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Die Unternehmer-Familie Grefer (v.l.): Tim, Heinz, Bärbel und Maik Grefer Foto: Gerd Lorenzen
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Industrieverpackung Grefer & Söhne

Industrieverpackung weltweit aus Oberhausen

Ein Frachtstück ist groß und muss sicher für den Versand verpackt werden. Ein Fall für das Team von Grefer & Söhne.



Industrieverpackung Grefer & Söhne ist ein junges Oberhausener Unternehmen. 2016 von Heinz Grefer als Geschäftsführer mit drei Mitarbeitern gegründet, verfügt es nur zwei Jahre später über eine Mannschaft von 34 Teammitgliedern. „Wir verpacken Industriegüter aller Art weltweit“, beschreibt Grefer den Tätigkeitsbereich seiner Firma. „Ich persönlich habe Industrieverpackung von der Pike auf gelernt. Unsere Mitarbeiter werden bei uns im Unternehmen angelernt und unter anderem durch Staplerscheine, Kranscheine und Ladungssicherungsscheine auch formal qualifiziert.“

Verpackung von 500 kg bis 50 Tonnen

Das Oberhausener Unternehmen verpackt Frachtstücke ab 500 Kilogramm vor allem für Unternehmen aus dem Maschinenbau. Empfänger der Aggregate sind – neben vielen anderen Branchen – Firmen aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Kraftstoffproduzenten, Unternehmen der Kunststoff verarbeitenden Industrie und natürlich die Energieerzeuger. „Ich besuche den Kunden, der eine Maschine zu verpacken hat“, erklärt Grefer. „Ich muss mir vor Ort einen persönlichen Eindruck von der Aufgabe machen.“ In dieser Phase ist auch eine Beratung über die am besten geeignete Verpackung durch Grefer & Söhne wichtig. „Nur so können wir ein sauberes Angebot erstellen“, so Heinz Grefer. Nach Auftragserteilung werden die Kisten konstruiert und das Verpackungsmaterial zum Kunden bestellt. Fast immer handelt es sich dabei um Holz, das gegen alle Arten von Schadinsekten behandelt worden ist. Diese Imprägnierung dient weniger den verpackten Maschinen, sondern erfüllt die Einfuhrbestimmungen vieler Länder zum Schutz der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Das Grefer-Team baut beim Kunden die benötigten Kisten und verpackt die Werkstücke transportsicher in die Boxen. Vor Feuchtigkeit oder Salzluft beim Seetransport werden die Frachtstücke in Kunststoff- oder Aluminiumfolie geschützt. Mithilfe von Verschlusszangen werden die Enden der Folien luft- und feuchtigkeitsdicht bei rund 250 Grad Celsius verschweißt. Die fertig gepackten Kisten werden gemeinsam mit dem vom Kunden gebuchten Spediteur abschließend verladen und an die Logistik übergeben. Die Aufsicht bei der Verladung hat Grefer & Söhne.

Unbedingt zuverlässig und pünktlich

„Ein solches Verpackungsprojekt kann auch schon mal unter Zeitdruck stehen“, berichtet Heinz Grefer. Das Team musste z.B. in Ungarn eine Abfüllanlage für die Getränkeindustrie zum Transport nach Kanada verpacken. Der Spezialist für Industrieverpackungen übernahm das Projekt aus der Produktion, die zwei Wochen Verzug gegenüber dem Zeitplan hatte. Vertreter des Empfängers aus Kanada waren vor Ort und gaben an, welches Teil der Anlage in welche Kiste verpackt werden sollte. So konnte ein reibungsloser Aufbau in Kanada schon bei der Verpackung vorbereitet werden. Auch viele Kleinteile wie Schrauben und Bolzen waren zu packen. „Trotz der verspäteten Übernahme gelang es uns, die Anlage zwei Tage vor dem Stichtag fertig verpackt auf die Reise zu schicken“, freut sich Grefer stolz. „Das hat nur funktioniert, weil wir flexibel und schnell auf die Anforderungen unserer Kunden reagieren können. Damit wir auch weiterhin schnell und zuverlässig die Wünsche unserer Kunden erfüllen können, werden wir in Zukunft eine Werkstatt zur Fertigung der Kisten und eine Logistik aufbauen. Wir möchten eines Tages unseren Kunden die gesamte Prozesskette von der Planung über Kistenbau, Verpackung und Verladung bis zur Logistik aus einer Hand anbieten.“

Ausgabe 05/2018