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Dienstneutrale Netze ermöglichen die Verschmelzung von Daten und Sprache in eine homogene Infrastruktur
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Nichts dem Zufall überlassen

Mit einer konsequenten Ausrichtung auf Zukunftstechnologien ist es SEC-COM gelungen, sich innerhalb von zwei Jahrzehnten zu einem der bundesweit erfolgreichsten Systemhäuser der Telekommunikations- und IT-Branche zu entwickeln.



„Angefangen hat alles mit einem Zufall“, verrät SEC-COM-Geschäftsführer Guido Otterbein, als er über die Geschichte seines Systemhauses spricht. Gemeint ist eine Begebenheit, die sich Anfang der 1990er-Jahre in einer Recklinghäuser Kneipe zutrug. Otterbein, der damals als freier Handelsvertreter für ein Duisburger Unternehmen Faxgeräte, Drucker und Kopierlösungen vertrieb, lernte dort zufällig seinen späteren Geschäftspartner kennen, der sich in einer ähnlichen beruflichen Situation befand. „Wir hatten beide zur damaligen Zeit einen dicken Hals auf unsere Chefs und waren mit den Abläufen in den jeweiligen Unternehmen einfach sehr unzufrieden. So entstand die Idee, unsere eigene Firma zu gründen.“ Zu diesem Zeitpunkt konnten sie noch nicht ahnen, dass sie gerade den Grundstein für SEC-COM, eines der heute bundesweit erfolgreichsten Systemhäuser der Telekommunikations- und IT-Branche, gelegt hatten.

Fortan wurde jedoch nichts mehr dem Zufall überlassen: Die beiden Geschäftsmänner hoben SEC-COM 1995 aus der Taufe und richteten das Unternehmen konsequent auf Zukunftstechnologien aus. „Kaum eine andere Branche hat in den vergangenen 20 Jahren einen derart starken Wandel erfahren. Die Technik ändert sich rasant und die Möglichkeiten effizienter Kommunikation schreiten sehr schnell voran“, sagt Guido Otterbein.

Weitreichende UC-Lösungen

In einer Zeit, in der Mobiltelefone noch wie Ziegelsteine aussahen und man sich mit laut piepsenden Modems nur langsam den Weg ins Internet bahnen konnte, bestand die wesentliche Aufgabe jedoch noch darin, Unternehmen mit Tischapparaten zu versorgen. Heute bietet die SEC-COM-Gruppe seinen Kunden weitreichende Unified Communication(UC)-Lösungen, bei denen die Telefonanlage in die IT- und Softwarelandschaft des Unternehmens integriert ist. Diese Anwendungen werden genutzt, um Kommunikationsvorgänge mithilfe von PCs zu verwalten und zu steuern. „Unternehmen müssen jedoch eines bedenken: Wer heute nur über das Telefon erreichbar ist, verliert aktiv seine Kunden“, ist Guido Otterbein überzeugt. Deshalb stehen SEC-COM-Kunden außerdem multimediale Contact-Center-Lösungen zur Verfügung, die dafür sorgen, dass sie mit Sprache, Chat, Video und Mail auf allen modernen Kommunikationskanälen erreichbar sind. „Egal, ob unsere Kunden eine neue Kommunikationsplattform benötigen, sich über IP-Telefonie, Unified Communications und Videokommunikation informieren wollen oder ob sie Aktenberge mithilfe eines Dokumentenmanagements schmelzen lassen möchten, wir erarbeiten für jeden Bedarf maßgeschneiderte Konzepte“, erklärt Guido Otterbein, der das Unternehmen heute alleine führt. „Wenn es um die Sicherheit von Netzwerken und Rufsystemen oder um andere sicherheitstechnische Lösungen geht, ist unser Team ebenfalls zur Stelle.“ Darüber hinaus zählen die Bereiche Sicherheit und Gebäudemanagement zu den wesentlichen Standbeinen des Unternehmens.

In den letzten Jahren hat sich SEC-COM ebenfalls im boomenden Markt der stationären Altenpflege einen Namen gemacht. Hat man sich in der ersten Zeit noch darauf konzentriert, die Telefonanlage an einen Lichtruf anzubinden, sind die Spezialisten heute darauf ausgerichtet, Meldungen auf den Zimmern über einen Alarmserver als Klartextmeldungen auf die DECT-Endgeräte der Pflegekräfte zu bringen. „Gerade in Zeiten von Personalmangel ist eine sichere und effektive Lösung unabdingbar. SEC-COM hat hierzu eigene Projekteure und ausgebildete Planer, um im Vorschriftendschungel alle Vorgaben einzuhalten.“

Als Mittelständler
für den Mittelstand

Neben Konzeption und Installation kümmern sich die Experten auch um den Support. „Sieh den Kunden, sieh sein Problem und hilf ihm – nur nach dieser Maxime kann eine langfristige Geschäftsbeziehung bestehen“, ist der Geschäftsführer überzeugt. Dabei sieht er SEC-COM vor allem als eines: als Mittelständler, der Lösungen für Mittelständler anbietet.

Kunden schätzen aber nicht nur den hervorragenden und schnellen Service des SEC-COM-Teams, sondern auch das Know-how im Bereich zukunftsträchtiger Technologien. Sich kontinuierlich auf neue Herausforderungen einzustellen lernte Guido Otterbein schließlich schon sehr früh: Der ausgebildete Einzelhandelskaufmann startete seine berufliche Laufbahn in einem Autohaus, in dem er bald die rechte Hand der Geschäftsleitung wurde. „Als in Deutschland das digitale Mobilfunksystem D-Netz in Betrieb genommen wurde, entschied ich mich für einen neuen Weg und ging zu einem Spezialisten für Mobilfunk-, Telefon- und Navigationsgeräte.“ Es folgten schließlich die Tätigkeit als freier Handelsvertreter und die Gründung von SEC-COM.

Leistungsstarke
Unternehmensgruppe

Mit einem Gespür für neue Trends ist es ihm in den vergangenen zwei Jahrzehnten gelungen, immer mehr Kunden von SEC-COM zu überzeugen und das Systemhaus zu einer leistungsstarken Unternehmensgruppe weiterzuentwickeln, die heute 43 Mitarbeiter beschäftigt. Mit dem Stammsitz in Recklinghausen und einer Niederlassung im südwestfälischen Arnsberg agiert SEC-COM aber nicht nur in Nordrhein-Westfalen: Die Telefonanlagen der oftmals stark expansiv orientierten Auftraggeber sind in ganz Deutschland und auch im benachbarten europäischen Ausland im Einsatz. Guido Otterbein ist jedoch noch längst nicht am Ziel: SEC-COM hat kürzlich eine eigene Cloud entwickelt, die im zweiten Quartal 2018 an den Start gehen wird. Darüber hinaus wächst das Systemhaus nach wie vor weiter. Im Oktober 2016 übernahm die Unternehmensgruppe das Paderborner Systemhaus Tel & IT. „Durch die gebündelten Kompetenzen steht den Kunden künftig ein deutlich größeres Angebot an Produkten und Dienstleistungen zur Verfügung“, sagt der Geschäftsführer. Doch nicht nur das Leistungsspektrum wird ausgeweitet; durch die Zusammenarbeit der drei Standorte Recklinghausen, Arnsberg und Paderborn verbessert sich zusätzlich die Service-Abdeckung in der Region. Das weitaus größere Team kann nun auch komplexe Integrationsprojekte im gesamten Feld der Kommunikations-, IT- und Sicherheitslösungen realisieren. „Ich freue mich, dass wir jedes Jahr eine Schippe drauflegen konnten“, fasst der Vollblutunternehmer zusammen, der auch 23 Jahre nach der Firmengründung noch immer mit viel Leidenschaft ans Werk geht. „In unserer faszinierenden Branche begegnen uns täglich neue Herausforderungen. Das macht den Alltag spannend.“ Um in dieser von zahllosen technischen Innovationen geprägten Branche den stetig wachsenden Anforderungen gerecht zu werden, setzt SEC-COM auf die kontinuierliche Weiterbildung seiner Mitarbeiter. „Nur wenige Märkte besitzen eine solche Dynamik, wir müssen immer am Puls der aktuellen Techniken bleiben und diesen Möglichkeiten offen gegenüberstehen. Das Team ist hier immer bereit, Neues zu erlernen, Denkweisen anzupassen und Trends zu erkennen“, verrät Guido Otterbein. „Dabei prüfen wir jeden Hype kritisch, denn die Investitionen unserer Kunden sind auf Nachhaltigkeit ausgelegt.“

Vortragsreihe wird fortgeführt

Das Team behält sein Wissen aber nicht für sich, sondern informiert Kunden und Interessierte regelmäßig bei spannenden Veranstaltungen. Besonders beliebt ist u.a. die jährlich stattfindende Hausmesse, die am Donnerstag, den 27. September 2018, erneut am Stammsitz in Recklinghausen über die Bühne gehen wird. Auch die „SEC-COM Wissensimpulse“ leben nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr 2018 wieder auf: Die Vortragsreihe informiert in regelmäßigen Abständen über Trends und Themen rund um Kommunikationslösungen und versorgt die Teilnehmer mit Tipps zur Verbesserung ihrer Prozesse. Nachdem die Serie 2017 noch als Ganztagsseminar veranstaltet wurde, werden die „SEC-COM Wissensimpulse“ ab sofort als knackige 90-minütige Impulsvorträge mit Business-Frühstück angeboten. Die nächsten Termine und Themen finden Interessierte im Internet unter
www.sec-com.de/wissensimpulse.

„Unser Ziel ist es letztlich, dass unsere Kunden ihrer Konkurrenz immer einen Schritt voraus sind“, betont Guido Otterbein. „Und dabei überlassen wir ganz sicher nichts dem Zufall.“

Ausgabe 03/2018