Stadt Bochum

Jahresempfang von OB Thomas Eiskirch
Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch während seines Vortrags Foto: Foto: Stadt Bochum / André Grabowski
Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch während seines Vortrags Foto: Foto: Stadt Bochum / André Grabowski
„Imagewandel lässt sich nicht verordnen. Er wird erlebbar, wenn er breit getragen wird, wenn wir es schaffen, diese Botschaften in all ihren verschiedenen Facetten zu vermitteln“, sagte der Bochumer Oberbürgermeister Thomas Eiskirch zu den Gästen des Jahresempfangs am 6. November im Deutschen Bergbaumuseum. „Ich habe dieses Haus ganz bewusst als Treffpunkt für unsere diesjährige Begegnung gewählt“, so Eiskirch. Denn wie kaum ein zweiter Ort in Bochum vereine es Tradition und Moderne. „Und damit steht es symbolisch für das, worüber ich mit Ihnen sprechen möchte: Bochums Weg in die Zukunft“, so Eiskirch weiter. Beim IHK-Wirtschaftsforum im Juli hatten Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft zwar gesagt, dass sie Bochum auf dem richtigen Weg sehen, aber auch, dass sie den Imagewandel als eine zentrale Herausforderung für den Wirtschaftsstandort Bochum empfinden. „Vieles ist in den vergangenen Jahren geschafft worden und es geht wieder aufwärts“, fährt Eiskirch fort. Als Beispiele für den Aufwärtstrend nannte er u.a. „Mark 51°7“, den geförderten Wohnungsbau, den Kita-Ausbau und das Familienbüro, die Bochumer Ehrenamtsagentur, das neue Fliednerhaus, die Innenstadtentwicklung mit dem Victoria-Karree, das Haus des Wissens und die Markthalle. Aus seiner Sicht soll die Innenstadt „aufenthalts-sympathischer“ werden. So wie Bochum auf die damals prägenden Schlüsseltechnologien Bergbau, Stahl- oder Automobilindustrie gesetzt habe, sei die Stadt heute Vorreiter beim Thema IT-Sicherheit, der Gesundheitswirtschaft und dem Thema Smart Health. Von einer „schlimmen Stimmung“ in der Stadt nach der Schließung des Opel-Werks ist aus Eiskirchs Sicht nichts mehr zu spüren.
Ausgabe 08/2019