Regionalverband Ruhr

Längster Business-Pitch der Welt
Daniel Danger (Moderator), Raphaela Hensch, Thomas Siepmann (TAS), Karola Geiß-Netthöfel (RVR-Regionaldirektorin), Pravin Patel (Guinness World Records), Thilo Schneider, David Stuck, Florian Storp (v.l.) Foto: RVR/Marc Vollmannshauser
Daniel Danger (Moderator), Raphaela Hensch, Thomas Siepmann (TAS), Karola Geiß-Netthöfel (RVR-Regionaldirektorin), Pravin Patel (Guinness World Records), Thilo Schneider, David Stuck, Florian Storp (v.l.) Foto: RVR/Marc Vollmannshauser
Der Regionalverband Ruhr (RVR) hält seit Anfang November mit 29 Stunden den offiziellen Guinness-Weltrekord-Titel des längsten Business-Pitch-Marathons. Der Rekord wurde bei der Standortmarketing-Kampagne „Stadt der Städte“ auf dem Ruhrsummit 2019 in der Bochumer Jahrhunderthalle aufgestellt. Vier der insgesamt 74 teilnehmenden Start-ups konnten die Pitches für sich entscheiden und jeweils einen Investor überzeugen. Das Duisburger Start-up Wu-Rohrschwimmwand, das einen Hochwasserschutz entwickelt hat, erhält ein Filmkommunikationspaket im Wert von 10.000 Euro. Dgree.io, eine Plattform für Corporate Education, sichert sich ein Mentoring-Programm durch die Funke Mediengruppe. Das Essener Unternehmen will Mitarbeiter mittels einer didaktisch zeitgemäßen Aufbereitung zum Erfahrungsaustausch motivieren. Der Digital Product Selector der Foxbase GmbH aus Düsseldorf erhielt ein Coaching-Paket von Bmp Ventures Berlin. Die Firma digitalisiert den B2B-Vertrieb durch künstliche Intelligenz. Die junge Firma EcoWashburg aus Essen wird künftig durch die UCY Energy Group beraten. Die Gründer bieten umweltfreundliche und wassersparende Autopflege und Service-Stationen für Parkdecks von Einkaufszentren an. Die Firma hat bereits eine Vereinbarung mit dem Center-Betreiber ECE, der 144 Einkaufszentren in Deutschland betreibt. „Die Wahl fiel den Investoren sichtlich schwer, da sich viele spannende Unternehmen vorgestellt haben“, sagt Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des RVR: „Wir gratulieren den vier Siegern herzlich und bedanken uns vor allem auch bei den anderen 70 Start-Ups, die sich während der 29 Stunden präsentiert haben, und bei den drei Juroren für ihren langen Atem“.
Ausgabe 08/2019