Impact Hub Ruhrgebiet

Social-Entrepreneur-Szene im Fokus
OB Thomas Kufen (Mi.re.) und Andre Boschem (Mi.li.) mit Gründerszene (Foto: Carsten Deckert)
OB Thomas Kufen (Mi.re.) und Andre Boschem (Mi.li.) mit Gründerszene (Foto: Carsten Deckert)
Im Januar besuchte Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen zusammen mit Andre Boschem, dem Geschäftsführer der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG) den Coworking Space „Impact Hub Ruhrgebiet“, direkt am Essener Hauptbahnhof. Die Gründerinnen Ulrike Trenz und Janna Prager stellten ihnen die zahlreichen Coworker vor, die fleißig an ihren Laptops arbeiteten. Beim letzten Besuch des OB im März 2018 waren die Coworking- und Workshop-Räume des Impact Hub Ruhr noch im Rohbau. Darum gab es diesmal viel Neues zu entdecken. Ulrike Trenz berichtete von dem Klimaschutz-Ideen-Marathon „Climathon“, der 2019 zum dritten Mal durchgeführt wurde, u.a. in Kooperation mit den Städten Essen und Bottrop. Janna Prager stellte die erfolgreiche Female-Founders-Veranstaltungsreihe vor, die Gründerinnen aus dem Ruhrgebiet eine Plattform gibt, und berichtete über den Female-Leadership-Workshop, den sie an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen organisiert hatte. „Es beeindruckt mich sehr, was der Impact Hub Ruhr in Essen leistet“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Gute Ideen bekommen hier eine gute Unterstützung, ein Netzwerk und die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Von hier aus schaffen es junge Gründerinnen und Gründer mit ihren innovativen Ideen im wahrsten Sinne des Wortes in die Welt. Dass die Essener Start-ups dabei erfolgreich sind, zeigen die aktuellen Zahlen: derzeit gibt es in Essen 70 Start-ups mit rund 800 Beschäftigten. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um 100 Prozent gestiegen. Das zeigt, dass hierin großes Potenzial steckt.“
Ausgabe 01/2020