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Dietmar Spohn (Chef der Stadtwerke Bochum), Thomas Eiskirch (OB Bochum), Lutz Schüler (CEO Unitymedia) und NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart (v.l.)

Stadt Bochum

Schneller surfen im Westen

Gigabit-Tempo für den Massenmarkt



Ab sofort haben 170.000 Bochumer Haushalte (rund 90 Prozent) Zugang zu Gigabit-Geschwindigkeiten. Den Startschuss ins Gigabit-Zeitalter im glasfaserbasierten Kabelnetz gab am 7. Mai Andreas Pinkwart, Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Digitalminister, gemeinsam mit den Partnern des Breitband-Netzausbaus in Bochum. Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat in einer beispielhaften Kooperation mit der Stadt Bochum und den Stadtwerken Bochum die Ruhrmetropole als erste Stadt Deutschlands ans Gigabit-Kabelnetz angeschlossen. Überall in Bochum, wo ein Kabelanschluss von Unitymedia verfügbar ist, haben Privathaushalte und Unternehmen Zugang zum Hochgeschwindigkeits-Internet. Das Premierenpaket Gigabit-Internet ist für Privatkunden ab sofort bis Ende Juli 2018 erhältlich und kostet zum Start mit bis zu 1.000 Mbit/s im Download und bis zu 50 Mbit/s im Upload monatlich 49,99 Euro bei einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten. Danach liegen die Kosten bei monatlich 109,99 Euro. Ab Mitte des Jahres können auch Geschäftskunden einen Gigabit-Tarif bei Unitymedia Business buchen. Für den Tempozuwachs hat Unitymedia in den vergangenen Monaten sein glasfaserbasiertes Kabelnetz in Bochum mit gigabitfähigen Netzelementen ausgestattet und als erster Kabelnetzbetreiber Deutschlands den neuen Übertragungsstandard DOCSIS 3.1 implementiert und für die Kunden aktiviert. Der Standard ist Basis für die gigaschnelle Datenübertragung im Kabelnetz und ermöglicht eine breite Versorgung mit Gigabit-Bandbreiten. Die Planung für weitere Städte und Regionen mit Gigabit-Tempo ist bereits in vollem Gang. Das Angebot wird dabei nicht auf die in Bochum vorgestellte Bandbreite begrenzt bleiben. Perspektivisch sind im Kabelnetz dank des neuen Übertragungsstandards und den sich schon in der Entwicklung befindlichen Nachfolgetechnologien auch noch höhere und symmetrische Datenraten im Up- und Download möglich.

Ausgabe 04/2018