Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft:

EWG tritt H2-Netzwerk-Ruhr bei
Volker Lindner (li.), Vorsitzender des H2-Netzwerk-Ruhr, mit EWG-Geschäftsführer Andre Boschem
Volker Lindner (li.), Vorsitzender des H2-Netzwerk-Ruhr, mit EWG-Geschäftsführer Andre Boschem
Die Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (EWG) setzt sich für die Entwicklung einer Wasserstoff-Zukunft am Standort Essen ein. Wesentliches Element dabei ist es, eine regionale und überregionale H2-Community zu etablieren. Dazu gehören Aktivitäten wie die H2-Unit zu gründen, den Hashtag #H2Thinktank zu vermarkten und dem H2-Netzwerk-Ruhr e.V. beizutreten. In dem ruhrgebietsweiten Netzwerk gestaltet die EWG als 50. Mitglied seit Mitte Januar die Wasserstoff-Zukunft in der Metropole Ruhr mit. Energiewende und Klimaschutz können nur mit einem massiv erhöhten Einsatz von grünem Wasserstoff gelingen. Diese Erkenntnis hat dazu geführt, dass sich neben Unternehmen, die auf dem Feld der Brennstoffzellen- und Elektrolyse-Technologie aktiv sind, auch Forschungsinstitutionen, Kommunen und Wirtschaftsförderungsorganisationen in diesem Bereich engagieren. Nach Untersuchungen des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums werden allein im eigenen Bundesland bis zu 130.000 Arbeitsplätze im Rahmen der Umsetzung der H2-Roadmap des Landes erwartet. Durch das große öffentliche Interesse bekam auch der H2-Netzwerk-Ruhr e.V. einen zusätzlichen Schub. Im Jahr 2020 hat das Netzwerk insgesamt acht neue Mitglieder gewonnen, darunter auch die EWG als 50. Mitglied. Für EWG-Geschäftsführer Andre Boschem ist der Beitritt ein weiterer Schritt auf dem Weg, aus Essen den H2-Thinktank der Region zu machen: „Ziel ist es, Wissen zu bündeln, die H2-Akteure der Stadt und der Metropole Ruhr aktiv zu vernetzen und Projekte zu unterstützen. Denn allein mit den Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Essen kann ein komplettes Wasserstoff-Ökosystem abgebildet werden. Das birgt großes Potenzial.“
Ausgabe 01/2021