Kessel Dach- und Fassadenbau: Hoch hinaus

Die Kessel GmbH baut und wartet alles, was auf und am Haus anfällt
Geschäftsführer Marcus Kessel (3.v.l.) mit seinem Team
Geschäftsführer Marcus Kessel (3.v.l.) mit seinem Team
Der Dach- und Fassaden-bauer Kessel aus Mülheim an der Ruhr bietet seinen Kunden das gesamte Spektrum des klassischen Dachdeckerhandwerks und im Fassadenbau an. So unterstützt das Unternehmen Kunden beim Bau, der Reparatur, der Dämmung und Wartung aller Dacharten vom Steildach über das Flachdach bis hin zum begrünten Dach. „Wir würden uns gerne auf Dachbegrünungen spezialisieren“, sagt Marcus Kessel, der den Familienbetrieb leitet. Das sei zwar teurer als ein konventionelles Dach, aber ökologisch nachhaltiger und es amortisiere sich über die Jahre für den Bauherren. Die meisten Kunden des Betriebs kommen aus Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Duisburg. Das Familienunternehmen arbeitet vor allem für Privatkunden, aber auch für Hausverwaltungen. „Wichtig ist uns bei allen Projekten, dass wir auf eigene Rechnung arbeiten. Wir sind nicht als Sub-Unternehmen für andere tätig“, sagt Kessel, der den Betrieb im Jahr 2012 von seinem Vater übernommen hat. Die Firma hat sechs Mitarbeiter beschäftigt. Wenn es darum geht, eine Fassade zu bekleiden, ist das Thema Wärmedämmung nach wie vor präsent beim Mülheimer Dach- und Fassaden-Spezialisten. „Jede zweite Nachfrage nach einer Fassade kommt bei uns in Verbindung mit einer Anfrage der KfW-Bank“, so der Inhaber. Wenn es um Fassaden geht, ist Kessel bekennender Schiefer-Fan. „Manche Leute möchten die Fassade streichen. Allerdings muss ein Fassaden-Anstrich alle fünf bis zehn Jahre mit den entsprechenden Kosten für Gerüst und Maler aufgefrischt werden.“ Das sei bei Schiefer, einem Naturprodukt, nicht nötig. Der Familienbetrieb verbaut an Fassaden neben Schiefer auch Platten aus Faserzement. Diese lassen sich in vielen Farben und Strukturen anfertigen. So ist es laut Kessel kein Problem, einer Faserzementplatte beispielsweise die Anmutung einer Holzplanke zu geben.
Ausgabe 08/2018