Bäderschmiede Am Förderturm John: Handwerk. Hightech. Lifestyle

Ein warmer, sanfter Regenschauer, dämmerndes Licht dringt durch Blattgrün, leise plätschern Wassertropfen – aber wir sind hier nicht in einem tropischen Urlaubsparadies. Die Kamener John GmbH macht aus Badezimmern stimmungsvoll eingerichtete Wellness-Oasen.
Fotos: Jan Heinze
Fotos: Jan Heinze
Naturmaterialien und natürliche Optiken erobern derzeit die Welt der Badezimmer – hier, wo man sich am frühen Morgen frisch macht und zum Abend ganz entspannt den Tag beendet. „Ein Bad ist ein Raum, in dem man sehr natürlich ist, im wahrsten Sinne nackt. Da umgibt man sich gerne auch mit Materialien, die nicht vorgeben, etwas anderes zu sein, als sie sind“, erklärt Jens Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft in Bonn, den derzeit heißesten Trend in der Sanitäreinrichtung, für den sich aktuell viele Kunden erwärmen. Saftige Grüntöne, effektvoll gemasertes Echtholz und robuster Stein sind die Elemente, die dabei gern kombiniert werden. „Hinzu kommen aber auch die Möglichkeiten, mit modernen Armaturen das zentrale Element Wasser zu inszenieren und dem gesamten Raumeindruck mit dem richtigen Lichtdesign einen beeindruckenden Rahmen zu geben“, ergänzt Peter John, Geschäftsführer der John GmbH – und wie von Zauberhand wechselt das Licht in dem Musterbad, in dem wir stehen, von einem strahlenden Frühlingsgelb in eine gemütlich-warme Sonnenuntergangsstimmung. „Licht-Emotionen spielen in der modernen Badezimmergestaltung eine immer größere Rolle“, erklärt der Experte, wobei hier die modernste LED-Technik mit sehr sparsamen Lichtquellen und einer einfachen Smartphone-App-Steuerung zum Einsatz kommen – Fernbedienung war gestern.

Im Showroom der Firma, der Kamener „Bäderschmiede Am Förderturm“ steht die „Faszination Bad als Lifestyle- und Wellness-Oase“ im Mittelpunkt der Präsentation. Neben dem Naturerlebnis warten weitere Trendthemen wie „Moderne Tradition“, „Stadtarchitektur“ sowie „Loftromantik“ auf ihre Fans. „Wir haben uns für diese hochwertige Form der Präsentation mit Lifestyle-Nischen entschieden, weil wir unseren Kunden erlebbare Inspirationen geben möchten – Ideen und Details, die wir dann sehr gern in einem Beratungsgespräch aufgreifen und auf die räumlichen Gegebenheiten beim Kunden zu Hause anpassen“, erklärt Juniorchef Patrick John. Sehr deutlich sei im Augenblick zu spüren, dass bei vielen Menschen der Generation 50+ jetzt die Zeit gekommen ist, sich das Badezimmer modernisieren zu lassen. Dabei spielt in den meisten Fällen auch die alters- oder behindertengerechte Planung eine große Rolle, erfährt der gelernte Ingenieur für technische Gebäudeausrüstung beinahe täglich, denn acht von zehn Kunden, die die Bäderschmiede betreten, planen eine Runderneuerung ihres in die Jahre gekommenen Sanitärbereichs. „Eine große Dusche, ein großer Waschplatz, eine Wanne mit leichtem Einstieg in einem Raum mit einer freundlich-wärmenden Optik, so stellen sich die meisten Kunden das künftige Bad vor, im dem sie sich einfach nur wohlfühlen wollen.“ Handwerk, Hightech und Lifestyle bilden hier eine Einheit.

Barrierefreie Dienstleistung

Und den Weg dahin gestaltet das Team der „Bäderschmiede Am Förderturm“ ebenso barrierefrei wie das Bad selbst. Denn unter der Dachmarke verbirgt sich ein jahrelang gut eingespieltes Netzwerk von Handwerksunternehmen. „Der große Vorteil für unsere Kunden ist, dass sie hier nur einen Ansprechpartner haben, der ihr Projekt vollständig betreut und im Hintergrund die Aufgaben mit den beteiligten Gewerken abstimmt“, hebt Patrick John hervor. Dabei werden alle Sanitär-, Heizungs- und Solararbeiten von der John GmbH durchgeführt. Fliesen Scholz kommt bei der Verlegung von Keramik und Natursteinen zum Einsatz, während Malermeister Andreas Pfennig für die farbliche Wand- und Deckengestaltung verantwortlich zeichnet sowie Günter Leidecker für die Möbelentwürfe, die eine Badgestaltung ebenso effektvoll wie hochwertig ergänzen. Alle Elektroarbeiten werden von Achim John und seinem Team ausgeführt, dem Bruder des heutigen Geschäftsführers der John GmbH, Peter John. Gegründet wurde das Familienunternehmen im Jahr 1977 von Werner und Elena John, die den mutigen Schritt in die Selbstständigkeit mit einer Firma für Sanitär- und Heizungsbau aus kleinsten Anfängen, aber mit einem inneren Antrieb zu kontinuierlichem Wachstum starteten. Im Jahr 1994 wurde die John GmbH gegründet und Sohn Peter zum gleichberechtigten Co-Geschäftsführer, nach Abschluss seiner erfolgreichen Ausbildung zum Zentralheizungs- und Lüftungsbauer. „Mit Einsatzbereitschaft und Durchhaltevermögen haben wir das Unternehmen mittlerweile zu einem mittelständischen Handwerksbetrieb mit 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgebaut“, erklärt Peter John, der das Angebotsspektrum im Laufe der Jahre immer wieder an die neuesten Trends und Entwicklungen angepasst hat und heute von seinem Sohn Patrick unterstützt wird, der dritten Generation in der Kamener Unternehmerfamilie John. Heute gehören auch Dienstleistungen in den Bereichen Solar-, Klima- und Energieberatung zum Portfolio der John GmbH, die in einem Radius von 50 Kilometern rund um Kamen zu den führenden Anbietern in ihrem Metier gehört. Hier können sich die Kunden auf einen Rundum-Service verlassen, der auch bei Anträgen zur Bewilligung von Zuschüssen bei Pflegebedürftigkeit oder die entsprechende Einstufung durch die Versicherungen nicht haltmacht.

Tradition und Moderne

Ihren professionellen Status und zukunftsorientierten Anspruch spiegelt der moderne Firmenneubau auf 5.000 Quadratmetern Betriebsfläche wider, den die John GmbH 2015 im Technopark Kamen nach nur einem Jahr Bauzeit beziehen konnte – mit direktem Blick auf den Förderturm der ehemaligen Zeche Monopol I, die hier im Jahr 1981 stillgelegt wurde. Tradition trifft hier auf Moderne. Über dem anspruchsvollen, 600 Quadratmeter großen Trend-Showroom „Bäderschmiede“ liegen die Etagen für die Büroräume sowie ein Schulungszentrum, in dem die Firmenteams die neuesten Techniken und ihre Anwendungen lernen können. Natürlich fällt im Gespräch mit der Geschäftsleitung der John GmbH auch das unvermeidliche Wort vom Fachkräftemangel, aber bisher ist es dem Unternehmen immer gelungen, seinen Wachstumsanspruch mit qualifiziertem Personal zu unterfüttern. Patrick John: „Wir bilden in jedem Jahr auch zwei bis drei Nachwuchskräfte im Handwerk sowie in den kaufmännischen Aufgaben aus und haben dabei bisher zumeist sehr positive Erfahrungen gemacht, auch mit jungen Flüchtlingen, die sehr dankbar sind für die Chance, hier einen Beruf zu erlernen.“ Weitere Entwicklungsperspektiven sehen Peter und Patrick John für ihr Unternehmen zur Genüge, denn neben dem starken Privatkundengeschäft und einer sehr engen Zusammenarbeit mit führenden Architekturbüros wickeln sie auch zahlreiche Sanierungs- und Umbauaufträge in öffentlichen Gebäuden ab. In Kliniken, Bahnhöfen, Restaurants und immer häufiger auch Schulen oder Sportstätten sind die Teams der John GmbH im Einsatz. „Hier haben wir es natürlich mit anderen Vorschriften und Regeln zu tun als beim privaten Sanitärumbau“, erläutert Peter John.

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Ausgabe 10/2018

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John Installations- und Heizungsbau

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