Image
VEU-Ruhr-Geschäftsführer Christof Schössler

VEU Ruhr

IT-Kriminalität

„1. VEU-Cyber-Symposium Ruhr“



Kleine und mittelständische Betriebe sind auf die zunehmenden Bedrohungen durch Internetkriminelle nur unzureichend vorbereitet. Zu diesem Schluss kommt Henning Voß, Referent für IT-Kriminalität und Wirtschaftsspionage des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes im Rahmen des „1. Cyber-Symposiums Ruhr“ des Verbundes Empfehlenswerter Unternehmen (VEU), das am 20. März in Oberhausen stattfand. Vor 150 Teilnehmern sprach der Experte zur aktuellen Situation der IT-Sicherheit im deutschen Mittelstand. Sein wenig schmeichelhaftes Fazit: „Es gibt im Grunde nur zwei Arten von Betrieben: Unternehmen, die schon einmal Opfer einer Internetattacke geworden sind – und solche, denen dies noch bevorsteht!“ Eines der Hauptprobleme: Die meisten Mittelständler glauben, sie seien zu uninteressante Ziele für gezielte Attacken von Cyberkriminellen. Das Gegenteil ist der Fall. „Gerade Mittelständler und ihre oft nur unzureichend geschützten IT-Systeme sind die Hauptangriffsziele für strukturierte Attacken“, so Voß. Sein dringender Appell an alle Geschäftsführer und IT-Verantwortlichen: „Bringt und haltet die Systeme technisch auf stets neuestem Stand und schult vor allen Dingen die Mitarbeiter im Umgang mit allen möglichen Risiken rund um die Unternehmens-IT!“ Der VEU betreibt an Rhein und Ruhr lokale Unternehmergruppen, in denen sich KMU regelmäßig zum strukturierten Netzwerken treffen. Veranstaltungen wie das „1. Cyber-Symposium Ruhr“ bieten zusätzliche Möglichkeiten zu Information und Austausch. VEU-Ruhr-Geschäftsführer Christof Schössler freut sich über den Erfolg des Events: „Ich denke, dass wir unseren Mitgliedern mit solchen Instrumenten einen sehr wertvollen Service anbieten, der unsere eigene Maxime perfekt unterstreicht: Aus der Praxis. Für die Praxis!“

Ausgabe 03/2018