Moll Automobile: Der mobile Werbeträger – reloaded

Der Werkzeugkasten für Marketing ist mit einem neuen, bestrickend einfachen und vielseitig einsetzbaren Tool bestückt.
 Vertriebsleiter Marco Stoll mit der neuesten Marketingidee (Foto: Volker Schäffner)
Vertriebsleiter Marco Stoll mit der neuesten Marketingidee (Foto: Volker Schäffner)
Das Auto als Werbeträger ist ein bekanntes Marketinginstrument. Moll Automobile – ein stark expandierendes Autohaus mit elf Standorten und elf Marken – hat dieses Konzept nun intelligent weiterentwickelt. Aktuell wird es schon erfolgreich in Köln eingesetzt mit einer gebrandeten Flotte weißer Fiat 500: Alle zeigen die Kölner Silhouette an den Flanken, darüber das Logo von Fortuna Köln, dem Südstadt-Fußballverein, daneben die Logos zweier Sponsoren. Die Aktion wendet sich an die Fortuna-Fans. Sie können das Auto für nur 69 Euro monatlich für 24 Monate leasen; Moll Automobile stellt die Wagen zu einem äußerst günstigen Ausgangsleasingpreis zur Verfügung; Sponsoren subventionieren die Leasingrate. „Der Fiat 500 ist ein charmanter Sympathieträger und ein ideales Stadtauto – mit dem auffälligen Köln-Branding macht er neugierig, weckt Begehrlichkeit und Aufsehen“, sagt Marco Stoll, Moll-Gesamtvertriebsleiter. Von diesem Konzept profitieren der Fußballverein, die Sponsoren sowie die Fans. „Bei einem Fußballverein aus einem anderen Bundesland wurden so 50 Autos in vier Tagen verleast“, erklärt Marco Stoll.

Geringer Invest, großer Effekt

Eine Anzeige in einer Tageszeitung kostet schnell 15.000 Euro – bei sinkenden Auflagen und Leserzahlen. „Ein Auto, das 24 Monate lang immer um den Kirchturm fährt, erzeugt in einer Millionenstadt wie Köln täglich etwa 10.000 Impressionen“, erklärt Stoll. Bei beispielsweise acht gebrandeten Fahrzeugen ergeben sich so rechnerisch 2,4 Millionen Sichtkontakte im Monat. Dies ist bei so einem geringen Invest mit kaum einem anderen Marketinginstrument realisierbar. Dass ein Fußballverein im Mittelpunkt der Kampagne steht, ist naheliegend: Aufgrund der Verbundenheit der Fans zum Verein und der eigenen Stadt supporten sie so ihre Local Heros. Das neue B2C-Marketingkonzept lässt sich aber auch vielfältig variieren – in erster Linie mit dem Ziel, effizientes Marketing für kleines Budget zu betreiben. So kann ein Kultfriseur die eigenen Kunden für das Auto begeistern und sie zusätzlich mit einem Incentive, wie einem Gutschein, als Kunden binden. Der Werbetreibende kann sich individuell für eine materielle und/oder monetäre Subvention entscheiden. In der Pipeline steckt beispielsweise auch ein Leasingplan für eine exklusive Saunalandschaft: Der Leasingnehmer erhält hier einen Sauna-Gutschein pro Monat. Da Saunafans selten alleine gehen und oft im Anschluss etwas konsumieren, wird Zusatzgeschäft generiert.

Bewusstseinswandel

Vertriebsleiter Marco Stoll könnte sich auch Versicherungsunternehmen als Kunden vorstellen, die etwa den Umweltgesichtspunkt akzentuieren wollen und für jeden geleasten Wagen einen Baum pflanzen. Das Modell ist auf diverse Firmen und Branchen adaptierbar, wie auch auf Produktionsunternehmen, bei denen die Mitarbeiter die potenziellen Endkunden sind. „Es gibt unwahrscheinlich viele Ansatzpunkte und Möglichkeiten zu Zusatzanreizen“, hebt Marco Stoll hervor. Grundsätzlich spiegelt das Konzept auch einen Bewusstseinswandel: Immer mehr Menschen sehen das Auto nicht mehr als Besitztum, sondern als Dienstleistung auf Zeit. Statt zu kaufen, wird geleast. Das Auto soll sofort verfügbar sein, wenige Kunden wollen ein halbes Jahr warten. Moll Automobile kann aufgrund des Lagerbestands von ständig rund 4.000 Fahrzeugen das Leasinggeschäft kurzfristig aus dem Bestand bedienen. Die neue Marketingidee ist, Marco Stoll zufolge, so erfolgreich, dass noch kein einziger Termin mit potenziellen Neukunden ohne Abschluss endete. Claas Möller | redaktion@regiomanager.de

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Ausgabe 09/2019

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Moll Automobile

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