Neues Rechenzentrum für Essen:

Fakt AG und Dokom21 vereinbaren Kooperation
Thomas Schnürer (Projektleiter bei Dokom21), Prof. em. Hubert Schulte-Kemper (Vorstandsvorsitzender Fakt AG), Dokom21-Geschäftsführer Jörg Figura und Norbert Boddenberg (Vorstand Fakt AG) (v.l.) (© Roland Kentrup)
Thomas Schnürer (Projektleiter bei Dokom21), Prof. em. Hubert Schulte-Kemper (Vorstandsvorsitzender Fakt AG), Dokom21-Geschäftsführer Jörg Figura und Norbert Boddenberg (Vorstand Fakt AG) (v.l.) (© Roland Kentrup)
Ein neues Rechenzentrum mit einer Fläche von 700 Quadratmetern entsteht an der Ruhrallee 80 in dem Gebäude der ehemaligen Ruhrgas Hauptverwaltung im Herzen von Essen. Die Essener Fakt AG und Dokom21 mit Sitz in Dortmund vereinbarten Anfang März eine Kooperation für dieses Rechenzentrumsprojekt, das den Wirtschaftsstandort Essen und das gesamte Ruhrgebiet stärken wird. „Das neue Rechenzentrum in unserem Ruhrturm² bedeutet nicht nur eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts Essen, sondern es wird positive Auswirkungen für Unternehmen im gesamten Ruhrgebiet haben“, erklärt Prof. em. Hubert Schulte-Kemper, Vorstandsvorsitzender und Unternehmensgründer der Fakt AG. „Daher freue ich mich sehr über die jetzt vereinbarte Zusammenarbeit mit Dokom21, die das Rechenzentrum in Essen als regionaler Telekommunikationsdienstleister technisch aufbauen und betreiben wird.“ Die Fakt AG stellt die Rechenzentrumsfläche und die Gebäudeinfrastruktur zur Verfügung. In der Vergangenheit wurde in den Räumen bereits ein Rechenzentrum betrieben. Die Fakt AG wird den Standort in den nächsten Monaten umfangreich modernisieren. Ein weiteres Rechenzentrum-Projekt der Fakt AG in Kooperation mit Dokum21 folgt in Kürze. Das Rechenzentrum an der Ruhrallee wird über redundante Glasfaseranbindungen in Multicarrierstrategie angeschlossen. Dadurch ist eine Hochverfügbarkeit von 99,9 Prozent sichergestellt. Darüber hinaus wird es mit einem hochmodernen Sicherheits- und Brandschutzsystem, redundanter Stromversorgung, energieeffizienter Kühlung und einer leistungsstarken Anbindung an die großen Internetbackbones wie DE-CIX (Frankfurt), E-CIX (Düsseldorf) und Ruhr-CIX (Dortmund, Herne, Gelsenkirchen) ausgestattet sein.
Ausgabe 01/2021