Grabowski Sicherheitstechnik: Vorteile mit Systemrelevanz

Grabowski Sicherheitstechnik installiert effiziente und flexibel steuerbare Systeme für die Zutrittsberechtigung und Verschlussüberwachung.
Geschäftsführer Erich Zürn (Foto: Jan Schmitz)
Geschäftsführer Erich Zürn (Foto: Jan Schmitz)
Wer hält sich wann und wie lange in den Firmengebäuden auf? Oder: Wie kann ich rund um die Uhr eine reibungslose Warenanlieferung ohne großen Personaleinsatz sicherstellen? Fragen der sicheren Zutrittskontrolle sind für jeden Unternehmer wichtig, um das Inventar, den Warenbestand und nicht zuletzt die Firmenimmobilien selbst wirkungsvoll vor Diebstahl oder Vandalismus zu schützen. Ein anschauliches Fallbeispiel führt uns an den Niederrhein nach Geldern. Nahe der niederländischen Grenze gehört die Firma Intermarkt Thielen zu den führenden Großhändlern für Blumen und Pflanzen jeder Art. Eine reibungslos funktionierende Systemlogistik ist für die Pflanzenspezialisten die Grundvoraussetzung für den Unternehmenserfolg – und die beginnt mit einer zuverlässig funktionierenden Zutrittssteuerung zu den Firmengebäuden sowie die Lager- und Kommissionierungshallen, die sich über mehrere 10.000 Quadratmeter erstrecken. Erich Zürn ist Geschäftsführer der Grabowski Sicherheitstechnik GmbH aus Recklinghausen, und als er den Auftrag bekam, eine moderne Systemlösung für die fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für bis zu 200 Saisonarbeitskräfte und zudem für einen großen Pool an Lieferantenfahrzeugen zu entwickeln, die zumeist in der Nacht die frische Ware bringen, stand er zunächst vor der schwierigen Aufgabe einer vollständigen Bestandsaufnahme. „Wir haben ein uneinheitliches Schließsystem mit Zylindern unterschiedlicher Fabrikate vorgefunden, das in der jahrelang gewachsenen Struktur aus Bürogebäuden und Hallen für die Lagerung bzw. Kommissionierung von Blumen entstanden war.“ Anzahl und Verteilung der Schlüssel mussten je nach Zugangsberechtigung der Mitarbeitenden aufwendig organisiert und dokumentiert werden. Immer wieder gab es Probleme mit dem Verlust von Schlüsseln oder mit der Rückgabe beim Ausscheiden von Mitarbeitenden aus dem Betrieb.

Intelligente und integrierte Sicherheit

Auch verursachte die ständige Kontrolle der Notausgangs- und Außentüren besonders in der Nacht einen hohen Personalaufwand für Kontrollgänge und -fahrten auf dem weitläufigen Firmengelände. Hinzu kam, dass eine bauliche Erweiterung der Verwaltungsgebäude um zusätzliche Etagen kurz bevorstand, wo weitere Türen in den Schließplan zu integrieren waren. Unter dem Strich bestand die Aufgabe für Erich Zürn und sein Team nun darin, künftig für 180 Türen, 50 Rolltore, drei Schiebetore und eine Schrankenanlage ein integriertes und intelligentes Sicherheitssystem zu installieren, das zentral gesteuert, flexibel konfiguriert und ohne großen Aufwand überwacht werden kann. „Die Geschäftsleitung unseres Kunden kam zu genau der richtigen Entscheidung“, erinnert sich Erich Zürn. „Jetzt war die richtige Gelegenheit für eine komplette Systemlösung mit einem innovativen, cloudbasierten und maßgeschneiderten Zugangsberechtigungssystem.“ „Schließlich haben wir in einem zweigleisigen Konzept die technischen Vorteile der Anbieter SALTO und INTRATONE miteinander kombiniert“, skizziert Zürn die in diesen Tagen fertig installierte und scharf geschaltete Lösung. Für Personen, die sich längerfristig und insbesondere tagsüber in den Gebäuden aufhalten, wurden alle Türen und Tore mit elektronischen Schließmechanismen von SALTO ausgestattet, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch persönlich konfigurierte Transponder geöffnet und verschlossen werden können. Auf jedem Transponder ist für jede Person individuell programmiert, welche Türen und Tore er oder sie benutzen darf. Diese Programmierung kann jederzeit unkompliziert am Computer erweitert oder reduziert werden, die Änderungen verteilen sich virtuell in der kompletten Schließanlage. „Im Falle einer Kündigung kann somit unmittelbar der Zugang zu den Firmengebäuden gesperrt werden, auch wenn der Transponder nicht zurückgegeben wurde“, erläutert Erich Zürn die große Flexibilität des Systems. Ein großer Kostenvorteil des SALTO-Systems besteht auch darin, dass die vorhandene Verkabelung für etwaige Wandleser größtenteils übernommen werden kann. Für die elektronischen Türbeschläge müssen keine Kabel verlegt werden. Bei der Umrüstung der Türen und Toranlagen mit der elektronischen Verschlusstechnik wurden gleichzeitig auch die Flucht- und Rettungswege mit einem Kontrollsystem ausgestattet, das sofort Alarm schlägt, wenn die entsprechenden Außentüren unberechtigt geöffnet werden. „So konnten wir den Zutritt und das Verlassen der Gebäude durch elektronische Türleser kanalisieren.“ Auch ein Teil der Saisonarbeitskräfte, die in firmeneigenen Wohnungen auf dem Gelände wohnen, profitieren von dieser individualisierten Lösung, die zu 100 Prozent konform zur aktuellen Version der GDPR/DSGVO ist.

Maximale Flexibilität und Effizienz

Damit sich die häufig wechselnden Lkw-Fahrer der unterschiedlichen Blumenlieferanten auch in der Nacht schnell und ohne Komplikationen auf dem Gelände bewegen können, installierte die Grabowski Sicherheitstechnik GmbH für diese Aufgabe eine Cloudlösung von INTRATONE, die über GPS-Sender jedem Fahrer für seine Anlieferung einen PIN-Code zusendet, mit dem nur er die Schranke zum Firmengelände passieren und das jeweilige Tor zu dem Teil der Lagerhallen öffnen kann, wo er seine Lieferung abladen und sicher verschließen kann. Selbst bei Verlust eines PIN-Codes kann hier über einen 24/7-Service jederzeit eine neue Zugangsberechtigung bei minimaler Manpower generiert werden. „Durch die Kombination dieser beiden automatisierten Sicherheitssysteme reduziert unser Kunde den bisher recht hohen Personalaufwand deutlich“, unterstreicht Erich Zürn. Nach dem erfolgreichen Abschluss des in wenigen Wochen realisierten Projektes in Geldern freuen sich Erich Zürn und sein Team in Recklinghausen schon auf die avisierten Folgeaufträge. „Denn unser Kunde hat neben seiner Zentrale in Geldern noch weitere Standorte in Deutschland und den Niederlanden, die ebenfalls von den Vorteilen er modernen Sicherheits- und Zugangskontrolltechnik profitieren sollen.“
Emrich Welsing | redaktion@regiomanager.de

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Ausgabe 01/2021

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