Bräuner: Wenn Sie gut dastehen, sind wir schuld daran.

Im 50. Jahr der Unternehmensgeschichte geht die Bräuner GmbH längst neue Wege. Was als reines Bodenlegergeschäft begann, hat die Bodenhaftung verloren und bietet mittlerweile Raumkonzepte, die sich auch über Wände und Decken erstrecken.
Das Traditionsunternehmen Bräuner setzt seit Jahrzehnten Maßstäbe für erstklassige Bodenbeläge. So steigt die Nachfrage nach Böden, welche nicht nur halten, was sie versprechen, sondern auch gut aussehen und den Charakter einer Wohn- oder Bürofläche unterstreichen, stetig. Immer häufiger werden auch nachhaltig produzierte Materialien angefragt. Das freut Christian Bräuner, Geschäftsführer der Bräuner GmbH in zweiter Familiengeneration, ganz besonders: „Es gab einige Jahre, in denen weniger Wert auf Qualität gelegt wurde. Das hat sich mittlerweile geändert“, weiß er zu berichten, „das Bewusstsein für hochwertige Materialien hat sich geschärft“. Das gilt für Privathäuser genauso wie für die zahlreichen mittelständischen Kunden von Bräuner. „Natürlich gibt es immer spezielle Anforderungen, die zu berücksichtigen sind. Eine Bäckerei hat andere Ansprüche als eine Zahnarztpraxis“, erklärt Christian Bräuner. „Letztlich kommt es aber darauf an, das Notwendige mit dem Schönen und dem Passenden zu verbinden, und das unter Berücksichtigung anderer Materialien, die ebenfalls zum Einsatz kommen“, so Bräuner weiter. Deshalb steht bei Bräuner schon immer die Beratung an erster Stelle. Häufig sind gesetzliche Vorgaben zu beachten, dies gelte insbesondere für unternehmerische Gewerke, bei denen die Hygiene eine übergeordnete Rolle spiele – wie Praxen und Kliniken, aber auch in Betrieben, in denen Lebensmittel verarbeitet werden. Bei Privathäusern hingegen sind dem Einfallsreichtum des Bauherrn kaum Grenzen gesetzt. „Natürlich unterliegen Bodenbeläge auch Trends“, so Christian Bräuner. „Gerade im Privatbereich sehen wir eine steigende Nachfrage nach Alternativen zum klassischen Holzboden. Hier sind wir gut aufgestellt, denn wir haben unsere Füße in der Tradition und unsere Nase immer im Trend-Wind und wissen so um die aktuellsten und modernsten Bodenarten und Verarbeitungstechniken.“ So hat Bräuner unlängst für einen Gewerbekunden den Bodenbelag an der Wand hochgezogen. „Mit den Produkten von unserem Partner Bolon ist das möglich“, weiß Bräuner. „Die Beläge sind nicht nur äußerst elastisch und widerstandfähig, sondern bieten auch eine optische und ästhetische Bandbreite, welche man sonst nur selten findet. Wir haben unserem Kunden, einem Architekturbüro, die Idee unterbreitet und ihn sofort davon überzeugen können“, so Bräuner. Mit Erfolg: Nicht nur der Kunde ist begeistert, sondern auch dessen Kunden – für einen Architekten sicherlich eine gute Basis für weitere gute Gespräche. Es war nicht das erste Mal, dass Bräuner den „angestammten“ Boden verlassen hat. In den letzten Jahren gab es – besonders im Privatbereich – einen erhöhten Bedarf an Lösungen, die Wände und Decke miteinbeziehen. Und da liefert Bräuner ab: „Das Interesse ist da und wir haben Ideen, die mehr als gut ankommen“, sagt er. „Zumindest hat sich im Nachgang bisher noch niemand beklagt“, fügt er lachend hinzu. Und das bei steigender Nachfrage: In den letzten drei Jahren verfolgten knapp 40 Prozent der Aufträge in Privathäusern ganzheitliche Ansätze – Tendenz steigend. Bei den Gewerbekunden von Bräuner verhält sich das anders. „Natürlich steht auch hier der Qualitätsanspruch an erster Stelle, aber der Wunsch nach ästhetischer Eleganz ist hier eher zweitrangig“, weiß Bräuner. „Der Fokus von Gewerbekunden ist naturgemäß ein effizienter – hier geht es darum, flexibel zu sein, Timings einzuhalten, Abläufe nicht zu stören und am Ende mit marktfähigen Rechnungen sauber abzuliefern“, so Bräuner weiter. Wohl fühle er sich aber in beiden Welten: „Die kreative Inszenierung von Privathäusern hat etwas für sich und ist jedes Mal anders, aber nicht weniger spannend ist die Herausforderung, 10.000 Quadratmeter Boden in wenigen Tagen perfekt zu verlegen.“ Das alles lässt sich natürlich nur mit qualifizierten Mitarbeitern und eingespielten, erprobten Prozessen abbilden. Deshalb gibt es für die Mitarbeiter auch zahlreiche Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung. Auch das Heranführen der Auszubildenden an den eigenen Qualitätsanspruch ist für Christian Bräuner ein wichtiger Punkt. „Das Fachwissen und das handwerkliche Geschick unserer Mitarbeiter sind immens wichtige Bausteine unseres Erfolgs.“ Dass gerade die jungen Menschen das Know-how der Älteren aufnehmen, um es dann mit eigenen Ideen anzureichern, begrüßt Bräuner sehr. „Es ist schon vorgekommen, dass dem Kunden eine Idee gefällt, die zuvor in den Köpfen unserer jungen Mitarbeiter gereift ist. Und das ist auch gut so, die alten Ideen kennen wir doch schon.“

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Ausgabe 01/2020

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