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Rechtsanwalt Ralph Potthoff-Kowol (3.v.l.) mit seinen Kolleginnen und Kollegen Klaus Frankhof, Christian Mertens, Matthias Flesch, Sarah Demant und Dr. Michael Arwed Blomeyer (v.l.) Foto: © PKF
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Rechtsanwälte Potthoff-Kowol & Frankhof

Sozietät Potthoff-Kowol & Frankhof

Wettbewerbsvorteile durch flexible Arbeitszeitmodelle.



Vertrauensvoll, ehrlich und mit einer gehörigen Portion wirtschaftlichem Sachverstand bietet die Anwaltskanzlei Potthoff-Kowol & Frankhof in Castrop-Rauxel eine lösungsorientierte, interdisziplinäre Beratung rund um das Thema Arbeitsrecht. Ein wichtiger Schwerpunkt der wirtschaftsrechtlichen Beratung ist die Schaffung von flexiblen Arbeitszeitmodellen, um wertvolle Mitarbeiter langfristig an den Betrieb binden zu können.

Die Kanzlei am Fuße des Förderturms der ehemaligen Zeche Erin in Castrop-Rauxel wurde vor 18 Jahren von Ralph Potthoff-Kowol gegründet. Gemeinsam mit seinen Kollegen Klaus Frankhof, Christian Mertens, Sarah Demant und Matthias Flesch betreibt der 46-Jährige die Sozietät, in der Dr. Michael Arwed Blomeyer und Dr. Karola Wendel als weitere angestellte Juristen arbeiten. Die wirtschaftsrechtlich arbeitende Anwaltskanzlei mit dem Schwerpunkt Arbeitsrecht gehört zu den fünf größten ihrer Branche im Ruhrgebiet. Handwerksbetriebe, Führungskräfte und mittelständische Unternehmen gehören ebenso zur Mandantschaft wie global agierende Konzerne.

„Wichtig ist dabei die interdisziplinäre Betreuung unserer Mandanten“, weiß Rechtsanwalt Ralph Potthoff-Kowol. „Wir arbeiten eng mit den Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern der Sozietät Ebert, Brylski, Beyer, mit der eine Bürogemeinschaft besteht, zusammen, um juristische, steuerliche und betriebswirtschaftliche Angelegenheiten erfolgreich umsetzen zu können.“

Sein Kollege Klaus Frankhof denkt da insbesondere an die Schaffung von flexiblen Arbeitszeitmodellen. „Die richtigen Angebote können zu einem klaren Wettbewerbsvorteil bei der Gewinnung von Fachkräften führen. Pfiffige Lösungen in diesem Bereich führen aber auch dazu, gute Mitarbeiter langfristig an den eigenen Betrieb binden zu können. Nach wie vor spielen monetäre Anreize weiterhin eine wichtige Rolle, wenn es um die Rekrutierung sowie eine langfristige Bindung von leistungsbereiten Fachkräften geht. Ein Arbeitgeber ist nur dann attraktiv, wenn darüber hinaus die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsorganisation stimmen. Der Arbeitgeber muss sich klar werden: Seine Mitarbeiter entscheiden über Erfolg und Misserfolg seines Unternehmens.“

Zwischen Handwerksbetrieb und Weltkonzern

Vor allem Handwerksbetriebe und Unternehmen in der Peripherie haben Probleme, geeignete Mitarbeiter zu finden oder zu halten. „Hier greifen durchdachte Arbeitszeitmodelle, die Arbeit und Privatleben der Mitarbeiter individuell vereinbaren. So hat eine alleinerziehende Mutter andere Prioritäten als ein frischgebackener Hochschulabsolvent“, bringt es Potthoff-Kowol auf den Punkt. „Aber auch die anderen Rahmenbedingungen wie Fort- und Weiterbildungen, persönliche Entwicklungsmöglichkeiten, die Übernahme von unternehmerischer Verantwortung und Ergebnisbeteiligung tragen aktiv zu einer langfristigen Bindung bei.“

Mitarbeiter sollten bereits im Vorfeld an allen Unternehmensentscheidungen beteiligt werden. „Ständige Kommunikationsbereitschaft und eine transparente Unternehmenspolitik tragen zu einer deutlichen Arbeitszufriedenheit sowie der Förderung der Unternehmenskultur bei“, ist sich Christian Mertens sicher. „Gleichzeitig wird der Teamgeist gestärkt. Unter dem Strich führen diese Maßnahmen zu einem Resultat: die Steigerung des betriebswirtschaftlichen Ergebnisses.“

Aber es gibt auch eine zweite Seite der Medaille. Was mache ich mit Mitarbeitern, die aus gesundheitlichen Gründen ihre Leistungskraft nicht mehr bringen können? „Hier müssen unbedingt sozialverträgliche Lösungen her“, raten die Arbeitsrechtler. „Der Leistungsabfall kommt ja nicht von heute auf morgen. Wer frühzeitig mit den Menschen redet und Lösungen für ihre persönlichen Probleme bietet, kann am Ende des Tages viel Zeit, Nerven und letztendlich Geld sparen. Auch gesellschaftlich steht ein Unternehmen mit hoher Sozialkompetenz besser da als ein Betrieb, der sich nicht um seine Mitarbeiter kümmert.“ Holger Bernert | redaktion@revier-manager.de

Ausgabe 04/2018