Regionalverband Ruhr: 5. Wissensgipfel Ruhr

Digitalisierung im Fokus
 Mehr als 250 Experten kamen zum 5. Wissensgipfel Ruhr Foto: RVR/Volker Wiciok
Mehr als 250 Experten kamen zum 5. Wissensgipfel Ruhr Foto: RVR/Volker Wiciok
„Schöne neue Arbeitswelt?!“ lautete das Motto des 5. Wissensgipfels Ruhr. Mehr als 250 Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung diskutierten am 26. März in Bochum über die Konsequenzen und Herausforderungen, die durch die fortschreitende Digitalisierung auf Menschen, Unternehmen und Institutionen zukommen. Organisatoren waren die Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet, der Regionalverband Ruhr (RVR) und der Initiativkreis Ruhrgebiet. Den Impulsvortrag hielt Autorin und Generationenforscherin Dr. Steffi Burkhart. Sie betonte, dass der digitale Wandel längst Realität sei. Dazu wachse eine neue Generation heran, die andere Erwartungen an ihren Arbeitsplatz und Unternehmensabläufe habe als frühere Generationen. Um junge Talente in Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels zu gewinnen und zu halten, sollten Unternehmen ihren Führungsstil ändern. Burkhart wies zudem daraufhin, dass durch die fortschreitende Digitalisierung zahlreiche alte Arbeitsplätze wegfielen. Es sei notwendig, Zukunftsmodelle zu entwickeln, um Menschen mitzunehmen. „Neues Wachstum in einer Region entsteht vor allem durch Vernetzung und Kooperation kreativer und innovativer Unternehmen, Kommunen und Bürgern vor Ort. Die Metropole Ruhr hat dafür die Köpfe und Konzepte – und mit dem RVR eine regionale Klammer, die die Akteure zusammenbringt und die regionalen Stärken kommuniziert“, betonte RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel.
Ausgabe 02/2019