AKTI Trockenbau : Ästhetischer Raumgewinn

Als mittelständisches Unternehmen hat sich AKTI aus Hamm auf Akustik-, Trocken- und Innenausbau spezialisiert. Ingo Lehnen führt den erfolgreichen Betrieb mit seinem engagierten Team in die Zukunft.
Ingo und Heike Lehnen, Brigitte Lehmköster und Marco Tillmann (v.l.)
Ingo und Heike Lehnen, Brigitte Lehmköster und Marco Tillmann (v.l.)
Seit über zwei Jahrzehnten hat sich die AKTI Trockenbau GmbH aus Hamm als eines der führenden Unternehmen in der Branche einen klangvollen Namen im Bereich Akustik-, Trocken- und Innenausbau gemacht. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit Generalunternehmen, Architekturbüros und öffentlichen Auftraggebern im Großraum Ruhrgebiet, Rheinland und Niederrhein. Innovativ und produktiv werden die Kundenwünsche vor Ort auf der Baustelle kompetent umgesetzt. „Wir sind Ansprechpartner, wenn es um den Einbau von komplexen Decken- und Trennwandsystemen oder Schall- und Feuerschutzmaßnahmen sowie Isolierungen in diesem Bereich geht“, beschreibt Geschäftsführer Ingo Lehnen das Portfolio. Brigitte Lehmköster war an der Seite ihres Mannes Andreas, als der seinen Betrieb 1999 gründete. Als der Industriemeister im Fachbereich Akustik und Trockenbau vor sechs Jahren verstarb, musste sie den Familienbetrieb alleine weiterführen. Unterstützung bekam sie in dieser Zeit sowohl von dem gesamten Team als auch vom ehemaligen Bauleiter der Firma, der als Geschäftsführer und Oberbauleiter in Personalunion fungierte. Als Ingo Lehnen 2018 als Bauleiter anfing, schloss sich ein Kreis. „Ich habe mit dem Firmengründer schon in einer anderen Firma gemeinsam auf der Leiter gestanden“, erinnert sich der 48-Jährige. „Dass ich einmal sein Nachfolger als Geschäftsführer werde, hätte ich damals nicht gedacht.“ Im Sommer letzten Jahres wurde er Geschäftsführer und Gesellschafter der AKTI Trockenbau GmbH & Co. KG in Hamm. Die Aufgabenbewältigung geht aber nur mit einer starken Frau an der Seite. „Daher ist meine Frau Heike mit im Unternehmen. Sie kümmert sich als kaufmännische Leiterin um die Finanzen der Firma“, meint Ingo Lehnen. Doch was wäre das AKTI-Team ohne Marco Tillmann, der für die Sachbearbeitung und die administrativen Verwaltungsarbeiten verantwortlich ist. Brigitte Lehmköster wird bis Juli 2020 der AKTI GmbH & Co. KG zur Seite stehen und sich danach aus dem Tagesgeschäft zurückziehen. Doch so ganz wird sie nicht gehen und steht dem Unternehmen noch beratend zur Seite. „Wenn man mich ruft, bin ich natürlich da. Ich gehe mit einem sehr guten Gefühl, denn Ingo Lehnen ist ein sehr fähiger Nachfolger.“

Vorsprung durch Ideen

Insgesamt sind neun Männer und Frauen bei AKTI Trockenbau beschäftigt. Im vergangenen Jahr generierten sie einen Umsatz in Höhe von sechs Millionen Euro. Spezialisiert hat sich das Unternehmen auf Gewerbeobjekte und Mehrfamilienhäuser, wobei 90 Prozent auf Neubauten und zehn Prozent auf Bestandsgebäude entfallen. Derzeit ist das AKTI-Team auf zehn Baustellen in der Region unterwegs. Dazu gehören u.a. der RWE-Campus in Essen, das Amazon-Logistikcenter in Euskirchen und eine Realschule in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Da die gesamte Bauleitung und Abwicklung in den Händen von Ingo Lehnen und seinem Team liegen, muss sich AKTI auch auf seine Nachunternehmer verlassen können. „Diese Handwerksbetriebe sind alle von uns handverlesen und stammen aus der Region“, verspricht der Chef. „Nur so können wir zuverlässig und termingerecht abliefern. Auf diese Weise ist eine sehr enge und langjährige Zusammenarbeit mit unseren Auftraggebern entstanden.“ Im Rahmen raumbegrenzender Konstruktionen für den Wand- und Deckenausbau, die in trockener Bauweise montiert werden, spielt der Akustikbau eine wesentliche Rolle. So braucht jeder Raum gemäß seiner Bestimmung eine individuelle Akustik. Dabei liefert AKTI Lösungen für eine zweckmäßige und ideale Schalloptimierung. Im Fokus steht dabei neben der Bekämpfung von Lärm und die Optimierung des Geräuschpegels auch die Schaffung eines erstklassigen Hörerlebnisses. Dies geschieht durch schalllenkende und luftschallabsorbierende Maßnahmen. Akustikbau in Verbindung mit Schallminimierung erhöht nachweislich die Lebens- und Arbeitsqualität in Räumen. Kreativität und deren fachmännisch ausgeführte Umsetzung ist auch beim klassischen Innenausbau gefragter denn je. Auch hier hat AKTI Trockenbau die richtige Antwort. Von der Mineralfaserdecke über Metalldeckensysteme bis hin zu Wandverkleidungen bietet der Hammer Fachbetrieb das komplette Leistungsspektrum in diesem Bereich. Moderner Trockenbau hat sich auch im öffentlichen Leben durchgesetzt. Immer mehr Schulen, Hotels und Seniorenresidenzen setzen auf die Expertise von AKTI. Schließlich sind dem Gestaltungsraum nahezu keine Grenzen gesetzt. „Wir müssen nur wissen, was sich der Kunde wünscht, und schon können wir mit fachlicher Kompetenz und einer gehörigen Portion Engagement ans Werk gehen. Unser gemeinsames, erklärtes Ziel ist es, den sehr hohen Ansprüchen bis ins kleinste Detail gerecht zu werden.“ Gerade in Verbindung mit dem Akustikbau werden hier ganz neue Ansprüche in diesen Bereichen gestellt. „Das zeigt sich am Beispiel Klassenzimmer oder Aula, wo der Schall gelenkt und der Luftschall absorbiert werden soll. Mit unseren Materialien und Produkten kommt es zu einer deutlichen Optimierung der Raumakustik“, so Lehnen weiter, der über eine mehr als 30-jährige Erfahrung als Trockenbauer zurückblicken kann. Obwohl die Bezeichnung etwas anderes vermuten lässt, ist Trockenbau bei Weitem keine trockene Angelegenheit oder gar langweilig. „Dies möchten wir jungen Leuten in einer Berufsausbildung im Bereich Trockenbau vermitteln“, sagt Ingo Lehnen. „Das Trockenbau-Handwerk hat goldenen Boden und beste Zukunftschancen. Unser Gewerk schafft Lebensräume. Wenn wir eine Baustelle betreten, ist alles kahl und öde. Nach Fertigstellung unseres Gewerks, haben wir ein neues Zuhause oder einen innovativen Arbeitsplatz geschaffen. Das macht unseren Beruf so interessant und innovativ.“ Neben Auszubildenden sucht AKTI darüber hinaus auch engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Trockenbau zur Festanstellung. Holger Bernert | redaktion@revier-manager.de

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Ausgabe 01/2020