Morgenroth Immobilien: Neues vom „Grundriss-Papst“

Mit der Villa Nobilis gelingt Morgenroth Immobilien erneut ein großer Wurf.
Villa Nobilis
Villa Nobilis
Wolfgang Morgenroth – der Name hat Gewicht in der Immobilienszene in Essen und weit darüber hinaus. Den Spitznamen „Grundriss-Papst“ hat er von einem hochrangigen Vertreter des Planungsdezernats der Stadt Essen erhalten. Er hat ihn sich in den 48 Jahren erarbeitet, in denen er in der Branche tätig ist. Doch das Bauen, Gestalten, Konzipieren und Planen lag ihm schon vorher im Blut. Der Vater des heute 76-Jährigen war ein Essener Bauunternehmer, der zu Hause oft kritisch die Wohnbaupläne der Architekten studierte und diese dann eigenständig „überarbeitete“ – unter den Augen seines Sohnes. „Das hat mich schon als kleiner Junge fasziniert und nie wieder losgelassen“, berichtet Diplom-Kaufmann Morgenroth. „Deshalb habe ich auch – quasi einen Tag vor Antritt meiner ersten Stelle als zukünftiger Wirtschaftsprüfer – den Arbeitsvertrag wieder zerrissen. Mir war klar geworden, dass es mein innigster Wunsch ist, Häuser und Wohnungen zu bauen und Menschen damit eine bessere Lebensqualität zu verschaffen.“ Vom Berufseinstieg als Vorstandsassistent bei der LEG über zahlreiche Geschäftsführertätigkeiten in großen Bauträgerunternehmen – zuletzt von 2003 bis 2013 bei Adams & Partner – trat er 2014 in die von seiner Frau Ulrike vor 25 Jahren gegründete Morgenroth Immobilien GmbH ein. Wenn man die Firma heute einordnen soll, würde man die Tätigkeiten im Wesentlichen unter „Projektentwicklung“ subsumieren. Dabei verlässt sich Wolfgang Morgenroth auf sein fast schon unfehlbares Bauchgefühl. „Ich sehe in Grundstücken und alten Häusern oft Dinge, die andere so nicht wahrnehmen. Dazu sehe ich dann vor meinem geistigen Auge auch die optimalen Realisierungsmöglichkeiten. Ich strebe danach, etwas anderes daraus zu machen als bloßen Standard, etwas Anderes, Besseres. Hinzu kommt, dass wir mit unserem Unternehmen aufgrund der langjährigen Erfahrung auch andere Möglichkeiten der Umsetzung eines Projektes haben. Das reicht von der Schaffung des Baurechts über das Vertragswesen bis zur Vermarktung.“ So ist Morgenroth bei Wettbewerbern um interessante Grundstücke als Mitbieter regelmäßig gefürchtet. „Wer eine „größere“ Idee hat und diese auch umzusetzen weiß, der kann eben auch mehr für ein Grundstück bieten. So einfach ist das“, erklärt Morgenroth mit einem Lächeln.

Villa Nobilis

So jüngst geschehen an einem der wohl interessantesten Plätze in Essen. In der Wiedfeldtstraße in bester Lage von Essens ohnehin bester Lage Bredeney überzeugte Wolfgang Morgenroth die Geschäftsführung der Markus-Bau Generalunternehmung aus Bochum, die ihn mit der Erarbeitung eines Vorentwurfs zur Ermittlung eines marktgerechten Kaufpreisangebots beauftragt hatte, von seiner Idee eines ausgeklügelten „Fünfspänners“. Nun war der Weg frei für die einzigartige Villa Nobilis, die von Holle Architekten gezeichnet und durch Markus-Bau realisiert wird. „Das Marketing einschließlich Exposé-Erstellung und der Vertrieb der Eigentumswohnungen liegen dann wieder in unserer Hand“, berichtet Ehefrau Ulrike Morgenroth, die als Geschäftsführerin das Unternehmen leitet. Ihr Vermarktungstalent wurde eher zufällig entdeckt. Ihr Ehemann übernahm seinerzeit als Geschäftsführer eines Neusser Bauträgers von einem Wettbewerber ein wegen mangelhafter Grundrisse gescheitertes 40 Einheiten großes Eigentumswohnunsprojekt im Essener Süden , von dem in 12 Monaten nur 4 Einheiten „verkauft“ wurden . Er plante das Projekt mit seinem „Know How“ und suchte einen Vermarkter. „Als ich feststellen musste, dass die geeigneten Vertriebsunternehmen alle frühestens in sechs Monaten würden starten können, sagte ich zu meiner Frau, die auch in der Immobilienbranche arbeitete: ,Dann mach Du das doch, Du kannst das.‘“ Ulrike Morgenroth stieg ein und der Rest ist Geschichte. Innerhalb von nur fünf Monaten verkaufte sie alle 63 neu geplanten Einheiten. Bis heute ist die Vermarktung hochwertiger Neubau-Immobilien die Stärke des Unternehmens. Die Villa Nobilis liegt im Grünen direkt am Stadtwald und doch zentral auf der Grenze zwischen dem beliebten Szeneviertel Rüttenscheid und dem noblen Wohnort Bredeney. Einen Katzensprung sind die Geschäfte des täglichen Bedarfs entfernt, Straßenbahn und Autobahn außer Hörweite, aber in wenigen hundert Metern erreichbar. Eine unverbaubare 1A-Wohnlage. Die Villa Nobilis wird 24 „Luxus“-Eigentumswohnungen Raum bieten. Vom 70 m² Studio bis zur 258 m² Penthouse-Wohnung ist für anspruchsvolle Menschen alles dabei. Bei der Erläuterung der Grundrisse wird deutlich, warum Morgenroth seinen Beinamen trägt. „Man hat von jedem Raum aus den freien Blick in die Natur“, schwärmt er. „Die umlaufenden Terrassen und Balkone mit Glasbrüstung bilden dabei eine natürliche Erweiterung des großzügigen Wohnbereichs.

„Zement im Blut“

Bei den größeren Wohnungen fällt eine Besonderheit auf. Das große Bad liegt zwischen zwei Schlafzimmern, die jeweils eine eigene Badezimmertür haben. „Wir wissen, dass viele Paare auch gerne mal getrennt schlafen. Der Weg zum Bad muss dann aber auch für beide leicht erreichbar sein, ohne dass der andere gestört wird“, erklärt Morgenroth. Ergänzt werden die großzügigen Komfort-Wohnungen durch mindestens ein weiteres Gästezimmer – „wenn die Kinder oder Enkelkinder zu Besuch kommen“ – und einen separaten Hauswirtschaftsraum, obwohl es einen voll ausgestatteten Waschkeller gibt.

„Wir wissen, wie die Menschen wohnen möchten.“

Die Kaufpreise werden im Durchschnitt bei ca. 4.600 Euro je Quadratmeter liegen. „Viel Geld“, findet auch Ulrike Morgenroth, „aber mittlerweile absolut marktgerecht und in dieser Lage sogar mit hohem Wertsteigerungspotenzial verbunden.“ „Wie ich meine Frau kenne, werden die Wohnungen schnell verkauft sein. Ich bin deshalb weiter auf der Suche nach Grundstücken, auf denen wir mit unseren Partnern herausragende Immobilien entwickeln können. Wohnungsbau ist eben mein Leben!“, schließt Wolfgang Morgenroth, der „Grundriss-Papst“, der jetzt, einschließlich der Villa Nobilis, auf ein Lebenswerk von über 3.700 entwickelten und vermarkteten Wohnungen und Häusern zurückblickt, die es ohne ihn so nicht geben würde.

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Ausgabe 08/2018

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Morgenroth Immobilien

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