COSANNE INGENIEURE: Großoperation mit „Dr. Haus“

„Wo sich Statiker darum kümmern, dass ein Haus stabil steht und Architekten es optisch schön machen, da sorgen wir uns darum, dass es technisch funktioniert“, fasst Peter Cosanne die Aufgaben seines Ingenieurbüros für Haustechnik in Dorsten anschaulich zusammen.
Ein Beispiel für moderne Ergänzungsbauten zwischen historischer Bausubstanz: Phönix-Haus (Bildmitte oben) und Restaurant/Küchengebäude der LWL-Klinik Dortmund (Foto: Andreas Horsky)
Ein Beispiel für moderne Ergänzungsbauten zwischen historischer Bausubstanz: Phönix-Haus (Bildmitte oben) und Restaurant/Küchengebäude der LWL-Klinik Dortmund (Foto: Andreas Horsky)
Würde man ein Gebäude mit einem menschlichen Körper vergleichen, hätte ein Statiker die Aufgabe, sich um das Skelett zu kümmern, während ein Architekt für die äußere Hülle, also Haut und Haare, zuständig wäre: „Für uns als Ingenieure wären in dem Bild die Adern und Nervenbahnen das Kompetenz- und Arbeitsfeld“, ergänzt Peter Cosanne die bildliche Analogie, die für sein 60-köpfiges Team gar nicht so weit hergeholt ist. Immerhin machen die Dorstener seit vielen Jahren einen Großteil ihres Umsatzes mit Neu- und Erweiterungsbauten von Krankenhäusern. „Und so ein Umbau im laufenden Klinikbetrieb gleicht dann manchmal einer Operation am offenen Herzen“, erläutert der erfahrene „Dr. Haus“ aus Dorsten. „Unseren Klinik-Schwerpunkt haben wir einem Zufall zu verdanken“, schaut Peter Cosanne zurück in die mehr als 50-jährige Geschichte des Büros, das sein Vater Egon Cosanne aus kleinsten Anfängen durch kontinuierliche Zuverlässigkeit zu einem kompletten Haustechnikdienstleister aufgebaut hat. „Irgendwie hat sich unser guter Ruf nach den ersten Projekten in der Krankenhausbranche herumgesprochen“, sagt Peter Cosanne mit einigem Stolz, denn immerhin hat sein Team schon bei rund der Hälfte aller Klinikgebäude in der Region mitgewirkt. Neben diesen prestigeträchtigen Großprojekten darf es für das Cosanne-Team aber gern auch eine Nummer kleiner sein. Vom Wohnungsbau über Gewerbeobjekte, kommunale Gebäude wie Kindergärten oder Schulen bis zu öffentlichen Kulturtempeln wie Theatern finden sich die unterschiedlichsten Herausforderungen im Projekt-Portfolio des Unternehmens. Als ursprünglich reines HLS-Planungsbüro bieten die COSANNE INGENIEURE seit 1985 das Komplettpaket moderner Haustechnik-Fachplanung an, von der Wasser- und Abwasser-Installation über Heizungs-, Klima- und Kältetechnik, die notwendige Küchentechnik einschließlich der Starkstrom- und Schwachstrom-Versorgung und der Sicherheitstechnik nach den jeweils aktuellen gesetzlichen Vorschriften. Bei Bedarf kommt noch die medizinische Gasversorgung als Aufgabengebiet hinzu sowie natürlich eine Notstromversorgung, die bei Störungen oder Netzausfällen den autarken Weiterbetrieb des Gebäudes erlaubt. Unbestrittene Trendthemen sind in der Haustechnik die modernen Kommunikationsnetze mit WLAN und Highspeed-Datenleitungen sowie die Energieversorgung mit innovativen Spar- und Effizienzkonzepten, gemäß der aktuellen Richtlinien und Vorgaben. In der überwiegenden Mehrheit der Aufträge sind bestehende Gebäude umzubauen oder durch modernere Anbauten zu ergänzen. Und genau hier liegt für die Ingenieure die besondere Herausforderung, erläutert Peter Cosanne: „Natürlich müssen wir zunächst die technische Infrastruktur des Bestandes berücksichtigen und gleichzeitig das Objekt mit einem roten Faden organisch weiterentwickeln.“ Die Verschmelzung der vorhandenen Alttechnik mit den moderneren technischen Innovationen zu einem Gesamtsystem, das fehlerfrei und auf hohem Niveau erfolgreich funktioniert, gleicht oft einer Großoperation, bei der die COSANNE INGENIEURE ihr jahrzehntelanges Know-how immer wieder gern unter Beweis stellen. Emrich Welsing I redaktion@regiomanager.de
Ausgabe 01/2020

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