Prolift Liftsysteme: Barrierefrei leben mit Prolift

Weitestmögliche Unabhängigkeit und Mobilität trotz gesundheitlicher Einschränkungen durch intelligente, maßgeschneiderte Liftsysteme
Prolift-Geschäftsführer Jörn Derißen (Foto: Gerd Lorenzen)
Prolift-Geschäftsführer Jörn Derißen (Foto: Gerd Lorenzen)
Die Prolift Liftsysteme GmbH in Oberhausen hat sich der Entwicklung individueller Lösungen bei Liftsystemen verschrieben. „Uns geht es darum, Menschen, die in ihrer Mobilität durch Krankheit oder Unfall eingeschränkt sind, ein unabhängiges Leben zu ermöglichen“, bringt Geschäftsführer Jörn Derißen die Mission des Unternehmens auf den Punkt. „Wir installieren unsere Lifte sowohl in Privathäusern als auch in Geschäfts- oder Verwaltungsimmobilien.“

Analyse und Beratung als Schlüssel

Das Oberhausener Unternehmen ist kein Hersteller für Liftsysteme, sondern ein unabhängiger Planer, Berater und Monteur. „Der überwiegende Teil unserer Projekte betrifft Umbauten und die barrierefreie Erschließung von Bestandsimmobilien“, erklärt Derißen. Zunächst wird die Ist-Situation in den Bauplänen und durch eine Besichtigung vor Ort erfasst. Im Gespräch mit dem Immobilieninhaber werden die persönlichen Anforderungen ermittelt. „90 Prozent unserer Projekte sind Bedarfsfälle, wo die Leute eine Erleichterung aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen benötigen“, so der Geschäftsführer. „Durch meine langjährigen Erfahrungen als aktiver Sportler und Organisator im Sport für Menschen mit Behinderungen kann ich mir aus den meisten Krankheitsbeschreibungen ein Bild der gegenwärtigen und auch zukünftigen Anforderungen an ein Liftsystem machen.“ Nach gründlicher Besichtigung der Immobilie empfiehlt Prolift eine Lösung. Diese wird auf dem Papier konstruiert und vom Hersteller berechnet. „Wir sind nicht primär vertriebsorientiert, sondern vor allem lösungsorientiert“, unterstreicht Jörn Derißen. „Wir entwickeln das Liftsystem so, dass es genau macht, was der Kunde wünscht.“ Nach der Auftragserteilung wird das Aufmaß genommen und das System produziert. „Im Bereich der Barrierefreiheit gibt es für den öffentlichen Bereich, zum Beispiel eine Schule oder ein Behördengebäude, einschlägige DIN-Vorschriften. Die sind bei derartigen Projekten für uns auch verbindlich“, so Derißen. „Im privaten Bereich ist das anders. Dort ist die Minimalgrenze die Breite eines Rollstuhls. Nach oben hin ist alles machbar. Wir sind die Schnittstelle zwischen einer maßgeschneiderten Lösung für den Kunden und den Bauteilen, die am Markt vorhanden sind.“ Die Betreuung durch die Prolift Liftsysteme GmbH endet nicht mit der Montage. „Wir weisen die Auftraggeber ausführlich ein und machen, wenn nötig, die TÜV-Abnahme. Im Folgenden übernehmen wir auch die Wartung“, erklärt der Geschäftsführer.

Der Reiz des Ungewöhnlichen

Das Unternehmen empfindet jedes Projekt als Herausforderung. Im Museum in Troisdorf hatte der Architekt eine ausgefallene Idee, die technisch nicht realisierbar war. Zudem mussten die Vorgaben des Denkmalschutzes berücksichtigt werden. Prolift konnte eine Lösung vorschlagen, die dem ursprünglichen Entwurf sehr nahe kam. Die notwendigen Profile wurden in der Schweiz hergestellt und das Gerüst von einem Oberhausener Unternehmen gebaut. Die ganze freistehende Anlage wurde quasi an der Decke hängend befestigt und funktioniert nun seit fünf Jahren. In Potsdam galt es, eine Lösung für einen barrierefreien Lift unter freiem Himmel am Havelufer zu finden. Ein anderes Unternehmen wollte eine 70 Meter lange Rampe mit 6 Prozent Gefälle zur Überbrückung des Höhenunterschiedes bauen. Ein Test mit einem Rollstuhl machte klar, dass diese Rampe für Rollstuhlfahrer zu steil und zu lang war und das Bild des Havelufers komplett verändert hätte. Die Oberhausener Profis haben einen auf einer Säule stehenden, hochwassergeschützten Lift gebaut. „So was zu entwerfen macht mir Spaß“, freut sich Jörn Derißen. Markus Richard Spiecker | redaktion@regiomanager.de
Ausgabe 05/2019

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Prolift Liftsysteme

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46047 Oberhausen
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