuständigkeiten sowie einer agilen Herangehensweise.“ Elementar sei ein ehrlicher und regelmäßiger Austausch zwischen den Akteuren auf allen Ebenen. „Wir beobachten, dass es immer noch an vielen Stellen an Verständnis für die Zwänge und Nöte der jeweils anderen Seite hapert“, so Kranki. Das sorge zwischen Wirtschaft und Verwaltung immer wieder für Reibungspunkte. „Gemeinsame Projekte können das gegenseitige Verständnis fördern“, ist Kranki überzeugt. Einen ersten Schritt in diese Richtung sind der Verein Wirtschaft nachhaltig für Duisburg und Duisburg Business & Innovation Ende November beim gemeinsamen Format „Business beim Brötchen – der Wirtschaftsdialog“ zum Thema „Genehmigungsprozesse“ gegangen. „Hier hat wahrscheinlich fast jede Duisburger Firma eine Geschichte zu erzählen“, so Kranki.

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Ausgabe 06/2021